Dirk Fox und die technika
Veröffentlicht am 17.10.2023
Digital Impact Podcast · Folge vom 17.10.2023
Zu Gast ist Dirk Fox, Gründer der technika: Karlsruher Technik-Initiative. André Hellmann spricht mit ihm über die Entstehung der technika, ihren positiven Lerneinfluss auf bereits tausende Schüler:innen und darüber, wie aus einer Idee eine deutschlandweite Initiative gewachsen ist.
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Transkript der Folge lesen
[00:00:03.750] – André
Ja, dann herzlich willkommen zum Digital Impact Podcast bei den netzstrategen. Ich habe heute einen ganz lieben Gast, den Dirk Fox. Uns verbindet die gemeinsame Vorstandsarbeit beim Cyberforum, wo wir schon seit vielen Jahren im Vorstand tätig sind. Und ich habe den Dirk heute eingeladen, um uns mal über die technika zu erzählen. Aber bevor er uns über sein großes Projekt berichtet, würde ich Ihnen einfach kurz vorstellen. Dirk ist Experte in IT-Sicherheit und Datenschutz Themen und war schon immer sehr umtriebig. Er ist Herausgeber der Fachzeitschrift Datenschutz und Datensicherheit, seit 98 auch geschäftsführender Gesellschafter der Secorvo Security Consulting GmbH. Er hat das Jugendbildungswerk Verein zur Förderung politischen Handelns, politischen Bildungsseminaren für junge Menschen gegründet. Geschäftsführender Vorstand, wie schon gesagt, mit mir zusammen beim Cyberforum, aber eben jetzt vor allem auch der Gründer der, der technika, die hier in Karlsruhe in großen Impact an den Schulen hat. Und hat dafür auch jetzt vor kurzem das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben ihn eingeladen. Hallo Dirk, schön, dass du da bist.
[00:01:12.000] – Dirk
Hallo André, ganz herzlichen Dank für die Einladung.
[00:01:13.980] – André
Super gern. Wir freuen uns riesig. Seit langer Zeit sagen wir schon, wir müssen mal deine Geschichte auch quasi aufs Band kriegen, dass man sich das anhören kann. Weil du weißt das in jeder Vorstandssitzung sitze ich da und kriege ganz große Augen, wenn du von den klassen Ergebnissen, Errungenschaften deines Projekts erzählst. Und deswegen finde ich es klasse, dass wir mal direkt darüber sprechen können. Mach es uns mal ganz kurz beschreiben, was die technika ist. Was, was macht das eigentlich?
[00:01:38.700] – Dirk
Ja, sehr gerne. Also ganz grundsätzlich – Insofern finde ich das auch sehr schön, hier die Gelegenheit mal zu haben, so einen Blick zurück zu richten. Den richtet man ja meistens nicht, sondern eher nach vorn. Und die technika habe ich 2013 ins Leben gerufen. Das begann eigentlich ganz klein. Zielsetzung war, eine Initiative zu gründen, um die MINT Bildung und zwar aus MINT, dass I und T, die Informatik und die Technik an Schulen, speziell hier in Karlsruhe, also zunächst an einer Schule, nämlich der Schule meiner drei Kinder, das ist auch noch so einen anderen Job, den ich nebenher habe, dass ich drei Söhne habe. Und als die in das entsprechende Alter im Gymnasium kamen, war ich erschüttert, dass in einer Technologieregion ein Schulunterricht wie vor 50 Jahren stattfindet, in dem Technik einfach keine Rolle spielt.
[00:02:26.100] – André
Welche Schule waren das?
