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Podcast

Umzug zu Claude: So zieht ihr eure KI-Workflows erfolgreich um

Veröffentlicht am 4.3.2026

Digital Impact Podcast · Folge vom 04.03.2026

Christina D’Ilio und Chris Sattel sprechen darüber, wie sich KI-Workflows strukturiert und pragmatisch zu Claude umziehen lassen. Sie ordnen ein, welche Unterschiede es im Vergleich zu anderen KI-Tools gibt, wo Claude aktuell besondere Stärken zeigt und wie sich bestehende Prompts, Prozesse und Arbeitsweisen übertragen lassen.

Transkript der Folge lesen

Habt ihr schon überlegt, mit euren KI-Workflows zu Claude umzuziehen? Dann seid ihr in dieser Folge genau richtig. Herzlich willkommen zum KI-News-Update im Digital Impact Podcast. Ich bin Sarah Stock, Marketing-Strategin bei den netzstrategen und Producerin dieses Podcasts. Christina und Chris sprechen heute darüber, warum es sinnvoll sein kann, KI-Workflows zu Claude zu verlagern, welche Unterschiede es zu anderen KI-Tools gibt und worauf man bei einem Wechsel achten sollte. Sie ordnen ein, wo Claude heute besonders stark ist, wo noch Grenzen liegen können und wie sich bestehende Prompts und Prozesse sinnvoll übertragen lassen. Diese Folge haben wir am 2. März 2026 aufgenommen und nun geht es los mit der Folge.

Hallo Christina, Claude zwingt uns ja gerade zu einer kleinen Pause und da haben wir gedacht, wir können einen kurzen Podcast aufnehmen.

Ja, Claude ist down und ich weiß gar nicht, wie soll ich denn jetzt weiterarbeiten?

Ja, ich war auch kurz puzzled und natürlich stolz, dass unsere letzte Podcast-Episode so einen Hype ausgelöst hat.

Ich denke auch.

Um diese wenig bekannte KI.

Ja, da waren wir ganz früh dran und waren einer ganz heißen Sache auf der Spur.

Die Early Adopter haben wieder zugeschlagen. Ja, also tatsächlich ist Claude gerade down. So weiß nicht, seit einer guten halben Stunde. Wir nehmen Montagmittag auf. Man darf annehmen, dass große Teile der USA mittlerweile wach sind und auch arbeiten wollen. Und das scheint zu Problemen zu führen. Und wir haben ja in den letzten Tagen öfter mal Ausfälle oder zumindest einen sehr langsamen Claude gesehen.

Ja, das scheint sich zu mehren und die unfassbar vielen Anfragen natürlich zum auch ausgelöst durch unseren Podcast. Aber die unglaublich hohen Anfragen, die das Ding bekommt, haben wir jetzt mal zum Anlass genommen, darüber zu sprechen: Wie zieht man eigentlich komplett um zu Claude? Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, Chris, aber ich habe gerade tatsächlich 3 Systeme laufen, also Gemini, ChatGPT und Claude. Und also im Prinzip hat Claude eigentlich alles übernommen und ich könnte mindestens Teile davon von den anderen beiden dicht machen. Ich meine, wir arbeiten damit, wir beraten auch dazu. Deswegen mal gucken, wie viel wir tatsächlich davon runternehmen. Aber also wir als Firma zum Beispiel brauchen nicht für alle Menschen, die bei uns arbeiten, 3 Zugänge zu LLMs, sondern ja, das ist vielleicht für ein paar wie dich und mich, die dazu beraten, die dazu auch Vorträge geben, vielleicht ganz sinnvoll, immer mal wieder zu gucken. Aber man braucht ja jetzt auch nicht jeden Task doppel oder triple checken und ist jetzt auch aus Token-Sicht und so ein bisschen quatschi. Deswegen haben wir uns überlegt, wir versuchen euch mal eine Anleitung zu geben oder Tipps zu geben, immerhin, wie man denn auch das Wissen, was die anderen LLMs über einen gesammelt haben, möglichst gebündelt rüberkommt. Weil so diese Anfangshürde ist natürlich schon da. Also bei ChatGPT habe ich echt viele CustomGPTs, die mir so im Alltag helfen. Und das alles wieder von vorne aufzubauen, ist natürlich auch ein bisschen nervig. Deswegen dachten wir, wir führen euch mal ein bisschen durch die Möglichkeiten, die es so gibt.

