Claude Code: Strukturiert einsteigen und loslegen
Veröffentlicht am 28.4.2026
Digital Impact Podcast · Folge vom 28.04.2026
In diesem KI-News-Update zeigen Christina D’Ilio und Chris Sattel, wie der Start mit Claude Code gelingt, von der Installation bis zu ersten eigenen Projekten. Die Folge richtet sich an alle, die Claude Code bisher noch nicht ausprobiert haben und wissen wollen, wie der Einstieg strukturiert funktioniert.
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Transkript der Folge lesen
Hi! Wir freuen uns, dass ihr die neue KI News Update Folge im Digital Impact Podcast anhört – herzlich Wilkommen! Ich bin Sarah Stock, Marketing-Strategin bei den netzstrategen und Producerin dieser Folge. Heute zeigen Christina und Chris, wie ihr Claude Code installieren und mit ersten Projekten loslegen könnt. Sie sprechen außerdem über einige Anwendungsfälle, die ihr ausprobieren könnt. Bevor wir mit der Folge starten, die wir am 23. April 2026 aufgenommen haben, möchten wir euch noch etwas fragen: Wie nutzt ihr Claude Code? Welche Fragen habt ihr dazu? Lasst es uns gerne in den Kommentaren oder per E-Mail an podcast@netzstrategen.com wissen. Die Adresse findet ihr, wie alle anderen wichtigen erwähnten Sachen auch, in den Shownotes dieser Folge. Nun geht es aber los mit Claude Code:
Hi Chris, wir treffen uns mal wieder, um über, Trommelwirbel, Claude zu sprechen. Mal was ganz Neues hier in diesem Podcast. Aber man muss sagen, das Ding beherrscht gerade einfach alles, was so im KI-Umfeld passiert. Gibt ja auch wieder neue Releases über Claude Design und so weiter. Da wollen wir heute noch nicht drüber sprechen. Vielleicht in einer der nächsten Folgen zusammen mit jemand aus unserem Designbereich vielleicht auch. Würde sich vielleicht ganz gut anbieten. Wir wollen heute über Claude Code sprechen und wie man das eigentlich am besten installiert. Und ich erinnere mich noch damals im Januar 2026, also ages her im KI-Zeitalter, da lief Claude Code nur über das Terminal. Verrückt, da gab es noch gar nicht die Desktop-App.
Januar klingt ja jetzt eigentlich gar nicht so lange her, aber ist natürlich im KI-Zeitalter schon lange her. Im Anthropic-Zeitalter ist es noch länger her, weil die ja jeden Tag was releasen, für uns auch immer nachts, was morgens ja dann gerne eine Überraschung ist. Und ja, tatsächlich, also Claude Code, dazu bekomme ich auch immer mehr Fragen, weil viele Leute sich jetzt vielleicht auch unsere bisherigen Folgen angehört haben und sich viel mit Claude beschäftigt haben, aber dann auch die Fragen haben, ja okay, habe ich verstanden, aber wie Wie mache ich denn jetzt eigentlich Software damit? Oder wie kann ich das jetzt – ich habe gesehen, ihr habt ein Tool gebaut. Wie kann ich das denn jetzt eigentlich tatsächlich für mich umsetzen? Und wie mache ich das so, dass es nicht in totalem Chaos endet? Und ähnlich wie beim Prompten für andere Ergebnisse ist es natürlich auch hier so, dass es so ein bisschen darauf ankommt, wie man das Ganze angeht und vielleicht auch genug Kontext mitgibt, dass dann da auch ein Stück Software draus wird. Aber ganz am Anfang steht ja schon, okay, wie benutze ich das eigentlich? Wie komme ich da überhaupt ran?
Ja, genau, die Fragen kenne ich auch, weil es ja auch nicht, also dadurch, dass das so historisch gewachsen ist, auch wenn Historie in dem Fall nur Wochen bedeutet, ist es trotzdem so, dass sich da immer wieder was ändert. Auch die Oberflächen ändern sich im Prinzip jeden Tag. Wenn ich in meine Desktop-App gehe, bekomme ich den Hinweis, dass ich jetzt bitte aktualisieren soll. Und da jetzt gleich nochmal so im Grundsatz zu sagen, welche, Teilbereiche gibt es und Claude Code noch mal speziell hilft vielleicht dem einen oder anderen. Wie würdest du denn starten, wenn jetzt jemand noch gar nicht mit Claude was gemacht hat und mit Claude Code beginnen möchte? Was wäre denn da so der erste Schritt?
