netzstrategen
Consulting denken & planen Übersicht
KI-Strategie & Game Plan Übersicht MarktpotenzialanalyseWettbewerbsanalyseBusiness AuditZielgruppen & PersonasCustomer JourneysOrganisationsberatung
Brand & Design Übersicht MarkenpositionierungCorporate & Visual DesignCorporate & Digital LanguageUser Experience & UI DesignInformation Architecture
Marketing & Sales Übersicht SEOSEAGEOGEASocial Media AdsE-Mail-MarketingMarketing Automation & CRM
Content & Communication Übersicht Content-StrategieContent Audit & ReviewContent-ErstellungCommunication GuidelinesBrandvoicePR & ReputationsmanagementSocial Media StrategieBarrierefreie Kommunikation
Technology & Data Übersicht TechnologieanalyseAnforderungsentwicklungDatenstrategieImplementierung & IntegrationDatenanalyse
Implementation bauen & einführen Übersicht
Web- & Daten-Infrastruktur Übersicht Websites & Landing PagesWebshops & Web-KatalogeData & Reporting
KI-Schulung & Enablement Übersicht Schulungen & TrainingsAI-Lernprogramme
Marketing-Betrieb & Automation Übersicht Search AdsSocial AdsSEO- & GEO-BetreuungNewsletterContent-Betrieb
AI Operations betreiben & weiterentwickeln Übersicht
KI-Plattform Übersicht Strategy LayerOperations LayerOutput LayerAdmin Layer
KI-Verordnung & DSGVO Übersicht EU-Hosting & AnonymisierungAuditierbarkeit & DokumentationLeitplanken gegen Halluzinationen
KI-Agenten & Studios Übersicht Content StudioSEO StudioMarketing StudioData StudioSales StudioService Studio
ReferenzenInsightsProfile English Diagnose Call
Podcast

Wir testen Claude Code und Cowork für euch

Veröffentlicht am 12.2.2026

Titelbild: Wir testen Claude Code und Cowork für euch

Digital Impact Podcast · Folge vom 12.02.2026

In diesem KI-News-Update dreht sich alles um praktische Erfahrungen mit Claude Code und Cowork. Christina D’Ilio und Chris Sattel zeigen anhand konkreter Beispiele, was sie mit den Tools umgesetzt haben und wie sich diese Ansätze sinnvoll in den eigenen Arbeitsalltag integrieren lassen.

Transkript der Folge lesen

[00:00:00.000] – Sarah

Herzlich willkommen zum KI-News-Update im Digital-Impact-Podcast. Für diese Folge haben sich Christina und Chris ausführlich mit Claude Code und Cowork beschäftigt. Sie zeigen, was sie umgesetzt haben und wie ihr das für euren Arbeitskontext einsetzen könnt. Diese Folge haben wir am 2. Februar 2026 aufgenommen und sie wurde von mir, Sarah Stock, Marketingstrategen bei den Netzstrategen, produziert. Nun starten wir mit Christina in die Folge.

[00:00:27.620] – Christina

Hi Chris, gefühlt 100 KI-Jahre her, dass wir das letzte Mal gesprochen haben, nämlich vor zwei Wochen. Aber es ist so viel passiert in den zwei Wochen. Dass jetzt echt Zeit wird, dass wir sprechen. Wir haben uns vorgenommen, über Claude Code zu sprechen, vielleicht auch Cowork. Das kam ja noch mal hinterher. Ich weiß, ist schon fast ein bisschen spät, Late to the Party. Schon viel jetzt über Claude Code gelesen, gehört. Ist jetzt eben so seit, ich glaube, so zweieinhalb Wochen draußen und wir haben ein bisschen damit experimentiert. Und ja, Wir würden gerne erzählen, was wir damit gemacht haben, oder?

[00:01:02.600] – Chris

Ja, absolut. Ich habe quasi einen neuen Freund gewonnen mit Claude, war da mich zwei Wochen jetzt intensiv mit beschäftigt und kann schon mal sagen, ich habe tatsächlich mein privates ChatGPT-Abonnement gekündigt, weshalb ich dann auch noch mal einen Monat gratis bekommen habe, aber das wird mich, glaube ich, nicht von abhalten, diese Kündigung bestehen zu lassen. So viel kann ich schon mal sagen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Das kann natürlich morgen auch schon wieder anders sein, aber tatsächlich fand ich das sehr beeindruckend, was ich bisher damit ausprobieren konnte.