Genau, und da hat Claude auch, oder Anthropic, einen kleinen Helfer ins Rennen geschickt. Den haben wir, ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie lange es den schon gibt. Ich habe ihn, oder wir haben ihn gestern entdeckt und kann aber gut sein, dass der vorher schon in Einstellungen war. Und zwar gibt es da die Möglichkeit, das Gedächtnis der anderen Sprachmodelle zu übertragen. So nennen sie es jetzt erstmal. Tatsächlich ist es so, dass man – dass es die Funktion in den Einstellungen gibt und sich ein kleines Fenster öffnet. Und da gibt Claude frecherweise einen Prompt, den man seinem vorherigen Sprachmodell doch geben kann, dass man bitte, dass dieses Sprachmodell bitte alles auflisten soll, was man mit ihm gemacht hat, was man bisher getan hat, um dann dieses Ergebnis in das Fenster darunter zu kopieren, sodass Claude da nach eigener Aussage nahtlos anknüpfen kann. Ganz, ganz so nahtlos ist es eher nicht. Also ich habe das ausprobiert bei ChatGPT und bei Gemini und hatte da gemischte Ergebnisse. Also ChatGPT hat mir in einem Markdown einfach jede Konversation aufgelistet, die ich mit ihm hatte, mit einem Datumstempel, aber auch nur sozusagen mit dem Thema dieser Konversation. Keine Details. Wenn ich jetzt sage, ich übertrage mein Gedächtnis, dann fehlt da wahrscheinlich einiges. Gemini hat mir in zwei Versuchen jeweils gesagt, ich soll doch mal bei Google gucken und da meine Daten exportieren, wenn ich die wirklich haben will. Er könne es mir jetzt hier nicht so zusammenfassen. Und den Datenexport habe ich dann nicht, nicht gemacht. Also kennt ja jeder, man kann sich ja seine ganzen Google-Daten, da gibt es in den Einstellungen seines Google-Kontos, kann man sich alles runterziehen. So auch die Gemini-Eingaben, die man da hat. Und beides war jetzt nicht so tauglich, um den Weg zu gehen, da alles zu übernehmen. Aber die Story ist halt ganz witzig.

Es ist ein bisschen so, als wenn der Ex-Freund einem die Nachricht vorschreibt, die man oder die neue, die neue Freundin, so die neue Freundin schreibt die Nachricht, die man der bald Ex-Freundin dann übergeben hat. Hier macht doch mal Schluss mit deiner jetzigen Freundin. Wir beide kommen doch zusammen und hier ist folgende Die kannst du doch mal weiterleiten.

Man kann doch bei der Ex-Freundin – wird man doch wohl mal eine Übergabe anfragen können.

Ja, so, so an welchen Tagen hast du noch mal die Blumen gegossen und wie war noch mal die WiFi-Einstellung? Ja, genau so fühlt sich das ein bisschen an, dass da der neue Partner, Partnerin mal vorsichtig nachfragt bei der alten. Oder so im Handling. Wie ist der eigentlich, wenn er betrunken ist? Was mache ich da am besten?

Ja, also ich finde es ziemlich witzig.

Also auch sehr, ja, und es ist auf jeden Fall sehr selbstbewusst, könnte man sagen. Ich glaube schon, dass die gerade wirklich merken, wie viel mehr Zuwachs sie bekommen und dass sie sich dann denken, gut, dann werden die anderen ein bisschen was verlieren. Aber zu sagen, übrigens hier, ich helfe dir mal, das Wissen zu transferieren, weil du bestimmt ja bald wechselst, ist schon selbstbewusst.

Ich also – Wenn man es jetzt aus der Marketingbrille anschauen möchte, passt es eigentlich ganz gut zu den Super Bowl Spots. Also Anthropic, glaube ich, geht da auch den Weg zu sagen, wir sind die coole KI. Also mit uns macht es Spaß zu arbeiten, fast schon rebellisch. Und es macht Spaß, uns zu benutzen. Auch optisch heben die sich ja ein bisschen ab von den anderen Sprachmodellen. Und OpenAI ist ja eher straight. Google hat den Google-Look mit Gemini übernommen, logischerweise. Und die fühlen sich einfach ein bisschen anders an. Und ich glaube, das gehört so zur Story dazu. Und ich glaube, wir werden da noch ein paar mehr so Aktionen sehen. Ob die jetzt was bringen oder nicht, ist es, glaube ich, aus Marketingsicht echt lustig und interessant, da gerade zuzuschauen, dass die ja komplett überall querschießen und sich so ein bisschen querstellen und einfach anders sein wollen, wo sie im Grunde das Gleiche tun wie die anderen.