Ich glaube, am einfachsten ist für vor allem die, die vielleicht auch schon mit Claude insgesamt gearbeitet haben, die Desktop-App dann auch tatsächlich zu benutzen, um da mal rein zu starten. Ich benutze es ganz gerne und lieber am Terminal, ehrlich gesagt. Da kommen wir gleich noch zu. Aber das gibt vielen Menschen, die sonst noch nichts mit Coding und Produktentwicklung zu tun haben, halt auch direkt so ein Matrix-Feeling, wenn der so der grüne Code da über die Bildschirme rieselt und man nicht versteht, was da passiert. Obwohl da im Grunde das Gleiche passiert wie in der Desktop-App auch. Es sieht nur ein bisschen, es hat ein bisschen weniger Pixel und sieht deswegen ein bisschen abgefahrener aus.
Und es ist ein bisschen tokensparender. Ist jedenfalls meine Erfahrung, wenn ich im Terminal arbeite, dass ich weniger schnell an die Limits komme. Ich weiß gar nicht genau, woran das liegt, aber irgendwas in der Art der Verarbeitung scheint da anders gefetcht zu werden. Keine Ahnung, was dahinter steht, aber jedenfalls, also es ist ein subjektives Gefühl, dass ich im Terminal weniger schnell an die Grenzen komme. Aber ja, wir haben jetzt Terminal schon ein paar Mal gesagt. Hier sprechen vor allen Dingen Leute aus Mac-Sicht. Ich kann auch wirklich nur was zum Mac Terminal sagen. Ich weiß gar nicht, wie das in anderen Betriebssystemen genau aufgebaut ist, aber vielleicht gehen wir da mal kurz rein und sagen noch mal ganz kurz, was das Terminal überhaupt ist und was das Ding so macht.
Ja, genau. Also ich habe es im Vorgespräch schon kurz erwähnt. Diejenigen, die alt genug sind, um mal einen Rechner selbst aufgesetzt zu haben, die kennen natürlich noch DOS und die Eingabe, wenn man halt mit kurzen Befehlen auf die Diskette oder auf das CD-ROM-Laufwerk kommen musste, um da um dann Windows installieren zu können zum Beispiel. Im Grunde nichts anderes ist das Terminal. Jetzt in dem Fall bei macOS, dort kann ich direkt Eingaben im System machen. Also alles, was wir ja so sehen im Betriebssystem, ist ja die optische Oberfläche, mit der wir arbeiten können, und man kann aber auch Dateien kopieren, verschieben, ausführen und so weiter direkt über Code, so wie man das vielleicht auch in älteren Hacker-Filmen mal noch sieht oder auch heute auch noch in Filmszenen verwendet wird. Man gibt also ein, wechsle den Ordner oder kopiere etwas und dann hat man ja im Standard ein schwarzes Fenster mit einem weißen Text mit einer pixeligen Schrift. Das hat vielleicht jeder schon mal gesehen. Manche verwenden das auch, um mal einen Ping zu schicken, ob die Webseite noch da ist oder so. Da kennt man vielleicht die Anweisung auch her. Ich glaube, dass der eine oder andere hat das wahrscheinlich auch schon mal irgendwo ausprobiert, oder man muss wirklich mal technisch was am Rechner machen, den neu aufsetzen oder so, dann hat man damit auch noch Berührung, aber ansonsten haben wir im Alltag damit ja eigentlich würde ich sagen, keinen Kontakt mehr, wenn wir jetzt einfache Anwender sind im Sinne von Office-Anwendungen und E-Mails und so weiter, was man halt so im täglichen Arbeitsalltag macht.
Ja, bei mir ist es so, ich habe mich vorher nicht so viel mit dem Terminal beschäftigt, einfach genau, weil es die grafischen Oberflächen gibt, weil wir bei netzstrategen sehr stark in Claude-Lösungen arbeiten. Das heißt, wir haben so gut wie keine lokalen Dateien gehabt, muss man sagen. Das hat sich jetzt durch Claude schon massiv geändert. Aber zuvor habe ich einfach wenig mit dem Terminal gemacht und seitdem ich den Claude darüber laufen lasse, also Claude Code, beschäftige ich mich auf jeden Fall mehr mit dem Terminal und mache mittlerweile auch darüber Anwendungen, die ich vorher mit dem Finder gemacht hätte. Einfach weil sie schneller gehen, weil es relativ viele Kurzbefehle gibt und da auch das Dateien suchen und in Ordner springen und so auch das Strukturieren ist von dort aus ein bisschen leichter als über die grafische Oberfläche. Aber es fühlt sich ein bisschen nerdiger an. Aber genau, wenn man – also ich habe wahrscheinlich auch nur 1 % bis jetzt durchdrungen, aber das Prozent hilft auf jeden Fall mir schon mal, mich auf meinem Rechner schneller zu navigieren. Also im Prinzip genau die Schnittstelle, die nicht grafische Schnittstelle zu dem Betriebssystem. Vielleicht irgendwie so in der Kurzfassung.
