Christina D’Ilio (Digital Business Strategin und Geschäftsführerin @ netzstrategen | Host)
Chris Sattel (Analytics Stratege @ netzstrategen | Host)
Anthropic und Claude sind gerade auf einem spannenden Wachstumskurs unterwegs. Was bedeutet das für alle, die KI jetzt ernsthaft im Unternehmen einsetzen wollen?
Genau darüber sprechen Christina und Chris in dieser Folge. Die beiden ordnen ein, warum der Fokus auf Texten und Coden so für Antrtopic funktioniert – und was OpenAI jetzt daraus lernt. Und sie werden noch konkreter: Wie setzt man Claude eigentlich sinnvoll auf? Projekte, Skills, Artefakte – was gehört wohin, wenn man zum Beispiel eine Marketingabteilung mit Claude unterstützen will?
Hi Chris, ich habe zum Start direkt mal eine Frage. Was glaubst du denn, wer von unseren KI-Anbietern, sagen wir mal bei den LLMs, in den letzten 15 Monaten von 9 Billionen Annual Revenue, also jährlicher Umsatz, auf 30 Billionen gewachsen ist?
Also wir reden jetzt von amerikanischen Billions, oder? Dann sind es ja Milliarden.
Genau.
In Europa, in Deutsch. Gute, sehr okay – Wer ist, wer kann da gewachsen sein in der Größe? Jetzt ist ja die Frage, was so, was es noch so für Modelle gibt, die man vielleicht gar nicht kennt. Es könnte ja auch irgendein verstecktes B2B-Modell sein. Aleph Alpha ist es wahrscheinlich nicht. Aber wenn ich so von meiner Bubble und meinen eigenen Erlebnissen schließe, dann ist es vielleicht Anthropic durch die explosive Claude-Nutzung in den letzten, was waren es, 12 Monaten?
Ja, also der, genau, dieser Sprung war in 15 Monaten. Aber – Und du hast recht, das ist tatsächlich Anthropic. Und der größte Sprung ist jetzt tatsächlich in 2026 ab Januar passiert. Wir packen in die Shownotes eine Infoquelle dazu, dann auch ein Diagramm. Und da sieht man eben, wie unfassbar Anthropic seit Januar durch die Decke gegangen ist. Das ist fast senkrecht, das Diagramm. Wirklich selten gesehen, wie sich so eine Kurve entwickelt. Und wenn ich irgendwo so ein, manchmal kriegen wir ja Geschäfts-, Business Cases vorgelegt oder Business Pläne. Und wenn man so eine Kurve sieht, dann denkt man immer schon, na, ob das wirklich klappt, weil man hat so ganz kleine Skalierung, Skalierung nebendran, aber hier ist die Skalierung eben in Milliarden. Von daher ist das schon ein unfassbarer Wert. Und die haben es jetzt auch im April das erste Mal geschafft, jedenfalls in der Prognose, OpenAI vorbeizuziehen. Also die waren diejenigen, die das immer angeführt haben, dieses Board. Aber jetzt im April ist Anthropic vorbeigegangen, war nicht Teil unserer Vorhersagen im Dezember.
Stimmt leider. Aber vielleicht gehen da noch andere Sachen in Erfüllung von unseren Predictions. Ich finde es erst mal bemerkenswert, dass wir das Wachstum mit so einer Folge auslösen konnten, die wir gemacht haben. Das ist schon beeindruckend. Aber Spaß beiseite, also ja, Wachstum, den man in keinem Businessplan schreiben würde, jedenfalls nicht, wenn man wirklich Geld bekommen möchte. Und auf jeden Fall spannend zu sehen, dass das, wenn man so auf LinkedIn guckt und was so um einen rum passiert und was wir so machen, dann denkt man ja vielleicht, man ist in einer Bubble und der Rest der Welt benutzt auch weiterhin ChatGPT oder Copilot oder wo auch immer die Menschen unterwegs sind. Gemini, natürlich. Und wenn man das jetzt mal so in Zahlen sieht, dann, dass es dann doch größer ist und nachhaltiger und an mehr Stellen in der Welt passiert. Das finde ich schon beeindruckend. Das hätte ich jetzt so in dem Ausmaß auch nicht vermutet.
