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Staffel 3
Episode 2
Host dieser Episode:
Sarah Stock
Sarah Stock
Gäste in dieser Episode:

Karriereportal mit ltur

In dieser Folge sind Philipp Nutsch von ltur und Miriam Ochs von der boxwise zu Gast. Gemeinsam mit Host Sarah Stock sprechen wir über unsere Zusammenarbeit und zwei spannende Projekte. Es geht um die Entwicklung und Umsetzung eines Karriereportals für ltur und um Employer Branding. Wir wünschen dir viel Spaß beim Anhören!

 

💡 Links zu allen Themen, die in der Folge erwähnt werden:

Transkript

🚀 Das Wichtigste im Überblick:

Projektansatz und Umsetzung: Das Karriereportal wurde agil und mit Fokus auf Authentizität entwickelt. WordPress und Elementor ermöglichten schnelle, effiziente Implementierung und einfache Pflege. Mitarbeiter wurden aktiv einbezogen, um ltur’s Kultur zu vermitteln.

Herausforderungen und Lösungen: Herausforderungen lagen in der Darstellung der Unternehmenskultur und der Integration verschiedener Jobkategorien. Lösungen fanden sich in selbst erstellten Mitarbeiter-Videos und einer strukturierten Darstellung der Jobangebote.

Zukunft des Projektes: Zukünftige Pläne beinhalten die Integration weiterer Unternehmensbereiche auf der Plattform und die Überlegung, den bestehenden Unternehmensblog ebenfalls mit Elementor zu optimieren, um die Konsistenz zu erhöhen.

[00:00:00.120] – Sarah
Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Digital Impact, dem Podcast der netzstrategen. Ich bin Sarah Editorial Strategin bei den netzstrategen und heute euer Host. Und ich freue mich ganz besonders auf das heutige Thema. Ich habe zwei ganz tolle Menschen hier zu Besuch im Studio einmal die Miriam Ochs von der boxwise und den Philipp Nutsch von ltur. Herzlich willkommen! Ich freue mich schon, über das Karriereportal zu sprechen, an dem ihr zusammengearbeitet habt und Employer Branding. Aber wir fangen damit an, dass ihr euch gerne einmal vorstellt und einfach kurz berichtet, was ihr macht, vielleicht auch grob anschneidet, was ihr im Projekt gemacht habt. Und wir fangen an mit der Miriam.

[00:00:42.300] – Miriam
Ja, vielen Dank, Sarah. Genau. Ich bin Miriam Ochs, Projektstrategin bei der boxwise. Kümmere mich um vernünftige Projektabläufe für verschiedene, verschiedenste Themen und Kunden. Und genau gleichzeitig habe ich angefangen, dieses Jahr in Richtung Sitebuilding auch aktiv zu werden. Und genau dadurch kam dann auch das Projekt mit der ltur zustande. Genau, wo wir das Portal aufbauen durften und wo ich dann im Sitebuilding aktiv war und gleichzeitig das Projektmanagement leiten durfte.

[00:01:19.830] – Philipp
Ja, ich bin Philipp Nutsch. Schön, dass ich hier sein darf. Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Leiter für den Bereich Sales und Marketing bei der ltur GmbH in Rastatt und habe im Bereich Marketing den Impuls aus dem Employer Branding Konzept der ltur gehabt für dieses Projekt gemeinsam mit Miriam mit boxwise. Unser Bedarf war ziemlich umfangreich und die Kunst des Projekts, glaube ich, war auch einfach, das ein bisschen zu vereinfachen, daraus klare Abläufe, Ziele und Strenge für die Entwicklung zu machen. Wir haben da eigentlich genau das rausgeschöpft, was das Konzept von boxwise uns angedeutet hat. Wir haben natürlich nicht gewusst, klappt das? Aber ich finde es spannend und freue mich, dass ich heute darüber erzählen darf.

[00:02:15.350] – Sarah
Schön, Ich schlage vor, wir fangen einfach ganz am Anfang an. Was war die Idee, ein gesondertes Portal zu entwickeln? Wo kam das her? Viele integrieren das ja auf der Webseite selbst oder ziehen das auch um zu einem ganz anderen Portal. Was war bei euch der Need und die Idee für ein eigenes?

[00:02:33.950] – Philipp
Die Anforderung der ltur ist ein bisschen speziell gewesen. Zum einen haben wir sicherlich die Lage oder die Situation am Arbeitsmarkt besonders zu spüren bekommen im Nachgang nach der Pandemie. In unseren Reisebüro Vertriebsfilialen hatten wir ja starke, starke Einschränkungen. Wir konnten monatelang gar nicht öffnen, konnten keine Kunden bedienen. Dann sind uns natürlich auch Mitarbeiter bedauerlicherweise abgewandert. Als man sich dann aus der Pandemie so rausarbeiten konnte und die Zukunftsperspektive auch des Reisens sich wieder am Horizont angedeutet hat, haben wir sehr früh gemerkt, wir brauchen da eine Initiative. Wir müssen schauen, dass wir sowohl Kolleginnen und Kollegen in unserem Headquarter als auch in der Zentrale wieder für uns gewinnen können und besondere Herausforderungen brauchen besondere Projekte und besondere Kommunikationsmittel. Das war der eine Punkt. Der andere sicherlich, dass wir auch ganz viele verschiedene Stellen, Konzepte oder Stellenbeschreibungen suchen. Zum einen den klassischen Verkäufer, zum anderen den Betreiber, der bei uns in einem selbstständigen Konzept einen ltur Reiseshop betreut und darüber hinaus ganz reguläre Angestellte im touristischen, verwaltungskaufmännischen Bereich oder auch im Marketing.