Ja, nur noch mal ein bisschen besser. Aber wir können ja mal so, also jedenfalls nach meiner Erfahrung, also es ist wirklich so, dass mein, also im Prinzip mein KI-Verhalten ist total geshiftet zu Claude. Aber wir können ja mal durchgehen. Also wenn ihr bei ChatGPT oder bei OpenAI seid mit ChatGPT, dann habt ihr vielleicht bei euch das Memory an. Also vielleicht lasst ihr dort das speichern, was ihr besprecht, dass dort über die Chats hinaus so Kontext erstellt werden kann. Ich habe das zum Beispiel ausgemacht schon vor einiger Zeit einfach, um das Datensammeln ein bisschen geringer zu halten. Ich dachte, über die CustomGPTs und so kriege ich dann schon genug Kontext mit, der braucht nicht über jeden Chat hinweg wissen, wer ich bin, wo ich arbeite, welche Rolle ich habe und so weiter. Deswegen habe ich das ausgemacht. Aber die Leute, die das angeschaltet haben, die haben es jetzt relativ komfortabel. Übrigens scheinen es ja doch ein paar zu sein. Eine Zeit lang hat ja jeder eine Actionfigur von sich gemacht oder hat sich so visualisiert mit den Tools, die man eben viel benutzt. Das kommt auch aus diesem Memory Bereich heraus. Wenn man das hat, kann man unter die Einstellungen gehen, Personalisierung, Arbeitsspeicher, und da kann man sich dann den gesamten Memory runterladen, den man, den ChatGPT über einen so gesammelt hat. Also nichts, was man selber angelegt hat, sondern das ist das, was ChatGPT denkt, wer man denn so ist. Das wäre die leichteste Variante, wenn man bei OpenAI ist, man möchte wechseln, man möchte das Wissen über einen mitnehmen. Das ist das Leichteste. Einstellungen, Personalisierung, Arbeitsspeicher runterladen und bei Claude wieder hochladen als Projekt. Das ist vielleicht auch noch mal was, was man sagen muss, was Claude unterscheidet von den anderen. Der arbeitet zum einen mit Projekten und mit Skills. Das sind im Prinzip die beiden Varianten, die so die CustomGPTs ablösen können. Unter Projekten kann man eben ganz viele Dateien zur Verfügung stellen und zum Beispiel man kann ein eigenes Projekt machen, das Ich-Projekt, und dann könnte man den Speicher zur Verfügung stellen und andere Dinge überein. Ich weiß nicht, die Über-mich-Seite beim Arbeitgeber, was weiß ich, LinkedIn-Profil und so weiter. Und daraus holt er sich dann Erkenntnisse. Den Skills-Bereich, da haben wir auch schon ein bisschen mit experimentiert. Was hast du schon damit gemacht, Chris?

Ich habe bei den Skills mir unsere CI hochgeladen, weil ich die – Ich habe ein paar Tools gebaut, mittlerweile ein paar mehr als in der letzten Episode noch besprochen. Und damit die sich zumindest ungefähr gleich anfühlen bei der Benutzung, habe ich dann unsere Farben reingeladen. Also CI-Guide ist zu viel gesagt, aber welche Farben benutzen wir, wann, wo wird wie das Logo wie verwendet und so weiter. Das vor allem dann für für die Anweisung für Claude-Code ganz easy, weil der sich dann einfach die Hexcodes zum Beispiel ziehen kann. Das habe ich verwendet. Ansonsten ist natürlich auch so, dass sich Claude, je nachdem was man machen will, ja auch entsprechende Skills installieren kann. Also wenn du ein Excel hochlädst, dann zum ersten Mal, dann installiert er sich den Excel-Skill und kann dann mit der Datei auch arbeiten. Das kann man also auch beobachten. Die kann man auch noch mal ändern oder sich einen neuen Skill da reinladen, aber ich glaube, so was wie Textform oder Textstil, den man gerne haben möchte. Ich habe zum Beispiel da auch gesagt, niemals Gedankenstriche verwenden –

Weil jeder sieht KI.