Ich habe vor kurzem noch eine Analyse gelesen, was so dieses Wachstum ausmacht. Und also wir haben ja schon ein paar Mal drüber gesprochen. Wir wollen auch noch in dieser Folge ein bisschen konkreter über Claude sprechen und über das Setup von Claude, wie man das am geschicktesten macht. Aber ich habe gelesen, dass ein wichtiger Meilenstein oder wichtige Entscheidung für Anthropic war, sich auf Texten und Coden zu konzentrieren und nicht auf Bild- oder Videogenerierung. Also dass die da eben sehr starken Fokus gelegt haben, anders als OpenAI oder als auch Gemini. Und das sie ja bis jetzt damit ganz gut fahren. Also jetzt vor 2 Wochen oder so kam ja auch die Nachricht, dass OpenAI Sora, den Videodienst einstellt, den sie ja mit ziemlich viel Marketing eingeführt haben und der ja auch ganz, also ziemlich beeindruckende 8-Sekunden-Videos geliefert hat. Aber ich habe jetzt auch irgendwo gelesen, dass die pro Tag 1 Million Dollar versenkt haben oder dass die Kosten waren 1 Million Dollar für Sora. Und dann haben die irgendwann gesagt, vielleicht machen wir das jetzt nicht mehr.
Ja, Wahnsinn. Also Ich würde auch sagen, dass der Erfolg von Claude jetzt aus den Bereichen kommt. Das finde ich ziemlich logisch, weil wenn die zwei Sachen Coding und Texten gut funktionieren, dann hat man halt einen direkten Mehrwert, den ich im Unternehmen ja auch nutzen kann, den ich auch persönlich nutzen kann. Also auf allen Ebenen sind es zwei Sachen, die, wenn die gut funktionieren, die sofort Value bringen, während jetzt der 8-Sekunden-Sora-Videos Und ehrlicherweise auch die Bildgenerierung oder in Gemini die Musikgenerierung. Also diese allgemeinen Features, die ja witzig sind und die ja sicherlich unter Marketingperspektive auch einer Verbreitung dienen und vielleicht da sinnvoll sind. Da habe ich natürlich aber, also wenn ich Geld bezahlen möchte, bezahle ich ja lieber für Features, die gut funktionieren und mir direkt halt entweder Kosten einsparen oder mir halt eine Reichweite bringen und einen Effekt im Unternehmen haben oder auch persönlich haben. Lässt sich auch in Vereinen und sonst irgendwo anwenden. Also wenn ich schon dafür Geld zahle, möchte ich, dass die Sachen gut funktionieren, nicht irgendwelche komischen Bildchen für AI-Slop generiert werden.
Ja, und also gerade wenn es eben im B2B-Umfeld ist, also wenn das Unternehmen einsetzen, dann ja, dann sind die eben auf Text und Programmierung angewiesen. Das sind dann die Sachen, die wirklich den Mehrwert stiften. Und das andere ist so, wie du sagst, ich habe das Gefühl, gerade bei OpenAI war das mehr so ein, ach guck, was KI alles guckt, was es kann, dass das mehr in so eine Richtung ging. Aber das war denen dann jetzt vielleicht einfach zu teuer, zu zeigen, was es kann, und dass die sich jetzt mehr auf die Business-Anwendungen fokussieren. In diese Richtung gehen ja auch die letzten Nachrichten, die es so von OpenAI gibt.
Ja, also ich glaube auch, dass die, wie gesagt, diese Bild-Erstellung, diese Video-Erstellung, das war ja nichts Sinnvolles. So ein 8-Sekunden-Video mit einer Wassermarke von Sora schafft es vielleicht mal in die Nachrichten beim ZDF, Glück gehabt. Oder an anderer Stelle. Aber da ist ja nicht so, dass man damit jetzt – Tut mir leid. Tut mir auch wirklich leid, dass das passiert ist. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass ich damit jetzt irgendwie gut Werbeanzeigen machen könnte, wenn ich jetzt an eine Firma denke. Oder mit den Bildern vielleicht schon noch, wobei da eher Gemini vielleicht die Nase vorne hat. Aber so richtig gut und das Prompten war auch nicht so einfach, konnte ich das ja nicht herstellen. Ich habe immer gesagt, so, ja klar, warum 5 Minuten in Canva investieren, wenn man auch 2 Stunden prompten kann? Das ist ja oft so der Running Gag, dass es einfach nicht viel besser wird. Vielleicht für Teile mal, um was zu generieren und ein Bild zu generieren, aber so dieses Creative zusammenbauen, das musste man schon noch manuell machen. Da gibt es andere Tools für, die dann da KI zu Hilfe nehmen. Aber das waren jetzt wirklich keine so, das waren Spielereien. Das war nichts, wo man sagt, okay, das habe ich, Super, dass ich das fürs Unternehmen gekauft habe. Das ist mir jetzt viel schneller geworden oder viel besser geworden in der Qualität. Also gerade Qualität ist dann, wenn man es dann sieht, das Unternehmen das verwenden und man da KI-Werbespots sieht oder so, dann ist für mich das Branding der Marke schon beschädigt.