[00:04:04.370] – Sarah
Und wie war dann der Ablauf. Also, kam der Impuls von euch oder hatte das die boxwise im Gepäck?

[00:04:13.220] – Philipp
Wie war das, Miriam? Ich glaube, wir sind erst mal gekommen. Also man muss für die Hörer vielleicht noch zum Verständnis dazu sagen, dass es über die netzstrategen Agentur eben eine sehr gute Zusammenarbeit schon zwischen ltur und den Kolleg:innen auch, die dann in boxwise jetzt Verantwortung tragen, gibt. Wir betreiben die das Framework unseres Internetblogs gemeinsam mit den Kollegen. Und so war das eigentlich auch die erste Adresse, wo man für so ein Projekt sich gemeldet hat. Und dann habe ich dich angerufen.

[00:04:48.680] – Miriam
Genau. Ja, also es ist der eine – der Punkt, der dazukommt, ist auch einfach ein Zeitfaktor gewesen. Es sollte schon so ein bisschen auf der Überholspur auch passieren. Also wir haben gesagt, ihr möchtet das gerne über WordPress machen, also über Open Source Software WordPress, wo auch der Blog schon drüber läuft und den wir auch darüber sehr individuell und erfolgreich betreuen können. Und genau dann gab es – kam dazu, dass wir mit dem Site Builder Elementor immer mehr Erfahrungen gemacht haben und dann war das eigentlich ein Prozess, also ein, ja, ein, ein Dialog, aus dem dann entstanden ist. Okay, es macht eigentlich total Sinn, wieder WordPress für diesen, für diese Plattform zu nutzen und mit dem Site Builder Elementor und der Elemente Cloud in dem Fall können wir dieses Projekt super abbilden, haben damit unglaublich viele Möglichkeiten, ohne dass wir Entwickleraufwand auf unserer Seite benötigen. Also wir können da wirklich sehr, sehr schnell handeln und im Team auch handeln. Und genau das Employer Portal hat die perfekten Anforderungen dafür und genau dadurch, dass wir sehr agil auch arbeiten, mit der boxwise und das auch mit den ltur Kollegen super migrieren können, also die, die Abläufe sind immer sehr harmonisch und genau deshalb haben wir uns entschieden, dass wir diesen Weg gehen möchten.

[00:06:25.480] – Sarah
Du hast gerade die Vorteile genannt und die Chancen. Was waren denn auch die Herausforderungen an dem Punkt? Also hattet ihr zeitlichen Druck oder musstet ihr noch andere Menschen abholen und Entscheidungen treffen lassen? Oder konntet ihr wirklich einfach loslegen?

[00:06:41.740] – Philipp
Also bei jedem neuen Investitionen muss man natürlich das im Unternehmen abklären, aber das wirkt man ja ab gegen die, gegen die Werte, die dann zurückfließen. Wir haben ja ein unheimlich wichtiges Thema. Das Employer Branding soll ja am Ende uns die Menschen in unser Unternehmen bringen, die dann wertschöpfen. Und da war es eigentlich relativ klar, dass dieser Bedarf insbesondere bei ltur so ein Projekt in jedem Fall rechtfertigt. Wir sind auch eher ein Tempounternehmen, nichts mit Taschentüchern zu tun, sondern eher mit der Geschwindigkeit, mit der wir gerne in unsere Ideen umsetzen. Haben aber natürlich auch, und das ist vielleicht die größte Herausforderung intern gewesen, durch die Auslastung unserer eigenen IT und Entwicklungsabteilung eben dann wie überall gerade auch wenig Kapazitäten. Und da bietet sich natürlich dann einfach ein externer Partner an.

[00:07:48.280] – Sarah
Wie war denn die Arbeit? Hattet ihr eine langen Konzeptionsphase oder konntet ihr direkt anfangen und umsetzen, so wie ich das von anderen boxwise Projekten auch kenne?

[00:07:58.960] – Miriam
Also wir finden es eigentlich immer am besten, wenn wir gemeinsam mit den Kunden loslegen und das gemeinsam erarbeiten. Also wir haben angefangen mit einem Workshop. Ganz klassisch. Haben uns hingesetzt und haben gesagt: Ey, was sind eigentlich eure needs? Was sind gerade die Probleme, die euch dazu führen, dass das das Portal entstehen soll? Was soll genau passieren? In welchem Zeithorizont möchtet ihr, dass das Ganze stattfindet? Und genau dann war das eigentlich eine super super Stimmung. Wir haben das bei euch in Rastatt gemacht und haben dann auch ein super Ergebnis hinbekommen, wie die Seiten ungefähr aussehen sollen. Danach stand schon so eine grobe Sitemap, wie welche Seiten es geben soll. Wir sind schon einmal durch die verschiedenen Jobkategorien durchgegangen, haben die schon mal uns vorgelegt, haben Schon mal geschaut, wie viele Templates brauchen wir eigentlich? Genau. Und ja, und dann ging es eigentlich immer weiter in die in die Planung und wir konnten auch dann relativ schnell auch schon mit der Umsetzung und dem eigentlichen Bauen loslegen. Oder, das war ging eigentlich relativ schnell.