[00:02:27.900] – Dirk
Bismark Gymnasium. Was sich nun vom Namen als sprachlich humanistisch ganz lange Tradition auch nicht gerade anbietet. Eine zunächst auf den ersten Blick jedenfalls nicht anbietet, eine Schule zu sein, die bei dem Thema ganz vorne ist. Auf den zweiten Blick natürlich schon, weil das humanistische Bildungsideal natürlich genau darauf abzielt, alle Fertigkeiten, Fähigkeiten, Talente von Menschen zu entwickeln. Und deswegen war die erste Antwort vom Rektor, als ich das Konzept vorgestellt habe, damals eine AG einzurichten, die sich mit Technik und Informatik beschäftigt. Das hat uns gefehlt, und zwar nicht gerade noch, sondern im Gesamtkonzept. Das heißt, das ist ein Talent, was wir hier nicht entwickeln, und das wollen wir haben. Mit dieser AG haben wir auch einen sehr ungewöhnlichen Weg beschritten. Also man kann natürlich, wenn eine Bildung ärgert, auch versuchen, politisch Dinge durchzusetzen. Ich habe mich da ein bisschen umgehört und umgeguckt, einiges dazu gelesen. Da gab es viele, viele Initiativen, auch die Initiative zum Beispiel Informatik jetzt in die weiterführenden Schulen zu bringen, die 15 Jahre lang, gesteuert von der Gesellschaft für Informatik vor allem – oder gefördert daran gearbeitet hat, bis es dann einen Teilerfolg hatte. Das ist einfach das Bohren dicker Bretter. Das ist zwar was, was wir in der Politik immer machen muss, aber in einem Thema wie diesem kann man das nicht machen. Wir haben eine auf dem Kopf stehende Bevölkerungspyramide. Wir haben in Deutschland keine Rohstoffe, die wir verkaufen können. Ja klar, wir können da Gold schürfen im Rhein. Aber damit kann man, glaube ich, dieses Land nicht ernähren. Und wir haben tatsächlich eine Außenhandelsquote von über 50 %. Das bedeutet, dass das Geld, was wir im Außenhandel verdienen, 57 % deutschlandweit, Baden Württemberg sogar noch ein bisschen mehr, des Bruttoinlandsprodukts sind. Ja, das macht man sich glaub ich nicht so ganz klar. Das heißt, wenn wir 2 % im Außenhandel verlieren, ist das 1 % weniger BIP.
[00:04:19.920] – André
Und da hast du dann den Schluss, der technika geschlossen.
[00:04:22.230] – Dirk
Und ja, ich meine, wo sollen, wo sollen denn die Menschen herkommen, die jetzt, wenn die geburtenstarken Jahrgänge wie mein Jahrgang die hat, in sieben acht Jahren alle in Rente sind? Spätestens.
[00:04:30.990] – André
Das kann ich mir nicht vorstellen bei dir, das du in 7-8 Jahren in Rente bist.
[00:04:36.150] – Dirk
Na ja, zumindest der Plan ist, dass sagen wir, die Vorgabe, die erst mal für die meisten Arbeitnehmer gelten wird und die wird greifen und die geburtenstarken Jahrgänge werden dann weg sein. Und wenn man sich Umfragen anschaut, auch Analysen anschaut aus den letzten 20 Jahren, dann sieht man, dass das genau die Generation ist, also genau die 50 bis 60 jährigen, die die Projekte leiten, die großen Ingenieurinnovation machen usw., usw. Ja, die mit ihrer langjährigen Berufserfahrung und ihren Kenntnissen im Grunde das wuppen. Denn diese Auslandshandels oder Außenhandelsquote bezieht sich allein auf Produkte, denn keine Dienstleistung dabei. Die einzigen Produkte, die wir im Ausland verkaufen, sind Maschinenbau, Automobil.
[00:05:15.360] – André
Vielleicht springen wir mal auf die Ursprungsfrage zurück. Die technika – beschreib mal was, was ist das denn genau?