Weil das machen nur die anderen Sprachmodelle. Ist mir jetzt da aber auch nicht negativ aufgefallen. Aber so ein paar Sachen oder so ein paar Begriffe, die, wie ich mich auch ausdrücke, habe ich da so ein paar Vorlagen gegeben und eben die CI-Themen zu den netzstrategen. Und das hilft dann doch, wenn man mal ein Dokument erstellen möchte oder halt wie gesagt kleine Tools und Software baut, weil die dann schon so aussehen, zumindest ungefähr, wie man sich das vorstellt.

Ja, das ist echt cool mit diesen Skills, weil das eben nicht nur so funktioniert wie ein CustomGPT, den ich sozusagen, das ist eine abgeschlossene App, wenn man so will, wo ich Use Cases mit erledige, sondern ich kann den Skill in jedem Chat, den ich mit Claude führe, ansteuern. Also in dem Moment, wo du sagst, bau mir eine App für irgendwas, geht ja, solange du nur einen Design-Skill hinterlegt hast, baut er das dann automatisch mit diesem Skillset. Wenn du mehrere hinterlegt hast, dann fragt er dich, in welchem Design das sein soll. Und das ist einfach sehr viel flexibler als auch die CustomGPTs, weil ich im Prinzip mehrere Fähigkeiten, die ich selber hinterlegt habe, die mir wichtig sind, eben miteinander kombinieren kann. Das kann ich ja in den CustomGPTs nicht so ohne Weiteres. Ich habe zum Beispiel ein CustomGPT für LinkedIn-Posts und ich habe einen für Newsletter und ich müsste mir jetzt aber einen bauen, wenn ich das da beides zusammen machen wollen würde oder so, dann werden die System-Prompts sehr, sehr lang und lange System-Prompts sind meistens schlecht für CustomGPTs und bla. Aber eben mit den Skills, die sind abgeschlossen, die werden hinterlegt und ich kann die in jedem Chat eben separat ansteuern, was ich finde, ist echt noch mal ein großer Mehrwert im Vergleich auch zu den CustomGPTs. Also insofern, die können eine ganze Menge von CustomGPTs bestimmt ersetzen, die Leute gerade im Einsatz haben. Was allerdings nicht geht, ist, wenn ich im CustomGPT eine API-Aktion aktiv habe. Das geht ja auch, das kann Claude gerade noch nicht. Also da muss ich dann auf die tatsächliche API von Claude gehen, um da Dinge zu tun oder eben auf das MCP ausweichen. Machen wir vielleicht noch mal eine eigene Folge zu, aber nur, dass man es weiß, wenn man CustomGPT hat, der eben mehr hat als eine Wissensdatenbank und ein System-Prompt, sondern auch mit einer API was macht, das ist nicht ohne Weiteres in Cloud so gerade umzusetzen. Aber ich glaube, die allermeisten, und was ich so, also wenn ich an mich denke oder auch an Kunden, an Menschen, mit denen ich zu tun habe, die CustomGPTs benutzen, die wenigsten haben API-Zugänge in den CustomGPTs.

Ich glaube, wenn ich eine GPT habe, in der ich eine API angeschlossen habe, dann ist es sicherlich auch was, was ich mehr testen müsste, weil es wahrscheinlich was Komplexeres ist, was da getan wird. Und das kann man man jetzt auch nicht einfach eins zu eins übernehmen. Wahrscheinlich, oder vielleicht müsste man, ich würde es auf jeden Fall nachprüfen, weil es wahrscheinlich was ist, was ein bisschen mehr Gewicht hat als jetzt eine Anweisung, die ein LinkedIn-Post schreibt. Und ansonsten kann ich aber natürlich, also so habe ich es auch gemacht, ich habe meine Gems und GPTs tatsächlich einfach eins zu eins erstmal übernommen und habe tatsächlich auch überall ein besseres Ergebnis bekommen.

Also diese System-Prompts einfach übergeben, sozusagen.