[00:09:06.490] – Philipp
Ja, der Workshop, der hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich erinnere mich auch noch daran, wie ihr quasi über so ein Whiteboard dann einfach Struktur in unsere eingebracht habt. Das war ja genau das, wo wir, wir hatten so das Gefühl, eigentlich kennen wir uns selber am besten. Und wenn wir uns als smarte, liebenswerte Arbeitgebercompany präsentieren möchten, dann ist es eigentlich das Beste, wenn die Menschen uns sehen, also die Bewerber oder die Interessenten. Und dann stehst du aber an dem Punkt und sagst: Wie fange ich das jetzt an? Und da ist genau das boxwise Konzept dann gekommen. Miri, auch als Person, die einen dann strukturieren und dann sagen: Okay, wir können mal euren Bedarf mal festhalten, daraus einen Baum bauen, eine Struktur, so eine erste für die Seite, dann mal für Proben. Gefällt euch das so? Was könnten wir da und dort an Content reinsetzen? Und dann eben Projektstränge aufzusetzen. Mit was läuft man dann los. Auch vom Kunden dann abzufragen, wie, was der Bedarf ist. Wir haben ja dann gesagt, wir machen unsere Videos selber, unsere Fotos selber. Genau. Und das muss dann jemand wieder einsammeln. Das ist genau das, was die, die Company dann meistens nicht so richtig gut macht oder sich vielleicht auch verläuft. Ja, wir kennen es ja aus der Reisebranche als Reiseleitung. Also wenn man schön jemanden hinterherläuft, der einem einfach ein bisschen den Weg zeigt und man hat die Zeit, trotzdem die schöne Kultur oder die schöne Natur anzuschauen. Ungefähr so war das Projekt auch für mich. Es fühlte sich super leicht an, es fühlte sich entspannt an, gute Atmosphäre. Ja, also gerade auch mit dir war das irgendwie sowieso immer ein guter Fit. Und wir hatten dann bei uns, glaube ich, auch die richtigen Typen dafür, oder?

[00:11:06.310] – Miriam
Auf jeden Fall. Ja, und das war auch das Wichtige daran, dass wir es irgendwie zusammen hinbekommen, dass alle an Bord sind. Das war ja auch euer großes Ziel an dem ganzen Projekt, dass ihr gesagt habt, ihr möchtet gerne nicht den Job an sich in den Vordergrund stellen, sondern euch als, als Familie, als Firma und als, als ltur. Und das haben wir, glaube ich, hingekriegt. Einfach indem wir alle motivieren konnten, sich zu treffen und diese Videos zu machen und diese Bilder zu schießen für die Webseite und dass alle, alle fanden das cool und das Video ist auch einfach echt toll geworden. Das kann ich schon mal spoilern.

[00:11:41.050] – Sarah
Das verlinken wir auch in den Shownotes.

[00:11:42.910] – Miriam
Genau. Sehr gut. Genau. Da könnt ihr wirklich stolz drauf sein, finde ich. Und ja, es hackt dann immer noch mal hier und da ist natürlich auch was, was, was in eurem Tagesgeschäft natürlich, was jetzt nicht normal ist sowas, sowas zu gestalten. Aber es macht dann für die Plattform einfach ganz, ganz viel und ja, also das Backend ist natürlich auch nur ein Teil davon. Das macht es uns alles einfacher, das dann langfristig auch zu zu steuern und weiterzuentwickeln. Aber der Content ist natürlich das Wichtige bei sowas und der muss natürlich gerade wenn ihr Menschen einfangen wollt, müsst ihr die authentisch einfangen und das schafft ihr auf jeden Fall mit diesen Videos. Und genau deshalb…

[00:12:25.300] – Philipp
Ist ein guter Punkt die Videos. Das ist ja so ein magischer Moment eigentlich zwischen Kunde und Agentur. Wenn also Agentur – will Problemlöser sein. Man kommt ja gerne mit einem Allroundkonzept und dann sagt der Kunde um – na also, wir möchten uns selber filmen, auf gut Deutsch. Dann ist da so der magische Moment, irgendwie guckt man sich so an, ja, das wäre jetzt eigentlich bei uns auch ganz gut gewesen, könnten wir auch. Und dann sagen wir ne, lass uns doch mal irgendwie einfach das Framework bauen und lasst uns hier – helft ihr uns mal bitte bei den Punkten, wo wir echt schwächeln und die genau – die Mitarbeiterschaft, die wollte ich ja auch. Und auch die Kollegen im Management, die wollten wir ja genau einfach als Akteure drin haben. Wir wollten ja, dass das so ein bisschen selbstgemacht rüberkommt. Zwar professionell in der technischen Umsetzung und vom Outcome auch ansehbar, sage ich mal. Aber mit den Menschen, die da arbeiten, Weil wenn man jetzt da einmal noch ganz kurz auf die Herausforderungen im Markt oder in diesem vom Arbeitnehmermarkt schauen, dann ist es glaube ich, der, der Funke, der überspringen muss. Bei vielen Konzepten von der Jobanzeige bis hin zur Reichweite für Stellenausschreibungen, gleichen sich ja alle Unternehmen und derjenige, der hier sich besonders in dem sozialen Bereich präsentiert, also nicht im sozialen Bereich im Sinne von politisch gesellschaftlich, sondern in dem Bereich: wie ist denn mein Umfeld als Mitarbeiter, als Mitarbeitender, wenn ich in dieser Company arbeite? Wie sind die Kollegen, wie sieht es da aus? Was ist das für ein Feeling? Und das wollten wir ja da reinbringen damit. Und da habt ihr uns sehr geholfen.

[00:14:16.120] – Miriam
Sehr schön. Das freut uns sehr.