Also wenn es gut gemacht ist, ist ja, ist ja –
Genau, ja, also gut gemacht ist natürlich legitim, also das auf jeden Fall. Aber man hat ja jetzt in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Clip gesehen, der halt nicht so gut gemacht war. Einfach auf Masse gegangen war. Und das ist wirklich nichts, wo Unternehmen was von haben.
Also KI um der KI willen bringt halt nichts.
Genau.
Das muss halt im Endergebnis was bringen. Ja. Also was ich jetzt interessant fand, dass das OpenAI das oft, also erst mal mit der Einstellung von Sora ist, glaube ich, ein Indiz dafür, dass die, dass die sich auch mehr auf Texten, Coden konzentrieren. Und ich habe jetzt auch gelesen, dass die so eine Art Super-App wieder ein super Name, rausbringen wollen, die im Prinzip das macht, was Claude auch macht, also dass man mehrere Bestandteile unter einem, ja, und in einem Programm hat. Und dass eben der Codex-Part, dass das, was bei Claude Code ist, ist ja bei OpenAI Codex, dass das integriert werden soll und dass das mehr aus einer Hand kommen soll, also dass sie sich deutlich mehr auf den Produktivitäts-Part jetzt stürzen. Und ich habe das Gefühl, dass es schon eine sehr, sehr starke Ausrichtung oder Nachahmung von dem Erfolg von Claude.
Meta hat andere Plattformen so lange kopiert, bis sie erfolgreich waren. Und ich glaube, das ist auch Teil des Erfolgs. Also Claude ausprobieren ist das eine, aber dann halt auch direkt merken, dass ich da Cowork und Code quasi auf anderen Tabs habe, führt ja schon auch noch mal eher dazu, dass man es mal versucht. Bei OpenAI war jetzt auch zuletzt mein Eindruck, dass die schon viele Sachen können. Aber dass die so ein bisschen verteilt liegen und hier gibt es mal einen Browser und da gibt es mal eine Desktop-App und manche Sachen gehen aber nur im Browser und dann ist Sora noch mal jetzt eine eigene Plattform und da kannst du auch Bilder machen, aber halt auch Videos und das ist glaube ich für viele Nutzer einfach zu schwer zu verstehen und dann werden die Features nicht genutzt und dann ist es am Ende auch schade drum, wenn darunter die Kernfeatures wie Text und Code dann leiden.
Also ich finde es auch eher ein gutes Zeichen, dass sie, dass sie jetzt reagieren und so schnell reagieren. Also wenn man sich jetzt mal die, die Tech-Welt ohne KI vorstellt, dass jetzt ein Unternehmen, also erst mal, dass das Claude innerhalb von jetzt 3 Monaten so ein krasses Wachstum, also jetzt 15 Monate hatten wir eben, aber innerhalb der letzten 3, 4 Monate eben ein unfassbares Wachstum hingelegt hat und dass der ja, schon größter Konkurrent, drei Monate später adaptiert, das hätte es ja früher auch nicht gegeben. Also so ein Intervall wäre ja deutlich länger gewesen. Also bis das Board zuerst das erste Mal tagt, wären ja schon drei Monate vergangen, bis man überhaupt sagt: Guck mal, da gibt es noch mal wen, der uns hier gefährlich wird. Also nicht nur das Arbeiten mit KI wird deutlich beschleunigt, sondern die KI-Firmen selber sind auch echt unfassbar schnell im Release von neuen Sachen, aber eben auch für solche Entscheidungen. Also das finde ich schon erstaunlich, dass das so schnell geht.
Beeindruckend. Wirft noch mal ein spannenderes Licht auf unsere Predictions für dieses Jahr, was dann bis zum Sommer noch passiert. Also wenn die das jetzt schnell hinbekommen bei OpenAI, wird es glaube ich richtig spannend die nächsten Monate. Was wir, haben wir ja auch immer gesagt, letztes Jahr viel über Gemini gesprochen, was an OpenAI vorbeigeht oder Google. Was an OpenAI vorbeigezogen ist. Dann haben wir dieses Jahr viel über Claude gesprochen. Jetzt feiert vielleicht OpenAI sein Comeback mit so einem kleinen Relaunch. Und im Juni sitzen wir schon wieder da und sagen: Ja gut, Anthropic, das war gestern.
Das hat OpenAI gebraucht als so einen kleinen Abschluss.
Ja, es war uns von vornherein klar als Analysten. Aber ja, also ich finde, die, die, also du sagst es richtig, nicht nur die Geschwindigkeit unserer Arbeit mit KI, sondern auch wie die KI sich entwickelt, finde ich, ist jetzt noch mal einen Ticken schneller geworden. Darüber reden wir ja auch viel. Und wenn man sich die letzten 2 Jahre anschaut, haben sich ja die Ereignisse wirklich überschlagen. Aber jetzt innerhalb von einem Quartal so, so davonzuziehen und den Konkurrenten zu einer Änderung zu zwingen, sage ich jetzt mal überspitzt, schon sehr beeindruckend.