Ich glaube, so kann man es zusammenfassen. Wenn man da ein paar Befehle kennt, fühlt man sich auf jeden Fall richtig cool. Das kann ich schon mal sagen. Ja, man kann also wie gesagt Claude Code im Terminal benutzen, man kann das aber auch in der Desktop App benutzen. Ich würde am Anfang auf jeden Fall empfehlen, da es jetzt ja auch geht, das in der Desktop App zu benutzen, einfach weil es ein bisschen zugänglicher ist und man da nicht erst in dieses Terminal rein muss. Ich habe wirklich sehr abweisende Reaktionen bekommen in den letzten Monaten, wenn ich das mal irgendwo gezeigt habe, und dann, wenn es die Leute benutzt haben, war es dann doch okay. Aber wenn eine schöne Oberfläche zur Verfügung steht, glaube ich, spricht nichts dagegen, die dann auch zu nutzen.
Am Anfang, als es die Claude-App noch nicht gab, eben mit der Zugänglichkeit über Cowork oder dann auch über dann direkt Code, habe ich parallel das mit ChatGPT aufgebaut. Also ich habe ChatGPT gefragt, wie ich Claude installiere im Terminal und wie ich so die ersten Gehversuche mache sozusagen. Und dann habe ich eben angefangen, mit Claude zu chatten. Aber vielleicht, genau, kannst du noch mal, also vielleicht ganz kurz erklären, auch wenn jetzt viele das in der App machen, aber vielleicht hilft es doch noch mal, die Mechaniken besser zu verstehen, wenn man einmal den Terminal-Ansatz durchspielt. Also ich habe bis jetzt die App und will es jetzt aber doch mal, weil ich mich nerdig fühlen will, zieh mir was Schwarzes an und setz mir eine Nerdbrille auf und geh in den Keller und bestell mir eine Pizza. Und jetzt will ich auch Terminal ausprobieren. Was sind da so die ersten Schritte?
Ja, genau. Also man muss natürlich auf jeden Fall, wie in so überspitzten Bildern, immer einen Hoodie anziehen und das Licht ausmachen, dass man sich wie ein Hacker fühlen kann. Und dann kann man da auch loslegen. Ja, ist ein bisschen einfacher. Und das Tolle ist, Claude erklärt eigentlich auch von sich alleine. Also man muss da jetzt auch gar nicht, um das zu starten, da ganz wilde Befehle ausführen, jedenfalls nicht alleine. Man kann in der Desktop-App oder auch im Browser auf die Erweiterungen gehen unter den Einstellungen, wo man auch den Link zum Browser-Plugin und so weiter findet, oder jetzt die neuen Microsoft Office Skills für Excel und so weiter. Die sind, da ist ja immer das Neueste sozusagen in der Übersicht angepriesen. Das geht auch über die URL claude.ai/downloads und da habt ihr dann auf jeden Fall, wenn ihr eingeloggt seid, die Empfehlung, was ihr noch alles an Konnektoren und so weiter installieren könnt. Und da gibt es auch den Punkt Claude Code, Bei mir ist jetzt auf der rechten Seite, wahrscheinlich bis die Episode dann live ist, ist es auch wieder woanders, weil neue Features released wurden. Aber dort könnt ihr unter Terminal auf Installieren klicken und werdet dann durch eine sehr gute Anleitung geleitet. Also wo ihr nochmal sagen könnt, ob es im Desktop oder so weiter passieren soll. Da habt ihr auch einen Unterschied, ob ihr das unter Windows macht oder macOS bzw. Linux oder anderen Betriebssystemen. Und das gibt euch einfach eine Installationszeile, die ist ein bisschen komplex vorzulesen, die packen wir aber in die Release Notes. Die könnt ihr hier auch einfach reinkopieren, gibt es einen kleinen Kopier-Button und dann führt ihr das im Terminal aus, was ihr zuvor gestartet habt. Das könnt ihr auf dem Mac über die Spotlight-Suche einfach suchen, also oben auf die kleine Lupe gehen, Terminal suchen, dann steht da Terminal App, dann öffnet man die, kopiert da den Installationspfad rein, und führt einfach aus und dann installiert sich Claude Code. Je nach Betriebssystem ist es halt eben was anderes und dann könnt ihr nach dieser Installationsroutine, könnt ihr einfach mit dem Wort Claude den auch im Terminal starten und dann erscheint dieses kleine orangene Claude-Code-Männchen, das Maskottchen, was man in der Desktop-App auch rechts unten sieht und dann könnt ihr da, seid ihr eigentlich good to go. Kommen wir gleich noch zum Ordner anlegen und so weiter. Aber dann könnt ihr da eigentlich im Terminal Claude Code benutzen.