[00:14:17.200] – Sarah
Spannend. Ich nehme mit, es gab keine lange Analysephase, in der man erstmal überall hinguckt, sondern ihr habt quasi gleich losgelegt mit, mit Inhalten und Schritten, die ihr direkt umsetzen könnt. Wisst ihr noch, wie lange das gedauert hat, bis wirklich der erste Handgriff an der Seite passiert ist?

[00:14:37.300] – Miriam
Der erste Handgriff an der Seite hat glaube ich ne Woche – in der Woche nach dem Workshop stattgefunden. Also das Setup geht ja auch einfach unglaublich schnell mit WordPress. Das ist auch das Schöne daran. Die genau, die Installation ist einfach schnell gemacht. Die, die Bereiche in Elementor sind, sind schnell angelegt und man kann mit wenig, wenig Aufwand im Sinne von Entwicklungshintergrundwissen, was man einfach nicht benötigt, kann man, kann man diese Seite grob strukturiert aufbauen und ohne dass man den Content schon einpflegen muss. Genau. Und das war einfach sehr schnell. Wir waren einfach super schnell handlungsfähig.

[00:15:18.010] – Philipp
Und für den Kunden auch. Wir hatten natürlich einfach immer diese Sichtbarkeit, also diesen Stand. Was, was hat man für Aufwände, um Schleifen zu drehen? Normalerweise gibt es Schulterblicke, Abnahmen, dann kommen Retouren, Nacharbeiten und hier konnte man ja on the flight miteinander an der Seite arbeiten. Der Experte der ltur mit dem Experten von boxwise. Und da haben sich auch ganz, ganz spannende Konstellationen ergeben, dass mal eine Texterin bei uns mit einem Entwickler bei euch im Kontakt war. Und das ist ja auch für die Leute total spannend.

[00:15:59.140] – Miriam
Ich korrigiere dich kurz, kein Entwickler, sondern Site Builder. Genau, ist ganz wichtig, weil wir wie gesagt für die die Installation mit WordPress und dem Site Builder Elementor kein Entwicklerwissen benötigen und wir das alles sehr on the flight, wie du schon gesagt hast direkt machen können. Und genau dann haben wir im Sinne von kleinen Hackathons einfach uns mal hingesetzt und sind die Seiten durchgegangen, wo dann auch der Miguel bei uns dabei war und wirklich wir da saßen. Und Brigitte und Sarah saßen uns beiden gegenüber und wir haben das eingefügt, oder Miguel hat das sozusagen direkt angepasst, was, was Brigitte und Sarah als Feedback hatten. Die konnten es dann direkt mitentscheiden: Ach hier noch ein bisschen größer und da noch ein bisschen kleiner und das Video soll doch lieber oder der Bildausschnitt soll lieber doch so sein. Das war halt echt – Das hat auch einfach Spaß gemacht. Und da ist die Zeit auch einfach verflogen.

[00:16:50.290] – Philipp
Ja, das Feedback geben die auch, die Brigitte und die Sarah waren ja unsere Kolleg:innen, die im Lead waren für das Projekt, jetzt intern bei uns, eigentlich so deine direkten Ansprechpartner.

[00:17:01.360] – Sarah
Und ihr habt jetzt berichtet, es hat direkt damit angefangen, dass Leute Input geben konnten und man keine großen Schleifen gedreht habt und dass euch auf eurer Seite bei der boxwise wichtig war, dass ihr selbst Sachen machen könnt und keine langen Schleifen mit Entwicklern drehen müsst. Jetzt wo die Seite steht, die muss ja gepflegt werden. Es gibt ja immer wieder neue Stellenanzeigen. Seid ihr da komplett handlungsfähig oder ist es ausgelagert?

[00:17:29.080] – Philipp
Dadurch, dass man in dem Site Building Prozess drin ist. Auch als Mitarbeitende und später als Redakteurin oder als Redakteur hat man eigentlich alle Tricks und Kniffe mit gelernt und kann die Seite, das ist auch Stand jetzt und auch schon seit einer ganzen Weile, vollumfänglich so verändern, dass sie immer besser aussieht, ohne sie zu zerstören. Das ist ja auch immer mal so ein bisschen die Furcht der Mitarbeiter. Aber wenn du dann da am Anfang dabei bist und weißt irgendwie, okay, was bedeutet denn dieses Häkchen, was habe ich überhaupt für Elemente, die ich nutzen kann? Bildelemente, Videoelemente, Slider, verschiedene Container, mit denen ich Content bauen kann. Wenn ich da dabei bin, ist das einfach dann hinterher ein super Standing ist viel besser, als dann zu sagen: Okay, wir haben euch jetzt die Seite gebaut und stellen die euch jetzt hin und dann müssen wir jetzt eine dreitägige Schulung machen. Danach ist ehrlich gesagt so eine Druckbetankung, kommen wieder Fragen und Fehler und das ist überhaupt nicht aufgetreten. Also sehen wir überhaupt nicht auch jetzt operativ.

[00:18:40.560] – Miriam
Ja, wir haben das in einer Art Schulung, hört sich ein bisschen zu formell an, hast du recht, ich würde – Ja, wir haben es einfach so ein bisschen on the flight wieder gemacht, dass wir genau gesagt haben wir, ich komme einmal zu euch und zeige euch und den anderen Contentverantwortlichen, wie Jobs, Jobanzeigen erstellt werden. Wir haben dann auch in dem Zuge noch mal das Template ein bisschen angepasst, was Miguel erstellt hatte für uns. Und genau. Und dann haben wir es einfach, dort gemacht zusammen. Ich war für Fragen da und seitdem können alle die Jobs selber anlegen. Und das ist das Schöne daran.