Genau, eins zu eins. Auch da, wo ich Knowledge-Dateien hatte, die habe ich einfach so übernommen, da habe ich wirklich nichts geändert. Jetzt glaube ich, dass ich das bei den Gems und den GPTs schon ganz gut aufgesetzt hatte, weil wir damit ja auch schon länger arbeiten und die schon ganz gut, ganz gut durchiteriert waren. Und jetzt mit dem besseren Sprachmodell dann vielleicht auch die Ergebnisse automatisch besser werden. Ich habe jetzt nichts groß verändert. Und habe da eigentlich tatsächlich fast alles umgezogen, auch zu Claude. Die einzigen Sachen, die ich mit Gemini noch mache, sind eben die Sachen, die mit unserem Workspace direkt verbunden sind, also wo wir es aus Google Mail und so weiter, oder eben die Notizen von Meetings und so, die lasse ich mir mit Gemini und so weiter noch aufbereiten. Ansonsten die Oberfläche von Gemini selbst nur noch gerade nur noch in Beratungsprojekten, wo wir damit arbeiten, um eben die Ergebnisse anzuschauen. Aber jetzt so für mein tägliches Doing hat sich Cloud dann eingeschlichen schon.

Ja, ist bei mir ganz genauso. Wer sich bei den Skills noch mal ein bisschen informieren will, es gibt eine Webseite, wahrscheinlich gibt es noch 1 Million mehr, aber die, an der ich vorbeigekommen bin, ist skills.sh. Da kann ich Skills ansehen, nach Skills suchen und kann die dann auch downloaden und meinem Claude zur Verfügung stellen. Also so ein bisschen wie so ein Marktplatz für Skills. Also keine Ahnung, bei Skills denke ich immer an Alexa, die arbeitet ja auch mit Skills. Ist jetzt ein bisschen unfair Claude gegenüber, das mit Alexa zu vergleichen, aber da gibt es ja auch einen – da bin ich mal gespannt, wann da mal wirklich auch so qualitativ was reinkommt, was sich wie eine Künstliche, wie eine Intelligenz anfühlt. Aber genau, also unter skills.sh kann man auf jeden Fall mal ein bisschen gucken, was es so an Skills gibt. Und dann kriegt man auch eine Idee dafür, woraus man einen Skill machen kann, wie man das am besten macht. Das fand ich so als Inspiration ganz gut. Und der Skill, der am meisten runtergeladen ist, das sieht man da, ist der Find Skill. Also das ist dann eine Suche für die Suche. Aber ja, aber zeigt auf jeden Fall, dass da gerade irgendwie viel Bewegung ist und Leute sich damit beschäftigen, wie sie einfach noch mehr hinterlegen können, dass ich beim Prompten einfach weniger Kontext geben muss.

Das ist ja eigentlich das, was dahinter steht.

Ja, ist auch, glaube ich, spannend zu beobachten, was mit diesen Marketplaces passiert. Denn wir denken zurück an die GPTs, als die rauskamen und der Marketplace dazu lag ja auch kurz in der Luft, dass man da ein Geschäftsmodell entwickeln könnte, indem man eben gute GPTs zur Verfügung stellt.

Ja, die Smartphone, also das iPhone, der App Store vom iPhone war da so ein bisschen die Referenz.

Genau. Und meines Erachtens ist es nicht wirklich eingetreten.

Ja, würde ich teilen, den Eindruck.

Ich kenne es jetzt anekdotische Evidenz, aber ich kenne zumindest niemanden, der für eine GPT irgendwo mal bezahlt hätte, geschweige denn jemanden, der damit Geld verdient hätte. Und wenn es auch nur 6,99 € sind. Und jetzt könnte es aber natürlich trotzdem wieder die Chance geben, mit Claude bei einer höheren Verbreitung und einem wirklich guten Skill, den man bauen kann, mit dem man sich abhebt, vielleicht auch einfach durch Branding. Also wenn jetzt eine große bekannte Marketingagentur sagt, ihr könnt unseren Instagram-Caption-Skill hier runterladen für x Euro, könnte das natürlich doch auch noch mal wieder was werden. Also das bleibt jetzt, glaube ich, spannend zu beobachten, wie sie es entwickelt. Tendenz ist bei mir wie bei den GPTs, dass die Sachen, die es halt gratis gibt oder von den Herstellern, das jetzt vielleicht auch Microsoft dann sagt, wir haben hier für unser Office-Paket eben ein Skillset, was man runterladen kann, dass es dabei bleibt. Aber you never know. Also vielleicht kann man ja auch für eine kurze Zeit da noch mal ein Geschäftsmodell umsetzen.

[…]

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