Mein Praktikumsbericht – Sarah Stock

Sieben Wochen hat uns Praktikums-Strategin Sarah letztes Jahr begleitet. Wie so ein Praktikum bei den netzstrategen ablaufen kann und was das Ganze mit einem Podcast zu tun hat, berichtet sie in den nächsten Wochen mit ihrem mehrteiligen Praktikumsbericht.

Teil 1: Die Idee

Bei meiner Suche nach einem Praktikum wurden mir die netzstrategen gleich von mehreren Seiten empfohlen. Eine kurze Entdeckungsreise durch ihre Social Media Kanäle und den Blog später wusste ich, dass ein Praktikum hier sicherlich Spaß machen und etwas gutes dabei rauskommen würde.
Eines fiel mir bei meiner Suche auf, es gab bereits einen Youtube Kanal, Twitter- , Facebook-, Instagram- und Snapchat Account aber noch keinen Hauseigenen Podcast. Für ein Praxisprojekt an der Uni hatte ich bereits einen Podcast aufgenommen und Erfahrungen sammeln können, deswegen wollte ich dies gerne als Projekt für mein Praktikum vorschlagen. Gedacht, getan.

Mit der Idee im Kopf einen netzstrategen Podcast ins Leben zu rufen, bewarb ich mich einfach mal und bekam die Zusage – in ein paar Wochen konnte es losgehen.

Tag 1: Aller Anfang ist… echt spannend!

Über meinen ersten Tag bei den netzstrategen wusste ich im Vorfeld nur eins: es wird ein leckeres Mittagessen geben, nämlich den strategenmittag.
Ein gemütliches Mittagessen bei dem man alle anderen kennen lernen kann, was will man für seinen ersten Tag im Praktikum mehr? Kurz nach meiner Ankunft im Büro fing alles aber direkt ganz anders und viel spannender an: ich konnte in einem Marketing Meeting dabei sein. Hier wurde eine generelle Bestandsaufnahme im Bereich Marketing gemacht. Welche Dienste werden bereits im Alltagsgeschäft abgedeckt und angeboten, welche sollten noch dazu geholt werden und gegen was entscheidet man sich bewusst? Da Marketing eins der Themen ist, für die ich mich am meisten interessiere, hätte es für mich kaum besser anfangen können.
Nach diesem gründlichen Überblick über die Marketingabteilung, ging es mit einem Sprint Planning mit allen strategen für die nächste Woche weiter. Hier werden die Arbeitstage der kommenden Woche den verschiedenen Projekten je nach Bedarf zugeordnet. Visualisiert wird dies mit einer Lego Platte die an der Wand im Büro hängt. Jedes Projekt hat seine eigene Farbe und jeder netzstratege seine eigene Lego Figur.


In diesem Zuge wird die gesamte Woche besprochen und durchgeplant. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass sich strategen aus verschiedenen Abteilungen die jeweils an verschiedenen Projekten zusammen arbeiten, genau miteinander abstimmen können. Dadurch wird kein Projekt anderen bevorzugt oder fällt unter den Tisch.
Mittags gab es ein original Ostdeutsches Mittagessen von Marketing-Strategin Eva: Eier in Senfsoße. Der Nachtisch wurde von Development-Stratege Tom mitgebracht, er hatte original britische, leckere Scouns für alle gebacken und diese mit Mascarpone und Fruchtaufstrich serviert.

Nach der Stärkung zeigte mir Marketing-Stratege Tim all die Programme, die täglich beim Arbeiten genutzt werden und ich konnte meine netzstrategen Mail Adresse einrichten. Als erste Aufgabe sollte ich einen weiteren Speaker für den #nmfka im September finden, also machte ich mich auf die Suche um mögliche Kandidaten zu finden und zu kontaktieren. Der nächste #nmfka findet übrigens zum ersten Mal im ZKM statt.

Im Hinterkopf überlegte ich auch schon über was ich den Podcast aufnehmen konnte, wusste aber bisher noch zu wenig über die netzstrategen oder wer überhaupt Interesse hatte bei einer Aufnahme dabei zu sein.

Tag 2: Die Akademie

Der Tag fing direkt mit einer ordentlichen Portion Produktivität an, ich sollte an einem Vorstellungsartikel über mich und meinem ersten Webwissen arbeiten.
Später konnte ich mir einmal die netzstrategen Akademie genauer anschauen, welche Kurse es bereits gibt und wie diese in der Praxis funktionieren. In einem Meeting wurden mögliche neue Kurse besprochen und direkt geplant.
Danach konnte ich etwas mehr über die Sinus Personas erfahren, die gemeinsam mit der Sinus-Stiftung entwickelt wurden um Zielgruppen besser kategorisieren und adressieren zu können.
Im Anschluss durfte ich eigenständig Inhalte für die Social Media Kanäle erstellen, welche später mit dem Hashtag #strategeninzahlen veröffentlicht wurden. Diese bieten den Lesern interessante und oft kuriose Informationen und lustige Einblicke in den netzstrategen Alltag und die Geschichte.

Tag x, y und z: Wie es weiter geht

Diese zwei Beispieltage zeigen meiner Meinung nach sehr schön, wie viel in in den sieben Wochen Praktikum bei den netzstrategen lernen konnte und wie viele Gelegenheit ich hatte um mein eigenes Können unter Beweis zu stellen. Die folgenden Tage und Wochen waren sehr ähnlich: lernintensiv, abwechslungsreich, spannend und produktiv gestaltet. Ich durfte die Social Media Kanäle pflegen, Inhalte selbst erstellen, potentielle Speaker für den Feierabend anschreiben, einen Podcast aufnehmen und konnte in alle Bereiche einmal reinschnuppern und vor allem viele viele Fragen stellen.
Das gesamte Praktikum in dieser Form aufzuschreiben würde den Rahmen dieses Berichtes leider sprengen und vermutlich auch den motiviertesten Leser irgendwann auf der Strecke lassen, deswegen werde ich im nächsten Teil speziell vom netzstrategen Podcast berichten, von der Idee bis hin zur Produktion.

Was sind denn eure derzeitigen Lieblingspodcasts? Gerne in die Kommentare!

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