[00:19:17.370] – Sarah
Ja schön. Also beim Projekt war es quasi ein Arbeiten Hand in Hand. Man hat zusammen gelernt, zusammen aufgesetzt und so geht es jetzt auch weiter. Was sind denn so, was sind denn Sachen, die ihr gelernt habt aus dem Projekt, die ihr mitnimmt, also in andere Projekte oder vielleicht auch bei euch in das weitere Verfahren mit der Seite?

[00:19:39.780] – Philipp
Mutig sein. Das ist eine Bestätigung, einfach auch mal auf die Digitalisierung zu setzen und Lean Management nicht im Sinne von wie, wie setze ich einfach Ressourcen im Projektdreieck so schmal ein, dass es hinten nicht funktioniert, sondern einfach auch mal auf Plattformen zu setzen, wo man sagt na gut, da haben sich ja vielleicht einmal schon ein paar 1000 Menschen Gedanken gemacht, was soll ich jetzt wieder von scratch neu erfinden und darauf auch zu setzen und und zu, zu wissen, ich kann doch mit meiner Personality als Company punkten und nicht mit dem Code, zwingend. Also klar, es gibt so viele Views für Webseiten, wo man sagt, das hätte ich gerne irgendwie keine Ahnung, Glücksrad drehen für Jobs irgendwie. Wenn du Glück hast, wirst du Vorstand oder so. Das ist natürlich schon was, was man dann hätte entwickeln müssen. Aber es gibt ja eigentlich in dem Bereich wirklich solche Frameworks jetzt wie Elementor, wo man einfach sagt, ich brauche doch sozusagen die Intelligenz von einem Partner, mit dem ich dann zusammenarbeite, an einer ganz anderen Stelle vielleicht auch.

[00:20:46.950] – Philipp
Und das muss erst mal mutig entschieden werden, weil man immer Angst hat. Man fürchtet dann sozusagen dann auch, dass das Urteil, ob es intern ist, von der höchsten Stelle oder obs von extern ist, die, wo man sich selber vielleicht auch ein bisschen mit sehr viel – ja behaftet mit sehr viel Zweifel, ob das denn jetzt so gut ankommt, ob man da das Feuerwerk zündet, das jetzt alle erwartet haben. Und wir haben eigentlich jetzt auch genau das gezeigt mit, mit boxwise gemeinsam, dass das eben eine Ebene geben kann, in der man erstmal einfach was zum Laufen bringt und man sich da reinarbeiten kann und gleichzeitig der Content zählt. Und da haben wir ein bisschen Mut bewiesen. Das war so mein Learning. Abgesehen davon auch muss ich sagen und das hoffe ich auch, dass das die Seite auch was die Bewerber angeht, die sich dann bei uns bewerben, auch rüberbringt. Die Art und Weise zu arbeiten, die sieht man ja einfach mit in der Seite. Man sieht, wie man sieht in der Seite, wie sie erstellt worden ist. Und das zeigt doch, dass wir auch diese Menschen möchten. Und das, glaube ich, ist gerade bei den jüngeren Generationen, die jetzt auf den Arbeitsmarkt kommen, die im Digitalbereich insbesondere unterwegs sind, aber auch in der Kommunikation oder auch im Vertrieb, dass die genau das suchen, die suchen ja coole Umfelder mit coolen Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten. Und wenn die Seite das ausdrückt, war das das Learning, dass wir es genau richtig gemacht haben.

[00:22:16.980] – Sarah
Ja, es ist auch schwierig. Man sagt ja auch oft, wenn ein Unternehmen von sich sagt, das ist cool und locker, also wenn sie das wirklich schreiben muss, dann sind sie es meistens nicht, sondern das soll sie mit anderen Sachen kommunizieren. Kannst du was dazu sagen, wie die Resonanz ist im Vergleich zu der Weise, wie ihr das vorher gemacht habt? Also habt ihr schon ein Learning Resümee?

[00:22:37.560] – Philipp
Wir haben die Seite jetzt bisher nur intern erprobt, weil wir kurz vorm Livegang stehen. Natürlich wird das der spannende Moment, also bringt uns das jetzt dann auch den, das mehr an Bewerbungen. Davon gehen wir aber auch fest aus, weil intern haben wir natürlich auch Kollegen, die, die sind noch nicht so lange dabei und dann geht man hin und hättest du dich da vielleicht noch eher bei uns beworben, wenn du jetzt das Video und unsere unsere Texte, unsere neuen Seiten gesehen hättest? Und da haben wir einfach ein phänomenales Feedback. Das ist auf jeden Fall so, dass wir da große Hoffnungen reinlegen. Ich habe da auch keine Zweifel, dass wir das richtig gemacht haben.

[00:23:16.560] – Miriam
Genau. Zudem ist es ja auch so, dass wir darauf geachtet haben, dass wir die Seite SEO technisch optimal aufgebaut haben, auch in Absprache mit eurem SEO Team, sodass auch wir darüber oder ihr darüber Marketingmaßnahmen schalten könnt oder euch darauf optimieren könnt mit den Seiten und deshalb wahrscheinlich auch im organischen Ranking einfach noch mal besser platziert seid. Wir aber auch Landing Pages kreiert haben, die einfach genau dafür gemacht sind, dass ihr mehr Sichtbarkeit bekommt im Organischen, in der organischen Suche. Und ja, wer weiß, was ihr da noch draus macht, dann im Endeffekt, ob ihr noch mal sagt, ihr schaltet ein paar Ads drauf um, um noch mal ein bisschen besser auf euch aufmerksam zu machen, um auch noch mal mehr Resonanzen zu haben, noch mal mehr Bewerber. Das ist auf jeden Fall möglich mit der Seite. Also da haben wir auf jeden Fall viele Möglichkeiten geschaffen würd ich sagen.