Ja, ich bin gespannt, wie lange die das alle noch so durchhalten. Also profitabel sind die ja alle noch nicht. Die investieren sich ja über Risikokapitalgeber. Also das wird ja, bin gespannt, wie lange da so dieser Wettlauf und dieser Speed durchgehalten werden kann. Ich hatte jetzt auch irgendwo gelesen, dass OpenAI glaube ich Anfang 2027 plant, an die Börse zu gehen. Ja, dann ist man halt noch mehr getrieben und in Quartalsberichten, dass dann auch die Zahlen stimmen. Ja, also ich glaube wirklich, dass da jetzt noch mal wirklich so richtig Musik drin ist die nächsten Monate. Gut für uns, gibt es auf jeden Fall immer was zu sprechen.
Was zu sprechen, was auszuprobieren. Das ist das auf jeden Fall. Börsengang 2027 würde ich mal noch infrage stellen. Aber auch die Prediction kann schlecht altern. Ja, also wenn diese Firmen an die, an die Börse gehen, dann ist natürlich auch, man spricht ja da oft auch wegen Nvidia schon von der KI-Bubble, die da zu platzen droht. Das könnte tatsächlich potenziell im Desaster enden. Ob die das dann wirklich schaffen und wirklich tun können. Ich glaube, da steht denen ja in ihrer Satzung auch noch ein bisschen was im Weg. Meines Wissens nach hat sich das noch nicht geändert und weiß auch nicht, wie die das hinkriegen können. Aber das wird spannend, wenn so Unternehmen wirklich mal an die Börse gehen.
Ja, ich sehe das it’s fine Meme vrn mir. Vielleicht reden wir noch mal ein bisschen mehr drüber, warum OpenAI sich jetzt im Zugzwang sieht und was so mit Claude geht. Für uns selber und auch für unsere Kunden und mit denen wir so zusammenarbeiten, stellt sich jetzt immer mehr die Frage, wie wir Claude eigentlich richtig aufsetzen. Also die Testphase, habe ich das Gefühl, ist jetzt bei den meisten durch. Für die meisten setzt sich auch Claude gerade durch als Tool. Also immer mehr OpenAI-Sachen werden mindestens mal reduziert. Also ich kann es für uns sagen, für die netzstrategen, wir hatten vorher einen Teams-Account bei OpenAI, den haben wir auch immer noch, aber die Seats haben wir deutlich reduziert. Also es gibt weniger Menschen, die mit OpenAI arbeiten und deutlich mehr Menschen, die bei Claude arbeiten, im ebenfalls Team-Account. Ich glaube, das hat man ja auch schon mal hier erzählt. Und jetzt stellt sich die große Frage: Wie organisieren wir uns eigentlich innerhalb der Möglichkeiten von Claude? Also es gibt ja Projekte, es gibt Skills, es gibt Artefakte und weitere Funktionen, die das Tool so ein bisschen beherrschbarer machen sollen. Das macht es auch sehr mächtig, weil es eben auf unterschiedliche Informationen zurückgreifen kann. Deutlich flexibler als die Custom-GPTs. Das hatten wir ja auch schon, weil das einfach nativer im System integriert ist. Und Claude kann in jedem Chat auf die Sachen zugreifen, die für ihn relevant sind. Aber wie man das Ganze organisiert, ist echt nicht so trivial. Und da lohnt es sich auf jeden Fall mal ein paar Gedanken reinzustecken, bevor alle Leute anfangen, Wild Skills und Projekte und keine Ahnung was anzulegen, womöglich ohne Namenskonventionen. Und dann, also dann wird es irgendwann total wild. Wir starten – Wir haben uns überlegt, wir wollen nicht über unser Setup reden, wenn man als Dienstleister für viele Kunden arbeitet, also so der Agentur oder Beratungsbetrieb. Das können wir auch gerne noch mal machen, falls es da Bedarf gibt. Aber wir wissen, dass es eigentlich mehr von unseren Hörenden sind, die in Unternehmen arbeiten, für eine Brand oder für wenige Brands, die dann aber zum Beispiel ihre, ihr Marketingbereich dort ausgerichtet haben wollen. Und den Use Case haben wir uns mal genommen zu sagen: Ich möchte meine Marketingaktivitäten mit Claude unterstützen. Wie müsste da eigentlich ein Setup aussehen?
