Konstantin Maier

Social Media- & Projekt-Stratege
Alles hängt mit allem zusammen, je mehr wir das verstehen desto besser können wir damit planen.
Strategische Entscheidungen zu treffen kann auch heißen bestimmte Dinge nicht zu tun.

Als Journalist lernte ich einst die Menschen kennen und mit den Distributionsmöglichkeiten des Internets die ganze Welt. Den Wunsch viele Menschen mit Inhalten zu erreichen, gibt es vermutlich schon seit es Menschen gibt. Früher war Facebook noch ein Lagerfeuer, die Reichweite noch nicht allzu groß, aber die Faszination von Menschen für Stories und Inhalte schon immer da. Heute ist das Lagerfeuer meist ein kleines Display in unseren Hosentaschen. Die Erzähler der Stories sind Freunde, Bekannte, Unbekannte, Influencer oder gar Unternehmen. Wir laufen täglich vorbei an unzähligen Lagerfeuern mit unzähligen Geschichten und können überall dort mit dem Daumen stehen bleiben, wo wir uns emotional am meisten abgeholt fühlen. Das ist nämlich genau das was passiert und oft einfach vergessen wird: Wir nutzen Social Media aus unterschiedlichen Bedürfnissen wie Unterhaltung, Selbstdarstellung oder soziale Interaktion. Keiner sucht hier nach dem letzten “Tag der offenen Tür” in einer Bank oder explizit nach bestimmten Produkten. Die Menschen sind ans Lagerfeuer gekommen, um sich begeistern zu lassen. Gut, manchmal reicht ein Video mit einer Katze die einen Partyhut trägt aus um jemanden zu begeistern. Genau diese Eigenschaft der Social Media Kanäle übte schon immer eine krasse Faszination auf mich aus.

Die Wege als selbstständiger Journalist führten mich über diverse Stationen von Werbung bis zu Aufträgen größerer Verlagshäuser wie Vice Deutschland oder Axel Springer. Mir wurde schnell klar: nachdem der Nutzer Social Media Inhalte gesehen, geliked und geshared hat, muss das Interesse des Nutzers weiter gefesselt und übertragen werden. Um im Bild zu bleiben: Habe ich schon mal jemanden für mich begeistert, muss ich ihn auch weiter an die Hand nehmen und zeigen, was ich sonst so mache. Hier greifen dann die Rädchen ineinander.

Ohne strategische Planung kommt hier keiner weit. Einmal mit diesem Gedanken infiziert wurde mir schnell klar, dass ich diese Dinge zusammenführen will. Ganzheitliche Konzepte schaffen, die möglichst vieles berücksichtigen und dem Nutzer ein großartiges Erlebnis bringen. Eigentlich gar nicht so viel anders als ein guter Geschichtenerzähler, der die Brücken in seinen Stories geschickt schlägt, der weiß, wo man einen Witz einbauen muss und wo man besser zum Punkt kommt. Diese Wege möchte ich mit unseren Kunden entdecken und sie mit ihnen beschreiten.

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