[00:01:39.000] – Christina

Ich fand es auch super, dass direkt nach unserer Prediction-Folge habe ich von Claude Code gelesen und dachte: „Ah ja, die Hälfte von dem, was ich gesagt habe, jedenfalls war schon mal Quatsch. Also nicht ganz, aber eben diese ChatGPT-Geschichte ging mir ähnlich. Ich habe mich noch nicht durchringen können zu kündigen, aber Claude Code hat wirklich jetzt schon einiges übernommen. Also jedenfalls für manche Use Cases, so würde ich es mal formulieren. Sollen wir mal kurz erklären, was es ist? Also für diejenigen, die unterm Stein gelebt haben die letzten zwei Wochen und da vielleicht noch nicht so viel von gehört haben, nein, Für Leute, die sich viel mit KI beschäftigen, die haben das gehört. Für alle anderen ist es auch völlig okay, das noch nicht gehört zu haben. Also grundsätzlich ist das eine App oder ein Programm, was man sich runterladen kann und was dann im Terminal läuft. Also bis jetzt ist das vor allem gedacht für Mac-User. Das ist also jetzt für alle, die mit Windows unterwegs sind, eine etwas schlechtere Information. Also bis jetzt läuft das jedenfalls nativ, nur im Terminal von Mac. Man kann das wohl auch bei Windows installieren, man braucht da so eine Linux-Erweiterung.

[00:02:49.010] – Christina

Ich habe nur mal geguckt, wie wäre das denn, wenn man Windows hätte, ginge das und habe dann irgendwas von Linux gelesen und habe aufgehört und dachte: „Ja, okay. Also nativ läuft das nicht, sondern man muss da irgendwas mit Linux da excelen, dass das funktioniert. Aber wenn man einen Mac hat, ist es super problemlos. Ich habe am Anfang sogar noch mein Setup mit ChatGPT gemacht. Ich habe ChatGPT gesagt, ich würde gerne Claude Code ausprobieren. Wie mache ich das denn jetzt eigentlich? Weil ich sonst nie mit Terminal arbeite. Das hat sich jetzt auch geändert, Spoiler. Und dann hat ChatGPT gesagt: „Ja, du gibst einfach Claude ein. Und dann war das so. Dann hattest du dich das installiert und es ging wie … Ja, vielen Dank, ChatGPT. Wir sehen uns erst mal eine längere Zeit nicht. Also hat sich dann installiert und von dort an kann man eben mit Claude chatten, wie mit allen LLMs auch, was wir so kennen. Es ist aber eben besonders darauf ausgelegt, Code zu generieren und das eben nicht per Copy und Paste, so wie es bei ChatGPT oder Gemini der Fall ist. Sie können ja auch Code generieren, aber dann muss ich es eben selber anlegen.

[00:03:52.500] – Christina

Ich kann dann Copy-Pasten und bei Claude ist der Unterschied, dass ich ihm Zugriff auf bestimmte Ordner gewährnen kann. Das wäre jetzt auch schon mal der erste Tipp. Claude fragt immer nach, ob er bestimmte Sachen machen darf oder nicht, und ich würde ihm immer nur Zugriff geben auf einen Projektordner, zum Beispiel, und innerhalb dessen sagen: „Hier kannst du schalten und walten, aber eben nicht außerhalb. Aber der fragt so oft nach. Der ist da wirklich sehr stark auf unsere Zustimmung als Nutzende angewiesen, dass man da eigentlich schwer wirklich aus Versehen was anderes machen kann. Auf jeden Fall, wenn man da nur diesen Ordner freigibt. Und dann er eben an, Code zu generieren. Man muss ihm halt eine Aufgabe stellen, für die es dann eben ein Skript zum Beispiel braucht.