[00:05:20.550] – Dirk
Die Idee war meine Frage, die ich mir gestellt habe: Wie kriegt man das in die Schule rein? Jetzt, dass man das in einer AG macht, ist ja naheliegend, wenn man nicht die Curricula ändern kann. Und dann habe ich mich gefragt: Was könnte man denn da tun? Da kann man natürlich schulen oder man kann erklären oder was auch immer. Aber das – die Kinder wollen ja nicht noch mehr Schule haben. Da habe ich mich einfach zurückerinnert, wie das bei mir angefangen hat, weil meine Technikfaszination über die Beschäftigung mit Fischertechnik kam als Kind. Das blieb dann liegen, als ich Kinder hatte und irgendwann einige Jahre vor diesem Ereignis, 2013, als ich dann entschied, da was zu machen, hat mein Vater mich angerufen, hat gesagt hier steht noch Fischertechnik auf dem Dachboden. Kann ich es endlich wegschmeißen? Ja, er wollte natürlich nur, dass wir ihn besuchen fahren. Ja, besuchen fahren. Habe ich die Kästen mitgenommen und als ich dann am nächsten Morgen um sechs mein letztes Modell fertig gebaut hatte, wusste ich da was gefehlt in den vergangenen 20 Jahren. Und dann habe ich begonnen mit meinen Kindern, mit dem Material, was ich da noch aus meiner Jugend hatte, so das eine oder andere zu konstruieren. Und da ging mir auf einmal auf, wie sehr das meine Art, Dinge zu tun, auch meine Faszination für Technik geprägt hat. Zum Beispiel ein ganz, ganz wichtige Erkenntnis daraus, wenn man etwas konstruiert, dann hat man eine Aufgabe mit unendlich vielen richtigen Antworten. Dafür gibt es bessere Lösungen und schlechtere Lösungen. Und in der Schule unterrichten wir, dass es für jede Aufgabe nur genau eine richtige Antwort gibt und alle anderen sind falsch. Das brauchen wir oder meinen, die Schulen zu brauchen, weil man es testieren muss. Aber wenn man ein guter Ingenieur werden will, dann muss einem klar sein, dass man unendlich viele mögliche Lösungen hat. Und man muss die Lösungen vergleichen, bewerten können nach unterschiedlichen Kriterien und dann einen ständigen Verbesserungsprozess anstoßen. Und genau das lernt man mit so einem Konstruktionsmaterial. Und das war die Idee. Also die Grundidee dieser Initiative ist, ich gebe den Kindern ein Kinderzimmer voll Technikspielzeug an der Schule und sie können sich selber aussuchen, was sie damit machen. Völlig egal.
[00:07:25.620] – André
Sie haben keine Vorgaben, was gebaut werden soll?
[00:07:26.940] – Dirk
Sie haben keine Vorgaben, die haben keine Ziele. Es ist völlig offen, was sie machen. Sie setzen sich ihre Aufgabe selber. Und dann passiert was ganz Phänomenales, nämlich intrinsische Lernmotivation. Wir erleben ganz oft im Augenblick das Erklärte-Lernen muss Spaß machen, ist totaler Blödsinn. Entschuldigung. Lernen macht keinen Spaß. Lernen kann überhaupt keinen Spaß machen. Lernen ist harte Arbeit. Die strengt unser Gehirn maximal an und alles in unserem Körper rein von unserer Biologie ist auf Effizienz gepolt. Wir versuchen, die Sachen effizient zu einem Ergebnis zu bringen. Deswegen ist das Sofa immer besser als Lernen. Ja, und jeder Mensch naturgemäß vermeidet Lernen. Lernen ist Mist. Was cool ist, ist Können.
[00:08:09.180] – André
Das Ergebnis vom Lernen.
[00:08:10.050] – Dirk
Das Ergebnis vom Lernen oder die Anwendung des Lernens. Und deswegen ist ein guter Lernprozess immer ein Prozess, in dem man relativ schnell Lernfortschritte erzielt, aber mit einer intrinsischen Motivation. Das heißt, man will die Frage beantworten können. Was machen wir in den Schulen, in den Schulen, bringen wir den Kindern Methoden bei für Probleme, die sie nicht haben. Ja, wir rechnen Mathematik.
[00:08:34.090] – André
Kommt mir bekannt vor.
[00:08:35.320] – Dirk
Das ist vielleicht unvermeidbar in Teilen. Aber das ist keine intrinsische Motivation. Intrinsisch wird es dann, wenn die Kinder sich selbst eine Aufgabe stellen, sagen Ich will das jetzt bauen. Ein Beispiel, das gleich in der ersten im ersten Jahr der AG ist, mir gezeigt hat, wie genial das funktioniert. Gruppe von vier Kindern hat beschlossen, in der allerersten AG, die ich gegründet habe. Wir bauen einen Free Fall Tower. Wie sie auf dem Markt so richtig fällt runter. Die haben das Ding gebaut. Hat gewackelt, nen Kuhschwanz. Na ja, wie kriegt ihr das Ding jetzt stabil? Na ja, man kann noch mehr Material reinhauen. Ja, ,klar.
[00:09:06.160] – André
Schwerer machen.