[00:24:09.720] – Philipp
Voraussetzungen sind optimal. Und wir haben uns ja auch für die Integration der Seite in unser ltur.com Portal entschieden, was natürlich schon mal einen großen Brand Traffic mitbringt im generischen. Und so, dass davon auch mal Reichweite schon vom Start weg existiert. Wir haben jetzt die – Dadurch, dass uns boxwise so gut in die Struktur geführt hat, hatten wir jetzt wirklich auch für jedes Bedürfnis, für jeden Bereich, für den Vertrieb, für die Zentrale und für weitere Abteilungen genau die Struktur, um auch daraus Landingpage Ansatz zu denken. Beispiel, wir haben die Möglichkeit, bei uns im Marketing lokal Plakatflächen zu buchen. Kann man über Google Map aussuchen. Und dann haben wir Motive für die Mitarbeitersuche für die Filialen, die mit QR Code versehen werden können. Und dann kann man natürlich dann genau den QR Code der Landingpage für die Reisebüro Mitarbeiter platzieren. Und so versuchen wir natürlich auch sehr nah an den Bewerbern zu sein. Im Internet muss man ja irgendwie dezidiert auch lokal relevant auftreten. Das ist eher eine aufwendige Kampagne. Das ist natürlich alles machbar, aber gerade auch im Umfeld von, von Mitarbeiter Suche. Herausragend sind, glaube ich aktuell Konzepte, mit denen man eher ein bisschen out of the box denkt und sagt: Ich mache da jetzt in dem Parkhaus, in dem all die Leute parken, in denen mindestens alle 85 Reisebüros in der Innenstadt irgendwie sind. Da mache ich beim Ausgang 4×3 Meter: hier bei uns ist es am schönsten. Einfach QR Code einscannen und du bist bei der coolsten Videobeschreibung von den Kollegen, mit den du in Zukunft zusammenarbeiten könntest. Das sind so die Sachen, mit denen wir jetzt auch erst mal rangehen. Da sind wir genauso kreativ, glaube ich, wie in der Erstellung der Seite.

[00:26:09.840] – Miriam
Die würde ich auf jeden Fall zustimmen. Ein Punkt, glaube ich da noch auch wichtig ist, ist, dass wir uns ja auch mit der Seite auch so ein bisschen als – bei euch intern als, als Fremdkörper platziert haben, sozusagen mit, mit den WordPress Installationen. Also einmal mit dem Blog, das war ja – aber das haben wir damals auch schon gut hingekriegt und wie ich gesagt habe mit der – innerhalb der Seitenstruktur platziert macht es auf jeden Fall Sinn. Und das gleiche passiert jetzt auch mit der Jobseite. Und das ist auf jeden Fall cool, dass ihr euch für so ein Konzept entschieden habt. Einfach bei den Seiten, wo es auch Sinn macht, die, die schnell und schnell time to market sozusagen, schnell zu relaunchen auf dieser Basis und sie dann trotzdem auch zu implementieren in den aktuell, das aktuelle Konstrukt, dass das funktioniert. Also das ist noch eine Sache, die glaube ich cool ist zu wissen.

[00:27:05.610] – Sarah
Ich fand es jetzt sehr spannend, dass du genau darauf eingegangen bist, dass diese Webseite ja nur ein ein Stein ist auf dem Weg zu euch. Was sind denn da in eurer Branche gerade so die Herausforderungen, die ihr angeht? Weil wir suchen ja alle neue Kolleg:innen und Nachwuchs und müssen da auch in individuell darauf reagieren, was wir machen können, um die Leute zu locken. Da finde ich das genau spannend, was du da siehst oder ihr da seht.