Ja, also ich glaube, dass wenn man dazu, also zumindest ging es mir so vor einigen Monaten, als ich das erste Mal reingeschaut habe und dann davor saß, erst mal zu verstehen, was mache ich mit einem Artefakt? Was mache ich mit einem Projekt? Was mache ich mit einem Skill? Ups, jetzt hat sich ein Skill aktiviert. Es hat er ja einfach selbst jetzt gemacht. Der kann natürlich auch so einen Skill einfach erstellen und updaten. Wenn das jeder macht, dann, und man sagt, man hat da jetzt mal die Company-Farben zum Beispiel drin gespeichert, dann wird es natürlich lustig, wenn andere Leute neue Farben dazu speichern. Und deswegen ist es glaube ich elementar, dass man sich da vorher mal so ein bisschen Gedanken macht in der Organisation, da die Sachen dann einheitlich aufsetzt. Vielleicht mit einem kleinen Team oder mit mit den Verantwortlichen, die das dann, die auch die Berechtigung dafür haben.
Genau das ist das, was wir jetzt auf jeden Fall auch merken, dass das hilfreich ist, das zu tun, damit es nicht Wildwuchs gibt. Also ich könnte mir auch vorstellen, das, was wir jetzt beschreiben, ist eine Momentaufnahme, dass das in ein paar Monaten anders aussieht, dass Claude einfach noch mehr nativ vorgibt, wie sie glauben, dass man das organisieren sollte. Jetzt gerade sagen sie, hier sind Projekte, hier sind Skills, hier sind Artefakte. Los geht’s, du entscheidest, was du da machen willst. Ja, genau. Und ich glaube, dass das noch mehr geführt wird in Zukunft. Aber für den Moment glauben wir mal, was gefunden zu haben, wie man das tun kann. Und darüber wollen wir heute sprechen. Also es geht, wie gesagt, um eine Marketingabteilung und vielleicht machen wir noch mal eine kurze Wiederholung, was denn eigentlich diese einzelnen Sachen sind. Also wir – Ich würde sagen, wir konzentrieren uns mal tatsächlich auf diese drei Bestandteile: Projekte, Skills und Artefakte. Also Skills sind erst mal Fähigkeiten, die wir Claude mitgeben können, wissen eigentlich, wie er was zu handeln hat. Also wir bei den netzstrategen haben zum Beispiel eine Corporate Guideline. Also wie wollen wir kommunizieren? Wir duzen zum Beispiel statt zu siezen. Es gibt bestimmte Worte, die wir verwenden wollen, wenn wir kommunizieren. Es gibt bestimmte Kommunikationsrichtlinien, die wir uns selber gegeben haben. Das ist in so einer Corporate Guideline drin und die haben wir zurzeit als Skill definiert, weil das im Prinzip alles Text ist. Es bleibt noch, also wir kommen später noch mal darauf zurück, ob das die beste Entscheidung war, das als Skill anzulegen. Zurzeit ist es aber so, also das könnte ein Skill sein, dass man seine Corporate Guideline so anlegt. Und ein Projekt wiederum ist etwas, was größer gefasst ist. Und wo ich auch Dokumente hochladen kann. Also da kann ich eine Wissensdatenbank hinterlegen und das heißt, jeder Chat, den ich starte innerhalb dieses Projekts, greift auf diese Wissensdatenbank zurück. Das ist natürlich gut, wenn ich Sachen voneinander auch trennen will, also wo ich irgendwie sichergehen will, das eine pusht nicht ins andere rein. Also da ist es zum Beispiel so, der würde da nicht aus Versehen einen anderen Skill nehmen oder so, sondern dann nimmt er eben die Informationen, die ich da im Projekt hinterlassen habe. Und ein Artefakt sind im Prinzip HTML, kleine Programme, die ich geschrieben habe, die ich auch der Allgemeinheit dann zur Verfügung stellen kann. Also du hast ja zum Beispiel mal ein Tool gebaut, mit dem man sein Tracking durchtesten lassen kann und gucken kann, ist da in den Tracking-Setups alles okay? Das kann man als Artefakt hinterlegen und dann kann ich mir das eben auch zum Beispiel angucken und muss nicht dann schon auf das deployte System gehen, sondern kann es immer noch in so einer Art Vorschau lokal mir, oder nicht lokal, im Server von Claude, aber ich kann es mir angucken, ohne dass es irgendwo öffentlich deployed ist.
Ja, genau. Also das ist ja so ein bisschen analog zu dem GPT-Store, den OpenAI mal, also den gibt es natürlich, ich glaube nicht, dass der super erfolgreich ist, zumindest nicht monetär, dass da Leute Geld mitverdienen. Aber da findet man ja so Custom-GPTs, die Dinge tun. Das wäre dazu so ein bisschen die Analogie. Und bei den Projekten ist ja die Custom-GPT oder der Gem bei Gemini so ein bisschen das Setup. Also da haben wir ja auch schon mal drüber gesprochen. Wenn man das von dem System rüberholen will, kann man das einfach erst mal eins zu eins kopieren und hat dann in dem Projekt bei Claude, was man vorher hatte.