[00:04:37.540] – Chris

Ja, oder man kann natürlich vorher mit ihm brainstormen, wie man das am besten umsetzt. Da kann ich schon mal eine kleine Vorschau geben. Ich habe tatsächlich hauptsächlich Cowork ausprobiert und das geht ja dann so ein bisschen ineinander über. Das heißt, ich kann natürlich erst mal mit ihm besprechen, wie ich ans Ziel komme am besten. Dann macht er da verschiedene Vorschläge und dann kann man sich einen davon auswählen und dann legt er los. Und das Tolle an Cowork ist, er schlägt dann auch eine Verfahrensweise vor und dann fängt er an, diese Punkte abzuarbeiten und dann kann man sich schön einen Kaffee holen gehen oder in einen Termin gehen und er meldet sich dann, wenn er fertig ist und geht es dann Schritt für Schritt durch. Also eben auch im Ordner, den man eben freigibt oder halt da, wo er sich eben bewegen soll. Und das funktioniert erschreckend gut, muss man sagen.

[00:05:34.580] – Christina

Also du hast das dann auch aus dem Terminal. Also ich habe Claude Code verwendet, du Cowork, und du hast das aber dann auch aus dem Terminal heraus gesteuert?

[00:05:43.320] – Chris

Nein, ich habe tatsächlich Claude installiert und habe da dann mit ihm gearbeitet und das funktioniert tatsächlich ziemlich gut, auch mit der Chrome-Browser-Erweiterung, sodass er sich eben Webseiten anschauen kann, weil es da keinen eigenen Browser gibt. Da sei die auch empfohlen, damit das funktioniert. Das funktioniert wirklich beeindruckend gut. Die Ergebnisse, die da rauskommen, so wie wir das von KI kennen, ist so: „Ja, keine schlechte Basis, sagt man sich ja dann oft und freut sich schon mal, aber hier sind es tatsächlich Sachen, mit denen man direkt arbeiten kann. Ähnlich wie bei unserem Vergleich mit Gemini 3, wo wir vor ein paar Wochen drüber gesprochen haben und eine Web-App zum Beispiel gebaut haben. So ist es hier auch, aber noch viel tiefer und viel detaillierter und ein viel fertigeres Produkt. Ich habe es aber auch, und da können wir vielleicht gleich einsteigen, auch verwendet, tatsächlich Arbeiten aus dem täglichen Alltag zu erledigen. Und da war eins der Beispiele, bei den ich direkt geflasht war, dass ich es tatsächlich mit Asana verbunden habe. Man kann Claude tatsächlich mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Tools verbinden, Asana, Jira, zwei Projektmanagementsysteme zu nennen, aber auch mit seinem Google Workspace, mit Microsoft-Produkten und so weiter, kann ich das einfach verbinden und habe ihm dann gesagt, Meetings vorzubereiten, such mir doch mal bitte alle Asana-Tickets zusammen.

[00:07:21.510] – Chris

Wir haben ja Projektcodes, die zu Projektcode XY gehören. Schreib mir eine Summary und ein Statusbericht auf Slides und hatte das zuvor selbst schon gemacht. Später habe ich mich geärgert, dass ich es selbst schon gemacht hatte, weil natürlich bis auf CI, die ich ihm jetzt nicht vorgegeben habe, war das schon sehr detailliert und mit den Next Steps und so weiter schon zusammengefasst. Und da hat er sich ganz von alleine alle Tasks zusammengezogen und korrekt zusammengefasst, also sich wohl anders ausgedrückt, als ich das getan hätte, aber keine Details vergessen und hatte sozusagen dieses Meeting vorbereitet. Und du kannst ihn dann auch nach Gründen fragen, warum vielleicht das eine oder andere Ticket hinterherhinkt. Dem vorausgesetzt ist natürlich, dass man das auch entsprechend kommentiert hat. Also wenn natürlich eins einfach nicht bearbeitet ist, dann wird er einfach nur sagen: „Person XY hat es nicht gemacht und hätte es bis dahin machen sollen. Aber das war schon so ein kleiner Helfer, den ich ziemlich cool fand und ich könnte es natürlich auch zusammen mit meinem Kalender noch mal kombinieren und sagen, und ihn bitten, mir Termine zu blocken oder Timeboxen zu erstellen, die Arbeit dann auch zu verrichten. Das war schon ein ziemlich cooles Feature.

[00:08:45.420] – Christina

Und hat der zwischendurch nach Permission gefragt? Bei Claude Code ist es so, dass im Prinzip alles, was er strukturell ändert, also wenn er Daten anlegt, Dateien anlegt oder bestimmte Befehle ausführt, fragt ob er fortfahren darf. War das bei Cowork jetzt auch so oder hast du einfach die Aufgabe genannt und dann hat er losgelegt?