[00:27:37.860] – Philipp
Gott sei Dank, zum einen erstmal die große Nachfrage nach Reisen und da auch, und da glauben wir ja schon immer dran, die große Nachfrage nach Beratung. Und deshalb glauben wir an das Reisebüro. Das Reisebüro braucht eben Menschen. Und genau wie in allen Branchen gibt es einen grundsätzlichen Fachkräftemangel, der durch Ausbildung, mangelnde Ausbildung in den letzten Jahren entstanden ist. Aber natürlich auch einfach, weil die Menschen abfließen in die Rente oder in andere, in andere Lebenskonzepte. Das heißt, es gibt halt einfach zu wenig Touristikerinnen und Touristiker, die im Reisebüro gerne noch in der Beratung oder für die Beratung zur Verfügung stehen. Das ist ja das, was alle Branchen betrifft, vom Handwerk über die Digitalbranche bis zur IT Branche. Vielleicht am wenigsten noch in den klassischen kaufmännischen Bereichen, aber im Vertrieb, Handel, Dienstleistungen. Es ist nach Corona wirklich noch mal doppelt schlimm gewesen, weil wir natürlich Abwanderung hatten. Das war ja für die Menschen auch wirklich nicht einfach. Zu Hause zu sitzen, wenn man eigentlich ein face-to-face Job hat und Freude daran hat, Menschen in den Urlaub zu schicken und zu begeistern. Und deshalb ist es bei uns schon ein bisschen speziell gewesen. Zumal man natürlich dann auch in den – man war ja auch so ein bisschen Talk of Town. Also über welche Branchen hat man in der Corona Zeit dann auch explizit gesprochen? Natürlich hat jeder seinen Gastronom vermisst. Jeder hat sein Freizeitverhalten irgendwie ändern müssen und dann gemerkt: Okay, da sind meine ganzen Kontakte nicht mehr da, die ich so pflege und dann groß in der Zeitung. Ja, aber die Touristik, die wird jetzt gerettet. Und deshalb hat man einfach einen Malus. Du hast das in den Köpfen, dass die Branche sich nicht trägt. Also wer würde sich denn da bewerben? Das klingt ja erst mal nicht wirklich zukunftsfreudig. Das kommt sicherlich bei uns dazu. Das ist speziell. Da sind wir seit Monaten raus. Die Kunden sind auch nicht mehr so sie – Wir könnten mehr Menschen beraten im Moment, wenn wir auch die Reisebüros schon in Vollbesetzung hätten. Aber da hatten wir sicherlich mehr Schlagseite als vielleicht die eine oder andere Handwerksbereich. War ja eher vielleicht noch vergleichbar. Die Messe Aussteller und Veranstalter Theater. Also alles, was mit dem Bereich Freizeitunterhaltung zu tun hatte, wo Menschen zusammenkommen, das war vielleicht noch vergleichbar. Tontechniker, Lichttechniker sind auch alle irgendwie plötzlich weg. Genauso war es mit den Reiseberatern und da haben wir natürlich auch den größten Bedarf.

[00:30:40.670] – Miriam
Eine weitere Herausforderung war auf jeden Fall die Implementierung der verschiedenen Jobarten, die ltur hat. Da kommt ja auch noch mal die die Mutter TUI ins Gespräch, worüber ja auch einige Job Prozesse abgebildet werden und die damit zusammenhängenden HR Prozesse im Hintergrund, die aktuell ja relativ intensiv waren oder auch doppelte Arbeit bei den ltur Kollegen verursacht haben. Und das ist was, was wir auch mit Elementor in Verbindung mit der WordPress Installation sehr gut lösen konnten. Wir haben – Nutzen dafür ein Plugin, was ein XML File importiert und wir somit die, die Daten, der Job Stellenanzeigen, die TUI liefert, importieren können und somit automatisiert auf die, auf die Webseite bringen können. Die TUI liefert da Kategorien auch mit über die verschiedenen Variablen und somit können wir auf der neuen Job Seite die verschiedenen Stellenanzeigen filtern, kategorisieren und entsprechend dann auch an den richtigen Stellen anzeigen. Und zusätzlich, was jetzt noch mal ein zusätzliches Benefit war, dass es dann einfach noch mal Aufwand spart, bei denen ltur Kollegen auch, die dann diese Jobs einfach nicht noch mal doppelt pflegen müssen. Und das ist eigentlich ganz, ganz cool.

[00:32:10.410] – Philipp
Gar nicht erhofft, das war so ein Zeitkick, der entstanden ist aus dem Projekt. Sehr cool. Vielleicht. Was war denn auch ein bisschen so ein Schmerzpunkt? Wir haben ja ganz großartige Kollegen im Konzern, in der TUI, unserer, unserer Muttergesellschaft, die natürlich auch riesige Systeme haben für das, für das Employer Branding, auch für Bewerbungen. Die machen weltweit Recruiting. Da geht es um 60.000 Stellen am Ende des Tages in diesem Konzern. Aber wir haben immer den Wunsch gehabt, wir möchten ja als Consumer Brand mit einer, mit einer gestützten Bekanntheit von 80 % in Deutschland möchten wir ja auch, dass der Bewerber sich bei uns als Marke ltur bewirbt. Die Alternative wäre, man übergibt das ganze Thema an die Experten in Hannover zum Beispiel. Und dann bewirbt man sich dort bei der TUI erst mal und kriegt dann irgendwie gesagt: Ja, also Ihr Einsatzgebiet wäre die Marke ltur. Und das wollten wir eigentlich ein bisschen umschiffen, weil es erstmal für den Bewerber nicht besonders gut und natürlich auch für die Art und Weise der Darstellung, die wir jetzt in der Seite haben, halt einfach die uniqueness rausnimmt. Und so hat es dann sich ergeben, dass wir die Bewerber Schnittstelle oder das Bewerbungsmanagement im TUI Konzern zusammen mit den Kollegen jetzt ansprechen dürfen über eine Schnittstelle uns die die Stellenbeschreibungen teilen. Die müssen nur einmal gemacht werden und gleichzeitig der Bewerbungsprozess für den Bewerber einfach in unserem Look and Feel bleibt. Er weiß auch er bewirbt sich eben ja auch für den TUI eher ungewöhnlichen Standort im Badischen. Die Größten – oder die Zentrale der TUI ist ja auch in Hannover und da gab es auch – dann hast du bei den Bewerbungen in der letzten Zeit noch in den alten Formaten gemerkt, dass die dann dich mit TUI angeschrieben haben. Und ich möchte gerne ins TUI Team und das tut einem im Marketing Herz oder als Brand Verantwortlicher dann natürlich weh, wenn da nicht steht: Liebes ltur Team, ich find euch cool, ich möchte bei euch arbeiten. Und das, das kriegen wir jetzt hin. Und das war eigentlich sozusagen die die Kirsche auf der Sahne. Das hatten wir gar nicht erwartet. Ja, ganz, ganz toll gelöst auch von euch.