Was würdest du denn sagen, wenn jetzt so ein B2B-Mittelständler kommt und sagt, wir würden gerne unser Marketing zu Claude nicht auslagern, aber mal da uns Unterstützung holen? Was würdest du dem raten als Setup?
Ich glaube, es kommt stark auf die Arbeitsweise und die Fälle an, aber ich würde mit denen auch –
Typische Juristenausgabe – es kommt drauf an.
Das kann ich nur am Telefon sagen. Also ich würde mit denen mal versuchen zu kategorisieren, welche Aufgaben da eigentlich wo reinfallen und wie stark man die überhaupt automatisieren kann oder unterstützen kann. Automatisieren ist glaube ich auch zu viel gesagt, aber zumindest unterstützen kann, beschleunigen kann. Und dann würde ich mit denen, vielleicht eine Art Matrix mal aufstellen, was für, was denn für welche Tätigkeit geeignet ist. Weil das hat glaube ich zwei Effekte. Zum einen hat man es mal niedergeschrieben und kann es als Dokumentation auch benutzen. Und zum anderen wächst so ein bisschen das Verständnis bei den Nutzenden dann in der Firma, was sie überhaupt mit was tun können. Weil ich, da bin ich, das erleben wir ja auch. Ich glaube, das bringt viele Menschen sehr durcheinander, was jetzt ein Skill, was ein Projekt und was ein Artefakt ist, weil es natürlich in so einer Claude-Oberfläche auch erst mal da ist und nicht, nicht noch mal extra beschrieben, wann was wofür eingesetzt wird. Das wäre meine Vorgehensweise.
Ja, vielleicht an der Stelle noch mal: Claude hat oder Anthropic hat eine wirklich gute Akademie. Ich habe mich da auch jetzt immer mehr mit beschäftigt und da einige Kurse gemacht. Also das neben dem Podcast hier ist ja Anthropic selber ganz überraschend auch eine ganz gute Quelle, um sich zu informieren, wie das so läuft. Also da kann man auf jeden Fall sich viel, ja, also sehr leicht zugänglich da noch mal aufschlauen. Da gibt auch eine Million Videos von allen möglichen Leuten, aber die Academy deckt schon relativ viel ab. Und was wir zum Beispiel auch gemacht haben, ist, wir haben uns einen eigenen Skill geschrieben zu Claude. Also der hilft einem zu planen. Was sollte ich wo machen? Also wenn ich jetzt eine bestimmte Aufgabe habe, ich will irgendwas teilautomatisieren, ich habe das Gefühl, das müsste doch irgendwie mit KI besser zu händeln sein. Oder vielleicht auch nur mit einem Skript, was mir geschrieben wird. Dann kann ich diesen Skill auswählen und sagen, ich habe Folgendes vor, mit dir zu besprechen. Wie wäre denn jetzt hier das beste Setup? Also auch da, weil man, also man sollte ja denken, dass Claude das intrinsisch weiß. Aber wenn man Claude fragt, wie soll ich in Claude was aufsetzen, dann geht er ins Internet und sucht die Webseite auf. Und ja, da ist dann nicht so viel gewonnen. Wir haben unseren Skill mit Hilfe von einem GitHub-Projekt aufgesetzt, das wir haben durchsuchen lassen. Das packen wir auch in die Shownotes, wie wir das genau gemacht haben. Genau, aber dann, also Chris hat es ja gerade gesagt, wir würden erst mal gucken, was macht ihr denn jetzt auch? Wie viele Leute seid ihr? Um mal zu wissen, wie viel Workload fällt da an? Und eigentlich müsst ihr auch dahinterstehen. Was macht ihr jetzt und was wollt ihr in Zukunft machen? Weil die Idee wäre ja schon, dass man mit dem Setup auch mehr, also effizienter wird und mehr erreichen kann. Und dass man dann auch guckt, welchen Automatisierungsgrad gibt es jetzt und wo kommen wir hin? Also wie können wir den erreichen? Wenn man das mal aufgestellt hat, dann ist es auf jeden Fall keine schlechte Idee. Wir reden jetzt wirklich von einer, von einer Firma, die mit einer Brand arbeitet. Also ich arbeite bei, keine Ahnung, bei Nike und die haben Nike als Absender. So, weil es kein B2B-Mittelstand, aber Prinzip ist klar.
Mindestmittelstand, schon länger her.