[00:09:09.920] – Chris

Nein, ich habe zuvor eben Asana verknüpft und entsprechend hat er dann losgelegt, weil die Freigabe hatte er dann. Ich habe ihn jetzt dort aber nichts verändern lassen, sondern er sozusagen nur Informationen rausgezogen. Müsste man jetzt noch mal ausprobieren, was passiert, wenn ich sage: „Bitte schreib in alle Tickets, dass es gut läuft, oder eine bessere Information.

[00:09:32.220] – Christina

Sag allen: hallo, guten Morgen. In jedem Ticket. Ja, okay, verstehe. Man müsste mal schauen, ob man es auch projektweise freigeben könnte oder so. Das wäre dann auch noch mal … Weil auf dem Rechner selber kann man es sehr dezidiert machen, die Freigabe-Sachen. Man müsste mal gucken, wie es mit so third-party Apps dann funktioniert. Aber überhaupt, die Anwendung, das ist jetzt wirklich ein agentischer Workflow. So kann man es ja sagen, dass das dass es das ist. Ich hatte jetzt auch tatsächlich selbst mit Claude Code, was ja jetzt gar nicht so unterschiedliche Tools miteinander verknüpft, aber auch das erste Mal wirklich das Gefühl von einem agentischen Workflow. Wir hatten ja zum Beispiel auch über atlas gesprochen, den Browser von OpenAI. Das ging ja auch in die Richtung, aber auch nicht so richtig, fand ich. Der kann halt auf Webseiten Dinge tun oder man kann ihn losschicken, eine Bahnverbindung zu suchen und die könnte er dann theoretisch auch buchen. Aber ja, das fühlt sich schon sehr noch so: „Ja, es war wie so ein Vorschau oder ein Fenster in die Zukunft, wie es mal sein könnte, aber richtig geil war es nicht. Und bei Claude Code hatte ich jetzt wirklich schon das Gefühl: „So, jetzt ist es da.

[00:10:46.300] – Christina

Jetzt passiert das.

[00:10:48.020] – Chris

Ja, tatsächlich. Das finde ich wirklich so beeindruckend, dass die Sachen dann auch gemacht werden. Also der stolpert er nicht, sondern führt es tatsächlich einfach aus.

[00:10:59.060] – Christina

Wir haben einen anderen Use Case ausprobiert. Wir haben ja den Podcast hier und ich wollte da eine semantische Suche integrieren. Wir haben jetzt 48 mit dieser Folge 49 Folge folgen online und ich habe Claude gesagt: „Wie wäre es denn, wenn wir diese Folgen besser durchsuchbar machen? Wir haben ja die Transkripte und semantische Suchen integrieren, also nicht nur Stichwort „Suche. Wenn einer von uns, zum Beispiel Gemini sagt, dass er das dann findet, sondern wenn wir über Google’s LLM reden, zum Beispiel, dann springt er an die Stelle von Gemini. Also so ist das gedacht. Und dass er das dann einmal im Transkript findet, aber auch wenn ich draufklicke, komme ich an die passende Stelle im Audio-File und kann mir dann die Passage anhören. Und das war so der Haupt-Use-Case-Plus, dass ich gerne einen Filter hätte, auch wer hat was zu welchem Thema gesagt. Also wenn ich zum Beispiel Gemini und Chris auswähle, dann bekomme ich halt alle Passagen angezeigt, wo du was zu Gemini gesagt hast. Und das war so der Use Case und dann hat der angefangen. Also er hat sich den Projektordner selber erstellt. Ich habe das nicht gemacht, aber er hat eben gefragt, ob er das …

