10 Fragen an
Lars Grasemann

hallo.digital

1. Seit wann bist Du Teil der netzstrategen und welcher Weg führte Dich hierher?

Ich bin netzstratege der ersten Stunde. Ich traf André und Stephan Anfang 2009 in Düsseldorf. Bei einem deftigen Abendessen und diversen Bieren war ich sofort Feuer und Flamme für ihre Idee von den netzstrategen. Ein halbes Jahr später war ich bei der Vorgängerfirma zelect mit an Bord. Ein Jahr später gings dann richtig los …

2. Was gefällt Dir an den netzstrategen am besten?

Ich habe jeden Tag das gute Gefühl, etwas sinnvolles zu tun, indem ich Menschen helfe, sich in der vernetzten Welt ein bisschen besser zurecht zu finden. Das ganze selbstbestimmt und gemeinsam mit Freunden zu tun, ist ein großer Luxus, den ich sehr schätze.

In the end, it's always about empathy and education.

3. Was genau machst Du und für welchen Bereich bist Du zuständig?

Nicht nur aufgrund meines Bartwuchses und der Körperfülle bin ich so etwas wie der „Erklärbär“ bei den netzstrategen. Deshalb kümmer ich mich um die Weiterbildungsangebote wie Seminare, Workshops oder Fortbildungsreihen. Mittlerweile findet das alles drüben auf unserem hallo.digital Campus statt.

4. Was fasziniert Dich an Deinem Fachbereich?

Die Geschwindigkeit und Agilität, mit der sich die Dinge weiterentwickeln. Die Pandemie hat die Trägheit im Bereich Weiterbildung aufgebrochen. Virtuelle Formate, kürzere Lerneinheiten, interaktive Methoden haben die klassischen Frontalseminare in vielen Bereichen ersetzt.

5. Wie würdest Du deiner Mutter erklären, was dein täglicher Job im Internet ist?

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt von Marketingmenschen sehr stark. Ich helfe ihnen dabei, mit dieser Veränderung Schritt zu halten und die Chancen zu nutzen.

6. Welchen Tipp aus Deinem Fachbereich kannst du pauschal allen ans Herz legen?

Wer Erfolg haben will, braucht Empathie. Wenn ich meine Teilnehmer nicht verstehe, lehre ich an ihrem Bedarf vorbei. Um gut zu verhandeln, muss ich meinen Geschäftspartner verstehen. Wenn ich ein Projekt leite, muss ich alle Beteiligten abholen. Und um erfolgreich zu verkaufen, sollte ich genau hinhören, was meine Kunden wünschen. Das heißt, überall wo ich Sender bin, sollte ich zunächst einmal Empfänger sein.

Lars Grasemann's favorite Values

Promise
Connect the dots
Be realistic
Stick to the plan
Get your hands dirty
Deliver
Be proactive
React fast
Never stop
Exceed expectations
Engage
Commit yourself
Share what you know
Love what you do
Harvest together

7. Wo informierst Du dich im Internet, um auf dem neuesten Stand zu bleiben?

Mittlerweile ist es ein ziemlicher Mix, dessen Nutzung völlig situativ ist. Sitze ich am Rechner, checke ich regelmäßig Nachrichtenseiten – allen voran süddeutsche.de. Hier habe ich auch ein Digitalabo, weil ich die längeren hintergründigen Stücke sehr schätze.
Bin ich unterwegs, überbrückt die Twitter-App Wartezeiten, da ich hier oft wertvolle Links zu interessanten Artikeln aus meinem Fachbereich finde. Privat hab ich Podcasts für mich entdeckt, allen voran NBE – Die Nilz Bokelberg Erfahrung.

8. Ohne welche App könntest Du nicht leben?

Schwer zu sagen. Am meisten nutze ich vermutlich Whatsapp, Gmail und den DB Navigator.

9. Wenn das Internet ab morgen abgeschaltet würde, was wäre Dein Plan B?

Dann müsste ich doch noch die Laufbahn als Fußballkommentator einschlagen, von der ich schon seit Kindheitstagen träume. Realistischer wäre wahrscheinlich eine Tätigkeit im Weiterbildungssektor, z.B. als Trainer, Coach oder Dozent.

Verrate uns doch zum Abschluss etwas, das Du bisher noch niemandem erzählt hast!

Mein erstes Smartphone – wenn man es so bezeichnen mag- als netzstratege war ein Blackberry. Zum Glück erlöste mich damals HTC mit einem der ersten Android-Geräte von meinem Leid.

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