Oregon, Local Mittelstand. Ja, und dann könnte man auf jeden Fall schon mal ein Projekt aufsetzen für alles, was man so an Content generieren will. Das wäre glaube ich keine schlechte Idee. Und da kann man alles reinpacken, was contentbezogen wichtig ist. Also wenn es so was wie Corporate Guidelines gibt, kann man die da reinpacken. Wenn ihr Zielgruppen-Personas habt, kann man die als Wissensdatenbank reinpacken, was weiß ich, auch so was wie ein Redaktionsplan, Themen, Prioritäten. Das kann man da alles mit in das Projekt geben. Auch hier der Pro-Tipp: Bitte packt da oder versucht möglichst keine PDFs reinzupacken. Die nehmen eben sehr viel Speicherplatz weg und sind nicht gut durchsuchbar. Wenn ihr PDFs habt, wandelt die in MD-Dateien um oder in irgendwas, was besser lesbar ist. Das ja, also so die Richtschnur ist, es gibt so ein bestimmtes Projektvolumen, dass die Datenbank nicht mehr als 5% eigentlich des Projektvolumens in Anspruch nehmen soll, damit ihr mit dem Ding auch noch chatten könnt und Sachen erstellen könnt. Weil wenn die Wissensdatenbank 90% des Projektvolumens einnimmt, dann bleibt halt nicht mehr so viel über, um – dann weiß Claude ganz viel, aber kann euch wenig sagen, weil er einfach keine Kapazitäten mehr hat. Und man kann eben mit der Art und Weise, wie man die Dateien zur Verfügung stellt, da relativ schonend aber umgehen. Und das kann man alles reinlegen in dieses Content-Hub könnte man das nennen, und dann könnt ihr von dort erst mal starten, alles, was mit Content zu tun hat, in diesem Projekt zu generieren. Das ist auf jeden Fall schon mal eine, eine Form der Separierung und der Zuschneidung. Und vielleicht kommen wir dann, gehen wir vielleicht erst mal die Projekte durch. Aber man kann dann im Nachgang natürlich auch bestimmte Skills noch mal zur Verfügung stellen, die dann helfen bei der Content-Generierung, zum Beispiel: Wie schreiben wir für LinkedIn? Wie schreiben wir unseren Newsletter? Das wären dann eher Skills und nicht so sehr in dem Projektüberblick. Aber genauso könnte man auch satt sein, als Erstes mal den Content dort zu definieren.
Kann ich natürlich weitere Projekte noch, noch aufbauen und kann sagen, ich brauche zum Beispiel noch ein Projekt für den Vertrieb, in dem ich dann eben ablege, was gibt es überhaupt für Materialien, so dass ein Vertriebler, Vertrieblerin da nachschauen kann. Wo liegen denn, also welche Präsentationen gibt es? Welche Broschüren gibt es? Je nachdem, was man macht, gibt es ja auch viel Printunterlagen, die man mitnimmt und beim Kunden lässt, gerade im Außendienst. Dann kann man da zum Beispiel noch mal hinterlegen, was auch wo liegt. Also zum einen digital zur Verfügung stellen, wo das Dokument liegt, zum anderen vielleicht auch sagen, wo das physische Produkt liegt für den Vertrieb. Die Broschüre, die gibt es im Archiv 4. Also all solche Sachen, dass es nicht mehr gesucht werden muss und dass man für den Kunden vielleicht ein Paket, was man dem dalassen sollte, automatisch zusammenstellt oder was dem zugesendet werden soll. Gerade im B2B haben wir es ja öfter, wenn es zwar Produkte gibt und es jetzt kein Projektgeschäft ist, dass die trotzdem noch mal individuell zusammengestellt werden für den Kunden. Also denk mal an Küchen oder so, da gibt es natürlich eine rote Küche, aber wie die bei einem zu Hause reinpasst, da muss man ja dann doch noch mal was planen.
Und so ist es ja im B2B-Geschäft auch für viele Projekte. Und so kann ich so ein Sales Support, Sales Enablement Projekt aufbauen, was mir dann schon für den jeweiligen Kunden dann das perfekte Paket vorschlägt und vielleicht auch dann zusammenstellt.