[00:12:12.720] – Christina

Er hat das auch vorgeschlagen. Ich habe ihm das wirklich nur so gepromptet, wie ich es jetzt erzählt habe, und dann hat er gesagt: „Okay, dann lege ich erst meinen Projektordner an. Darf ich das? Ja. Und dann fragt er bei jedem Schritt nach und dann gibt er auch immer die Wahl: „Ich darf diesen einen Schritt ausführen oder gibst du mir Zugriff auf den ganzen Ordner? Und dann habe ich irgendwann dann Zugriff auf den ganzen Ordner gewährt und dann hat der Skripte angelegt und hat die ML-Files und so. Insgesamt sind zehn Dateien entstanden und er hat mich eben durch den gesamten Prozess durchgeführt. Also der hat Docker installiert, damit das bei mir lokal läuft, dass wir uns das erst mal anschauen können und er hat sich die Transkripte gesucht. Die Transkripte waren dann nicht im richtigen Format. Die hat er dann umgewandelt. Auch bei dem Audio-Ding hat er Hat er irgendwie eine Herausforderung gesehen, die er dann gelöst hat. Ich glaube, auch da war das Format nicht richtig. Das ist nicht so, dass er das gut umsetzen konnte. Und hat mich im Prinzip durch den ganzen Prozess geführt. Das hat so eine halbe Stunde gedauert. Dann stand es lokal zur Verfügung, auch in einem Layout.

[00:13:19.970] – Christina

Ich hatte ihn gebeten, dass sich das Layout ungefähr an unsere Netzstrategenseite anbindet, also sowohl was Farben als auch Schrift angeht. Die hat er dann ausgelesen und das dann angewendet. Und dann habe ich ihn eben gebeten zu deployen, dass das eine URL ist, die im Internet verfügbar ist. Und das hat relativ lange gedauert. Da hat er dann so ein paar Probleme identifiziert, weil wir haben das mit Railway gemacht, was er auch vorgeschlagen hat. Ich kenne mich auch nicht aus. Das vielleicht als Disclaimer. Ich weiß in der Theorie über Schritte Bescheid, die man so gehen muss für Website-Erstellung und Deployment und so weiter. Ich kann es aber nicht. Ich kann keine Zeile Code schreiben. Ich habe mir irgendwann einen Python-Kurs gemacht, aber wie man halt mal so einen Kurs macht. Deswegen habe ich auf alles, was er vorgeschlagen hat, was wir jetzt weitergehen, gesagt: „Okay, dann machen wir das so. Da konnte er auf bestimmte Sachen nicht zurückgreifen. Ich glaube, als Datenbank hat er der PostgreSQL vorgeschlagen. Das gab es aber nicht bei bei Railway und auch für die Vector-Suche, weil das ja eine semantische Suche auch ist. Da hat er halt so Segmente erstellt. Da gab es dieses PG-Vector nicht, womit er das gebaut hatte.

[00:14:41.700] – Christina

Er hat es eben alles mit Python auch gebaut und das Da hat er so ein paar Anläufe gebraucht. Das hat dann vielleicht eine Stunde insgesamt gebraucht, also alles zusammen anderthalb Stunden. Wir können den Link gerne in die Show Notes packen. Das ist so ein freier Railway-Link. Ich habe jetzt keine Domain dafür gekauft, sondern das läuft eben auf so einem Projekt URL von railway. Können wir aber gerne veröffentlichen, damit man mal sieht, was das Ding so rausgespuckt hat. Ich habe es dann auch einem von unserem Entwickler gegeben, dem Andres, und ich habe es bei GitHub hochgeladen, also nicht ich, sondern Claude hat es hochgeladen und das habe ich dann dem Entwickler von uns zugänglich gemacht und der hat gesagt: „Ja, der Code ist einwandfrei. Der Prompt war halt nicht so gut. Also ich…

[00:15:30.000] – Chris

Na gut.

[00:15:32.140] – Christina

Er meinte, ja genau, dass es eben, wenn man nicht tief genug drin ist, dann gibt man vielleicht nicht spezifische Anforderungen genug rein. Aber er meinte, ansonsten gibt es nichts auszusetzen am Code. Da waren jetzt irgendwie auch keine Sachen drin, die er manchmal machen, die ja so schleifen, die unnützt sind. Das hat er jetzt zum Beispiel nicht entdeckt. Man hätte den Prompt besser und spezifischer stellen können, als nur: „Wir haben da einen Podcast, ich würde die gerne semantisch durchsuchen können, wenn man einfach besser weiß, wie das alles funktioniert, dann wird das Ergebnis wahrscheinlich auch noch besser. Aber ich fand es wirklich beeindruckend, dass da am Ende wirklich eine Web-App rausgekommen ist, die funktioniert, die ist noch nicht perfekt. Das werdet ihr dir auch feststellen, dass es da noch Sachen gibt, die gerade bei der semantischen Suche noch nicht perfekt funktionieren, aber das Ergebnis ist schon wirklich echt krass für das, was an Aufwand reingeflossen ist. Das ist schon wirklich gut.

