„Die ganze Herde trifft sich im Großviehstall” – Recap zu unserem Workshop 2/2018

Zweimal im Jahr treffen wir uns jeweils für zwei Tage zum internen Workshop. Praktikum-Strategin Clara berichtet ein paar Highlights und Themen von ihrem ersten Workshop-Wochenende im November 2018.

Der Strategenworkshop ist uns deshalb so wichtig, weil es selten vorkommt, dass alle netzstrategen an einem Ort zusammen kommen. Die Workshops schaffen eine intensive und vor allem wichtige Kommunikations-Brücke und den persönlichen Austausch zwischen unseren drei Standorten Barcelona, Köln und Karlsruhe. Diesmal hatten wir unser Zusammentreffen in unserer Heimat Karlsruhe.
Ziel der Workshops ist es, uns untereinander über Projekte auszutauschen, Updates und Feedback zu geben. Beschrieben mit drei Worten: mehr Transparenz, Wissensvermittlung und Teambuilding. Wir hatten uns für dieses Mal wieder einiges vorgenommen. Neben Optimierung von internen und externen Prozessen, konnten wir gemeinsame Entscheidungen über die Entwicklung der Firma und größerer Projekte treffen.


Unternehmenszahlen

Zu Beginn besprechen wir jedes Mal einige interne Zahlen. Das ist für uns alle spannend, da sie eigentlich für jeden relevant sind. Dazu gehört, dass wir uns die vergangenen Monate näher anschauen und einige Punkte dazu besprechen. Wie war die Arbeitsverteilung? War jeder ausgelastet, vielleicht sogar überlastet?
Diese Form der Nachbereitung dient dazu, schnell zu erkennen, was wir für die Zukunft ändern sollten.

Kommunikation verbessern

Ein wichtiges Thema der Workshops ist die Zusammenarbeit. Wir nutzen seit mehreren Jahren das Projektmanagement-Tool Asana und kommunizieren im Tagesgeschäft über Slack. Nachdem es im ersten Workshop 2018 beispielsweise um klare Regeln und Strukturen für Asana Tickets ging, werden diese nun viel gewissenhafter verwendet. Durch das strukturierte Schreiben der Tickets entstehen weniger Rückfragen, wodurch wir effektiver arbeiten und Zeit sparen können.

Discipline Sessions

In den Sessions setzen sich die jeweiligen Teams zusammen und arbeiten an Aufgaben, die in in ihren Bereichen anfallen, aber im Tagesgeschäft manchmal liegen bleiben.

Hier ein kleiner Rundgang durch unser Karlsruher Büro während der Discipline Sessions.

Ein wichtiges Thema im Workshop im November war die hallo.digital, die zum dritten Mal am 09. und 10. April 2019 stattfindet. Hier haben wir die den Online Shop auf Vordermann gebracht, damit er fit für den Ticketverkauf ab Anfang Dezember ist. Dort sind nun die Tickets zu unserer Digital Convention erhältlich. Außerdem gab es kleine Verbesserungen an der Webseite und eine Neuaufsetzung des hallo.digital Newsletters.

Auch die netzstrategen Akademie bietet einige Neuheiten, sprich neue Kurse und Produkte an verschiedenen Orten. Die Seminar-Übersicht für 2019 findet ihr auf unserer netzstrategen Akademie Seite.

In der Projektplanung haben wir nach einem neuen Zeit-Tracking Tool recherchiert, da wir eine genauere Kontrolle über Budgets und Zeitschätzungen haben wollen. Momentan testen wir „Everhour” in einigen ausgewählten Projekten parallel zu „mite“. Everhour hat den Vorteil, dass es sich sehr gut in unser Projektmanagement-Tool Asana integrieren lässt. Dort können dann Zeitschätzungen und tatsächlich geloggte Zeiten direkt abgeglichen werden. Außerdem sind die Zeiteinträge mit konkreten Aufgaben verknüpft und damit besonders gut nachvollziehbar.

Seit einiger Zeit haben wir die Marketing Monsters an Bord, die im Kölner Büro untergebracht sind. Die mittlerweile drei Monsters sind Experten, die helfen, Kampagnen für Unternehmen umzusetzen. Während des Workshops haben wir auf der Website der Marketing Monsters ein Formular gebaut, in dem Kundenanfragen direkt eingetragen werden können.


Developer und Designer dürfen natürlich nicht fehlen! Beide Teams haben einen ausführlichen Einblick in ihre aktuellen Themen gegeben.
Unser Entwickler-Team hat einen neuen Koordinationszyklus entwickelt, um schneller und effektiver zu arbeiten. Dabei hilft ein Sprint-meeting jeden Montag, in dem die Arbeit für die kommende Woche Verantwortlichen zugewiesen wird. Neben dem “daily standup” findet Donnerstags ein erneutes Treffen statt, um abzuschätzen, wie vollständig die Aufgaben bereits sind. Freitags gibt es eine Retrospektive, bei der alle Probleme oder Ideen der letzten Sprint-Woche diskutiert werden.
Auch Treffen wie die „Dev Q & A“ -Sitzung sind für das Entwickler-Team besonders wichtig, um den Kenntnisstand der Disziplinen in anderen Teilen unseres Unternehmens zu kennen und anderen zu helfen, diese besser zu verstehen.
Das Design-Team hat in den Discipline Sessions Produkte definiert und dem Team vorgestellt. Eine UX-Methode, mit der wir seit neuestem arbeiten, sind diePriority Guides. In diesem Blogbeitrag erfährst Du von UX-Design-Strategin Doro, wie man mit dieser Technik arbeitet.

Wünsche für 2019

Was wünschen wir uns für die Zukunft? Persönliche Wünsche konnten wir mit Post-its an eine Flipchart Wand kleben, die sich im Laufe der zwei Tage füllte, beispielsweise die fertige Möblierung des Kölner Büros oder mehr Schlaf. 😉

Fazit

Ein intensives Arbeits- Wochenende liegt hinter uns. Wir sind in sehr vielen Punkten ein großes Stück vorangekommen.
Der nächste Workshop wird in unserem neuen – bis dahin fertig möblierten – Büro in Köln im Mai 2019 stattfinden!

Gibt es in Deinem Team auch Workshops, um die interne Kommunikation zu fördern? Wenn ja, welche Themen gehören Deiner Meinung nach unbedingt dazu? Schreib uns gerne in die Kommentare!

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