[00:34:25.200] – Miriam
Genau. Also Phil, du hast es richtig erklärt. Das ist auf jeden Fall ein Prozess aktuell, der auf der Seite auf der aktuellen Jobübersicht bei ltur nicht, nicht ganz transparent ist, auch für den Bewerber. Also, man wird in einer Liste an Links einfach ohne Vorwarnung sozusagen auf die TUI Seite verlinkt, weil es bestimmte Jobs gibt, die über die TUI abgewickelt werden, obwohl sie eine ltur Anstellung sind. Und genau das war eigentlich auch mit eine der – mit der Hauptherausforderungen zu Beginn, dass wir gesagt haben, wir brauchen da einen transparenteren Prozess und wir haben das über die neue Seite darstellen können mit Elementor und können jetzt jeder ltur Stelle, die über TUI abgewickelt wird, eine zusätzliche, zusätzliche Gemarkung oder einen zusätzlichen Schriftzug sozusagen hinzufügen, der den den Bewerber dann vorwarnt in Anführungsstrichen, dass er jetzt zur TUI weitergeleitet wird und auf einmal sich in einem blauen Umfeld sozusagen befindet anstatt pink. Und genau das ist auf jeden Fall jetzt super gelöst.

[00:35:26.460] – Philipp
Denn Vertrauen muss im ersten Augenblick entstehen und im Moment des letzten Kennenlernens, dann kommt auch der Job zustande. Und wenn das am Anfang ein bisschen hakelig losgeht und ein Bewerber sich plötzlich auf einer anderen Brand wiederfindet, der sicherlich auch eher, könnte man auch sagen noch mal was verstärkt, weil die TUI ist ja namhaft, ist auch eine begehrenswerte Marke, aber es geht ja dann ganz persönlich um die Menschen. Ist das jetzt nicht mehr bei ltur oder ist das nicht in Rastatt? Ich bin lost, ich will – Wir wissen gar nicht, ob vielleicht sogar Menschen abgesprungen sind, weil sie irritiert waren.

[00:36:11.190] – Sarah
Das war jetzt ein wirklich schöner Einblick in dieses Projekt. Ich fand es auch super spannend, weil wenn man an Websiteprojekt denkt, denkt man eigentlich auch erstmal an Entwickler, die einen Prozess durchgehen und dass es lange dauert und und hohe Kosten hat. Und das war jetzt wirklich schön zu sehen, wie das bei euch bei der Zusammenarbeit funktioniert hat. Unkompliziert. Es ging schnell, Kosten konnten gespart wurden und wir hatten sogar ein Problem, das überraschenderweise gelöst wird. Super. Was mich jetzt noch interessiert ist: Wie geht es denn weiter? Also habt ihr, habt ihr noch Pläne, wie ihr die Seite weiter ausarbeitet? Oder möchtet ihr mit dem Konzept vielleicht auch noch ein anderes Projekt angehen? Oder was sind so eure Vorstellungen?

[00:36:58.840] – Philipp
Inhaltlich würden wir jetzt auch in Angriff nehmen, dass wir die TUI Mein Shop Reisebürokette integrieren in die Seite, für die wir inzwischen auch das Recruiting machen. Das sind Kolleginnen und Kollegen oder Büros tatsächlich aus der blauen Welt, also aus der TUI Brand Welt, sind uns aber organisatorisch jetzt zugeordnet, weil sie vom Betreibermodell unserem Modell entsprechen, also mit selbstständigen Arbeiten, die dann ihr eigenes Reisebüro bekommen, viel Unterstützung bekommen. Und da ist die ltur einfach die beste Company im Konzern. Wir machen das ja so wie dieses Projekt. Wir machen das schnell, unkompliziert, auch Menschen fokussiert. Genau das wäre das eine. Das zweite, was ich sagen würde, ist, dass wir vielleicht darüber nachdenken, unseren Blog, der jetzt momentan noch auf der klassischen WordPress Umgebung liegt, einfach auch mal mit Elementor für Proben. Die Leute sind ja jetzt geübt, die Mitarbeitenden, die haben so viel Spaß auch an dem an der Oberfläche, am CMS, da wäre ich dabei.

[00:38:07.830] – Miriam
Sehr cool. Wir sind auf jeden Fall auch dabei. Das hört sich nach einem spannenden Projekt an und es macht einfach auch Spaß, mit Elementor zu arbeiten. Und es ist schön, dass die ltur Kollegen das genauso sehen. Das hat man denen auch auf jeden Fall angemerkt. Ja, es ist natürlich einfach toll, wenn das so intuitiv und einfach geht. Und ja, sehr schön. Freue mich drauf.

[00:38:28.830] – Sarah
Schön, was die Zuhörer:innen zu Hause und nicht gesehen haben, ist es strahlen bei euch beiden, wenn ihr von diesem Projekt erzählt. Es freut mich sehr. Wir verlinken auch alles, was wir erwähnt haben in den Shownotes. Sobald die Seite live ist, wird sie auch da zu finden sein. Und da bedanke ich mich ganz herzlich bei euch für eure Zeit und dass ihr da wart. Und je nachdem, was als nächstes für ein Projekt kommt, sehen wir uns vielleicht mal wieder.

[00:38:54.540] – Miriam
Vielen Dank, Sarah.

[00:38:56.070] – Philipp
Ja, das hat Spaß gemacht. Vielen Dank, dass ich da sein durfte.

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