[00:09:06.520] – Dirk
Beton kann man einfach schwerer mache, wie auch immer. Ja, aber guckt euch mal an, wie so ein Mast draußen aussieht oder wie so ein echtes Ding aussieht. Man kann da Streben bauen, man kann es stabilisieren. Statik. Ja, die haben nichts verstanden von Statik, aber sie haben genau verstanden, wie betonhart das auf einmal wird. Ja, dann haben sie gesagt: Okay, jetzt muss das Ding runterfallen. Und dann sind die Männchen immer runter geflogen. Ist ja klar, wenn das Ding runter saust, danach Genickbruch und kaputtes Kreuz. Also muss man sich irgendwas überlegen. Wir müssen es bremsen. Ja, okay, wie bremsen wir das. Ja, dann habense mit Federn probiert und es ist halt gehoppelt. Und dann haben sie versucht, den Motor zu drehen. Hat alles nicht richtig funktioniert. Ich sage okay, dann guckt doch einfach im Internet, wie es richtig funktioniert. Haben se nachgeguckt, haben gesagt Wirbelstrombremse. Ja, Wirbelstrombremse. Genau. Oha, das lernt man in der Schule überhaupt nicht. Und es waren Sechstklässler. Jetzt geht ihr zu eurem Physiklehrer und fragte ihn, wie ne Wirbelstrombremse funktioniert. Sind die hin und eine Woche später hatten sie eine Wirbelstrombremse eingebaut und hat funktioniert.
[00:09:58.540] – André
Mit Fischertechnik, gebaut selber?
[00:10:00.220] – Dirk
Genau.
[00:10:00.970] – André
Cool.
[00:10:01.060] – Dirk
Da haben sie einfach ein paar Magneten dazugenommen und haben eine Metallschiene…
[00:10:04.330] – André
Und die funktioniert, wow, okay.
[00:10:06.730] – Dirk
Und das, und das ist, glaube ich, der Schlüssel in diesen ganzen AGs. Die Kinder stellen sich eine Aufgabe und danach ist Lernen natürlich immer noch anstrengend und doof, ja, aber sie wissen genau, warum sie es tun.
[00:10:17.410] – André
Die Motivation ist auch mal da.
[00:10:18.550] – Dirk
Und wenn das Ding dann nachher läuft, stolz wie Bolle…
[00:10:21.760] – André
Großartig.
[00:10:22.360] – Dirk
Und verdient. Und das ist eigentlich die Kernidee dieser AGs. Also sie kriegen Prototypen Material, was so ähnlich funktioniert wie echtes Material, deswegen Fischertechnik. Also man kann wirklich industrielle Prototypen bauen und das Ergebnis funktioniert auch genau so. Und Sie können durch einen ständigen Verbesserungsprozess genau das machen, wovon im Grunde unsere gesamte Maschinenbauindustrie in Deutschland lebt. Dass nämlich Produkte immer durch ständige Innovation, also Verbesserungsinnovationen, besser und damit am Weltmarkt auch nachgefragt werden. Und genau das lernen die da.
[00:10:51.580] – André
Okay, das heißt die technika ist also für ein Schüler, ein Spielzimmer voll mit Fischertechnik, in dem sich die Kinder einmal die Woche, mehrmals die Woche…
[00:11:00.490] – Dirk
Genau, einmal in der Woche, einmal in der Woche rund zwei Stunden. Und nachdem das an der Schule geklappt hat, habe ich so an der einen oder anderen Stelle die Idee mal fallen lassen. Und dann kamen ganz viele Nachfragen. Im Jahr drauf sind schon acht Schulen. Ich habe dann jeweils Sponsoren besorgt, die dann im Grunde das Material beschafft haben. Ist im Grunde eine einmal Investition. Die liegt so zwischen 2.500-3.500 €, je nachdem wie viel Controller und Computing usw., man dazu packt. Und damit ist es ausgestattet und die Betreuung erfolgt zum Teil von den Schülern selbst. Ja und die Dinger sind völlig überrannt. Also wir haben Bismarck Gymnasium im ersten Jahr 10 % aller Schüler in der AG gehabt. 10 %. Das ist der absolute Hammer. Und da eine gewisse Fluktuation natürlich über die Jahre auch stattfindet, da geht mal jemand, in den Sportverein, das kollidiert usw., dafür kommen andere rein. Erreichen wir einen relativ großen Teil, also geschätzt so um die 20, vielleicht 25 % an den Schulen der Schüler, die tatsächlich mal mindestens ein Jahr in der AG sind.