[00:16:26.860] – Chris

Crazy, oder? Wenn man sich überlegt, dass man da wirklich vor kurzer Zeit noch jemanden gebraucht hätte, der sie damit gut auskennt, das zusammenzustellen und man jetzt einfach wirklich im wahrsten Sinne des Wortes zuschaut, wie es gebaut wird. Gut, jetzt mag der Prompt noch nicht perfekt sein, aber welcher Prompt ist es schon? Man muss halt sein Ziel ganz gut beschreiben und dann passiert das einfach ohne großes Zutun.

[00:16:54.800] – Christina

Ich hätte das vorher zum Beispiel mit Cowork oder auch mit ChatGPT zum Beispiel, also mit einem anderen LLM-System wahrscheinlich besser durchspielen können. Ich hätte sagen können, auch da, was ich vorhabe und dann, wie ich das jetzt am besten prompte, das umzusetzen. Eigentlich müsste man ja sagen, so wie man es auch einem Entwickler erklären würde und eben nicht so „Bau doch mal was, das soll eine semantische Suche haben. Da würden unsere Entwickler ja auch sagen: „Okay, mal gucken. Ja, ich mache jetzt erst mal. Aber ja, genau, das hätte man wahrscheinlich da noch mal verbessern können. Aber das, was ich reingegeben habe und was er daraus gemacht hat, war fehlerfrei und wirklich gut und unfassbar schnell. Ich habe dir zwischendurch auch mal geschrieben und konnte mein Glück gar nicht fassen, was da an einen Code geschrieben wird ohne meinen Zutun und Sachen funktionieren. Allein das zu sehen, wie ihr den Code schreibt, in welcher Wahnsinnsgeschwindigkeit, und dann sagt: „Jetzt probiere mal aus, und dann hat man schon eine Demo, auf die man klicken kann. So ist wirklich verrückt.

[00:17:57.960] – Chris

Sofort ein Prototyp da.

[00:18:01.280] – Christina

Ja, das habe ich jetzt auch gelesen, dass das jetzt zum Teil eben für das Prototyping schon benutzt wird. Also sowohl an Unis, da habe ich es jetzt spezifisch gelesen, dass so für so Ideation Workshops und Prototyping, dass man da jetzt nicht mehr Sachen zusammenklebt oder scribbelt oder so, sondern dass man das Claude Code sagt und dann gibt es schon mal eine erste Webseite, eine Demo, wo man herumklicken kann. Das ist natürlich schon dieses ganze Start-up-Ding, meine erste Idee zu visualisieren und mal was hinzustellen, die Zeit hat sich wirklich dramatisch verkürzt. Deswegen habe ich diese Art von Use Case gewählt, wo ja was Funktionales hinter steht. Das ist jetzt nicht nur eine Landing Page, wo ich sage, meine Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag so und so. Also im Prinzip nur Content, sondern das macht ja was. Das sind ja Funktionalitäten dahinter. Er musste sich Daten holen, er musste eine Datenbank anlegen. Also das sind ja schon funktionale Dinge, die jetzt zum Beispiel auch ein Lovable oder so, also so Vibe Coding-Sachen nicht ohne Weiteres hinbekommen. Also eine Datenbank aufzubauen, eine Lovable, ist nicht so easy. Das ist eher was für Front-End-Landing-Pages. Also es geht schon auch, aber das hier war deutlich, deutlich intuitiver.

[00:19:15.320] – Chris

[…]

So geht es weiter

Self-Check

AI-Potenzial einschätzen

In 5 Minuten: konkrete Einschätzung, wo das Unternehmen bei AI steht.

Self-Check starten →
Newsletter

Digital Impact direkt ins Postfach

Eine Anmeldung, drei Newsletter: der AI Insights Newsletter jede Woche mit den neuesten Insights-Artikeln, der Digital Impact Longread Newsletter und das Digital Impact Update je einmal im Monat. Mit Double Opt-in und jederzeit abbestellbar.

Podcast

AI Operations zum Hören

Digital-Experten wie André Hellmann, Christina D'Ilio, Christian Sattel, Sarah Stock sowie regelmäßig Gäste aus der Praxis: alle Themen rund um AI Operations als Audio für unterwegs.