Genau das. Also das, was Chris euch jetzt erzählt hat, das habe ich im Januar mit ChatGPT. Also das war ChatGPT, die hat mir das erzählt, was Chris gerade gemacht hat.
ChrisGPT kann auch helfen.
Ja, sehr gut. Vielen Dank. Ja, genau. Also es ist dann doch überraschend einfach das von dort aus zu installieren. Und man merkt dann eben sofort, okay, es hat sich hier die Umgebung gewechselt und jetzt kann ich eben auch loslegen. Stichwort Ordner. Also das war was, was mich am Anfang echt ein bisschen wahnsinnig gemacht hat, dass ich nicht gerafft habe, wo die Projektordner liegen, wie die benannt sind, wie, dass ich sie zum Beispiel über den Finder nicht suchen kann, weil die nicht indexiert werden. Also das war echt so am Anfang, wo ich dachte, hey, das liegt doch lokal ab. Und wenn man sich dann, man kann sich, also fangen wir vorne an. Also wir generieren Code über Claude, das ist dann meistens HTML oder irgendwie sowas. Und der legt das dann eben lokal auf dem Rechner ab. In einen Ordner, den er standardmäßig Outputs nennt.
Genau. Oder man kann auch einen anderen Weg wählen, der ist vielleicht auch ein bisschen zugänglicher, wenn man jetzt das Terminal benutzt, wäre es so, dass man sich – Ich habe mir am Anfang mal einen Ordner auf den Desktop gelegt, der heißt Wipe Coding. Da habe ich mir dann für das jeweilige Projekt einfach einen Ordner angelegt, was ich machen wollte. Also ich habe zum Beispiel ja eine Zusammenfassung von der South by Southwest, auf der ich war, interaktiv gestaltet. Dann habe ich mir da einen Ordner angelegt. Wenn man dann da mit Rechtsklick draufgeht, unter macOS kann man von da aus das Terminal direkt in diesem Ordner starten. Dann hat man da gar keine Umwege mehr. Ist glaube ich aus würde ich behaupten, der einfachste Weg, da ranzukommen, weil man dann danach nichts mehr suchen muss, sondern quasi von vornherein gesagt hat, wo der Ordner liegt, und kann dann dort im Terminal mit einfach Claude eintippen. Dann ist in diesem Ordner im Terminal Claude Code aktiv und dann wird er dort die Dateien ablegen. Also was du gerade unter Outputs lokalisiert hattest, was man natürlich erst mal finden muss, liegt dann schon automatisch im gleichen Ordner. Man muss nur dran denken, dass wenn man – irgendwann ist die Session ja mal zu Ende, egal wie viel Cola man getrunken hat, muss man ja vielleicht irgendwann mal schlafen gehen oder man ist wahrscheinlich eher am Limit und kann nicht mehr weitermachen. Muss man ja ein Token Limit. Dann muss man eben einfach wieder in diesen Ordner reingehen oder halt Claude sagen, dass er im richtigen Ordner ist. Da findet er auch alle Dateien wieder. Das heißt, dort kann man sich einfach mit ihm dann dran machen. Und da gibt es dann auch Ordner, wo er sagt, leg mir da die Bilder ab für die Webseite, die man dann vielleicht machen möchte, oder für oder das Logo für die App, die man bauen möchte, wie auch immer. Dort wird ein Ordner angelegt, in dem man das dann ablegen kann, und das ist dann euer Arbeitsordner, mit dem man im Terminal arbeiten kann.
Ja, du warst auf jeden Fall deutlich schlauer als ich, weil ich war nur so: Halt mal loslegen. Und dann hat er sich eben seine Ordnerstruktur selber gebaut und es war wirklich ein Scheiß. Und was ich eben nicht wusste, war, dass diese Bereiche, weil das so lokale Sessions sind, also die werden unter lokalen Sessions abgespeichert, deswegen durchsucht der Finder die nicht. Und ich war immer so: Hä, wo ist diese Datei? Also ich kann ja den Ordner öffnen und man sieht dann unten im Finder ja auch den Ort, wo das liegt. Und das sind so eine Trilliarde Unterordner, die einem da angezeigt werden. Das ist halt unter Claude dann eben eine Session, noch eine Session, noch eine Session, lokale Session, bla, und dann irgendwann Outputs. Und genau, die wird halt in der Regel nicht durchsucht und sich da von vornherein einen Ordner anzulegen, von dort aus das Terminal zu starten, das ist clever.