[00:11:58.780] – André
Und sind es dann eher die älteren Klassen oder die jüngeren oder wie…
[00:12:01.690] – Dirk
Durch die Bank. Also wir haben anfänglich haben wir gedacht, man kann es, also haben die Lehrer gedacht, muss ich dazu sagen, ich hätte sofort bei der fünften Klasse angefangen, aber die Lehrer gesagt, erst ab der siebten Klasse machen, da kriegen ja auch NWT usw. usw. Dann hat mich ein Jahr später eine Mitarbeiterin vom Cyberforum gefragt, die Dörte, die inzwischen sehr aktiv ist in der Initiative und auch Mitarbeiterin ist, hat mich gefragt, warum wir nicht an die Grundschulen gehen. Durchaus ein Eigeninteresse für ihre eigenen Kinder probiert. Jetzt machen wir das an Grundschulen. Über die Hälfte der Schulen, die wir ausgestattet haben, sind Grundschulen. Da fangen die Kinder in der dritten Klasse an, in der vierten lernen sie inzwischen Programmieren. Die kommen auf die weiterführende Schule in der fünften Klasse, können programmieren. Ja, die treiben in der siebten Klasse die NWT Lehrer vor sich her.
[00:12:43.270] – André
Aber dann, wenn wir jetzt von Programmieren sprechen, sprechen von Scratch oder irgendeiner Sprache.
[00:12:46.750] – Dirk
Da sprechen wir zum Teil auch von Python. Dass machen die natürlich nicht in der Grundschule, aber das machen die dann in der weiterführenden, aber in der Regel in der Grundschule ist Scratch.
[00:12:52.990] – André
Dass man mal lernt, so Logik lernt.
[00:12:55.180] – Dirk
Genau, Logik lernen, Aufbau lernen, Prinzip lernen. Aber die kennen damit danach die komplette Struktur wie funktionieren Programmiersprache und dann ist der Schritt auf eine andere ist natürlich dann relativ klein, wenn man das Prinzip verstanden.
[00:13:05.680] – André
Gibt es da eine Schnittstelle zwischen der Programmierung und auch der Mechanik, quasi der Fischertechnik?
[00:13:09.610] – Dirk
Ja genau, die ist sogar elementar. Also Fischertechnik hat das mal in einem Projekt mit einer Hochschule gemacht. Da gab es und gibt es auch nach wie vor eine Scratch Implementierung. Wir haben jetzt also insofern springe ich jetzt mal zehn Jahre in die Zukunft. Von 2013 haben wir zwei FSJler ein Jahr bei uns gehabt. Die haben jetzt für alle Fischertechnik Controller ne Scratch Anbindung programmiert. Okay, wir machen das jetzt einfach selber. Also alle…
[00:13:31.000] – André
Im Freiwilligen Sozialem Jahr haben die das gemacht?
[00:13:32.380] – Dirk
Genau. Die FSJler haben das gemacht, haben auch andere Sachen betreut usw., aber das war ihr großes Projekt und ist sensationell funktioniert. Wir können jetzt alle Fischertechnik Controller mit Scratch ansteuern.
[00:13:40.930] – André
Okay, wow, das ist natürlich großartig.
[00:13:42.460] – Dirk
Also, wenn es Fischertechnik halt nicht bietet, machen wir halt selber. Das ist inzwischen so.
[00:13:46.240] – André
Aber ihr habt mittlerweile ja auch einen Draht zu Fischertechnik.
[00:13:48.160] – Dirk
Wir haben einen sehr guten Draht. Wir arbeiten eng mit denen zusammen. Seit vier Jahren, also wir heißt aus der Initiative wurde zunächst mal – Wir haben erst mal Schulen oder ich habe erstmal Schulen ausgestattet und Sponsoren gewonnen und irgendwann ab der 20. Schule wurde es dann ein bisschen viel. Ich hab noch ein paar andere Hobbies.
[00:14:03.700] – André
Kommen ja auch Rückfragen irgendwann .
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