Ja, also ist glaube ich der einfachste Weg, das dann auch wiederzufinden. Dann, da gibt es einen Stolperstein, wenn man sein Projekt unter dem einen Namen hat und es später halt mal umbenennt, dann muss man aufpassen, dass man das mit dem Ordner halt eben auch macht. Und Claude da entsprechend Bescheid sagen. Also mir ging es zum Beispiel häufig so, dass ich halt irgendwas machen wollte und da noch keinen coolen Namen für hatte. Und später, als ich gemerkt habe, okay, das sollen Leute hier im Unternehmen benutzen, wäre es cool, wenn die auch wüssten, von was die sprechen. Und dann muss man halt noch mal an den Ordner ran. Aber ich glaube, das ist der einfachste Weg, um halt auch alles beisammen zu haben, weil später, wenn wir auch noch drüber sprechen, wollen wir das ja dann vielleicht auch mit anderen teilen und irgendwo deployen, hochladen, nutzen. Aber man beginnt immer lokal damit zu arbeiten. Also kann man über alle Wege diskutieren, aber ich glaube, für den Anfang, wenn man das ausprobieren will, ist lokal auf jeden Fall der richtige Weg. Da kann man dann auch im Grunde keinen größeren Schaden anrichten, wenn man was falsch macht.
Genau, und man hat eben dann auch sichergestellt, dass Claude nur in diesem Ordner unterwegs ist, was ja auch nicht unrelevant ist. Und noch ein Hinweis: Das geht vielleicht mehreren Leuten so, die Claude jetzt auch intensiver benutzen. Ich hatte anfänglich einen Firmenaccount im Pro-Plan und dann haben wir uns ja relativ schnell dazu entschlossen, als Firma in Team-Accounts zu gehen. Und was dann stattfindet, ist, man hat dann zwei Accounts. Also das ist, man hat den Pro-Account, der dann vermutlich irgendwann ausläuft, je nachdem, was man eben für ein Abo abgeschlossen hat. Bei einem jährlichen Abo dauert es halt ein bisschen, beim monatlichen Abo dann eben noch meistens ein paar Tage und danach fällt man auf die freie Version zurück. Und man hat den Team-Account, das ist also nicht so, so dass der Account migriert wird, sondern ich habe unter ein und derselben E-Mail-Adresse zwei unterschiedliche Accounts, einmal den Team-Account und meinen persönlichen, persönlichen, aber im Sinne von Firmen-Account mit derselben Firmenadresse. Da muss man dann eben switchen. Aber das Gute ist, in der Ordnerstruktur spielt das keine Rolle. Also ich kann Claude auf Ordner freigeben und von dort das Terminal öffnen, die vorher mit einem anderen Claude-Account auch angelegt wurden. Jetzt reden wir erst mal nur lokal. Also ich erst mal auf meinem Rechner. Aber ich kann mir vorstellen, dass es vielen Leuten so geht, dass die einfach zwei Accounts haben. Wenn die Firma irgendwann entscheidet, auf Team-Accounts zu gehen, dann hat man einfach diese Situation und dann kann man trotzdem den bereits erstellten Ordner nehmen, das Terminal öffnen und dann muss man eben schauen, dass man in seinem richtigen Team-Account ist. Aber das ist relativ problemlos möglich, auch mit der App, dass ich dann von dort weitermachen kann, auch wenn das mit einem anderen Account erstellt wurde.
Ja, das, also auch das Memory ist natürlich dann in dem vorherigen Account. Das kann nicht ganz irrelevant sein, wenn man, so wie ich das zum Beispiel mache, da erst mal ein Sparring macht, bevor man überhaupt ans Coden geht. So, es gibt ja in Claude Code jetzt auch diese Planungsphase, aber selbst davor bin ich zum Beispiel immer ganz stark im Sparring. Und mit dieser Umstellung ist natürlich auch jede Erinnerung daran dann weg. Die muss man sich dann wieder extrahieren und rüberziehen. Deswegen ist ein ganz guter Hinweis, weil man sonst mit seinem Projekt auch wieder bei null anfängt.
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