Ja, im besten Fall. Ist es eben so aufgebaut, dass ich dann nur noch den Kunden reingebe mit bestimmten Spezifika. Der wünscht sich dies und das oder der ist so groß. Und dann schlägt das Projekt, das Sales-Projekt, Vertriebsprojekt mir eben Sachen aus dem Portfolio vor oder schon Präsentationen und sagt hier, die ist doch am besten, oder die Präsentation ist sehr passend, ich mache dir noch eine Seite dazu. Die spezifisch nur für den Kunden gilt oder so was. Das wäre dann so ein Outcome aus diesem Projekt und hätte auch wieder den Vorteil, dass das dort auch die Teams sozusagen getrennt voneinander arbeiten können im Sales-Projekt und im Content-Projekt zum Beispiel. Eine weitere Möglichkeit, was aufzubauen, was eine Relevanz fürs Marketing-Team hat, ist, wenn man so über das ganze Kampagnen- und Reporting-Thema spricht, das dass man auch dafür einen eigenen Bereich aufbaut. Das gehört nämlich nicht so richtig zum Content. Content wäre eher organische Social-Media-Geschichten zum Beispiel. Aber Kampagnen sind ja dann schon LinkedIn Ads, die ich zum Beispiel fahre, Google Ads und so weiter. Und dass ich dort die Kampagnenplanung hinterlege, also alles, was es so an Briefings gibt, da reingebe, auch Ziele, Ziele fürs Jahr. Viele machen ja auch eine Jahresplanung hinsichtlich ihrer Fokusthemen zum Beispiel und so, dass ich das immer wieder hinterlege. Auswertung von Reports kann ich dort hinlegen. Oder das wäre jetzt eigentlich was, was wir auch sehen, damit mit Unterstützung auch vielleicht bauen, also dass ich mir Zugänge hole. Wir experimentieren da auch gerade mit, dass man sich im Prinzip einen Zugang holt zu den LinkedIn Ads beispielsweise, zu den Google Ads. Da braucht man, muss man gucken, wie man an die Daten kommt. Wir arbeiten da viel mit den BigQuery-Daten, aber da ist Chris noch mal der Bessere, das zu erklären und sich das dann tatsächlich dort und in diesem Projekt alles an einer Stelle zusammenruft. Das wäre eigentlich eine gute, eine gute Idee, um den Überblick über die Kampagnen und die Reports zu behalten.
Der Vorteil ist, wenn ich jetzt hier verschiedene Datenquellen mir zur Verfügung stellen kann, und das kann auch ein Excel-Sheet sein oder ein CSV erst mal, wenn man es jetzt nicht live braucht, dann habe ich natürlich die Möglichkeit, was ich sonst in so Dashboards und so weiter selten habe, dass ich auch Fragen stellen kann. Ich kann sozusagen mit dem Reporting interagieren. Jeder kennt es: Man sitzt irgendwo und dann wird nach einem Wert gefragt, den man in die Präsentation nicht eingebaut hat oder im Dashboard, und dann bricht Hektik aus und man versucht es noch irgendwo nachzuschauen oder muss es halt nachreichen. Wenn ich aber hier so ein Projekt gebaut habe und da mit Claude dann draufkomme, dann kann ich die Frage einfach darstellen und mir vielleicht dann noch mal die Mobile-User in diesem Zeitraum noch mal rausfiltern lassen, wenn ich da vorher kein Dropdown oder sonst irgendwas drin habe. Also das schon beschleunigt, also beschleunigt und schont auch Kapazitäten bei der jeweiligen Person, die sich um so was kümmert.
Und dein Beispiel waren gerade Werte, die nicht direkt im Report sichtbar sind. Schön ist ja auch immer die Frage: Was heißt denn die Zahl, die wir da sehen? Und Ist das gut oder ist das schlecht? Das könnte man eben auch überlegen, ob man da dann Benchmarking mit reinbringt oder solche Themen. Oder auch, dass man, wenn man Claude genug Kontext gibt, dass man Claude einschätzen lässt, ob das gute oder schlechte Werte für die CTR sind oder was auch immer, weil der dann eben noch mal recherchieren kann und nach Durchschnittswerten für genau diesen Kontext sucht. Klar ist der Kontext im B2B-Industriegüter ein anderer als im B2C-Turnschuhbereich oder so, aber das mit dem genug genug Kontext kriegt er das eben ganz gut hin. Das heißt, das lohnt sich auf jeden Fall, da ein bisschen Zeit zu investieren.
Wenn wir schon bei Recherchen sind, ist auch eine Empfehlung, immer so ein Projekt für den Wettbewerb oder für den Markt, bisschen neutraler formuliert.
Marktbegleiter.
Ein Markt für Marktbegleiter, mit dem man so ein bisschen recherchieren kann. Also zu gucken, was, was gibt es denn auf dem Markt? Vielleicht auch, wie sind Preise? Achtung, das kann auch eingeschränkt sein, weil auch die KI, haben wir an anderer Stelle schon besprochen, wie Crawler halt auch nicht immer auf jede Seite kommen. Das ist natürlich auch bei den Webseiten, die Preise veröffentlichen, oft ja deren USP. Deswegen ist es oft auch gesperrt. Das hier und da mit ein bisschen muss man sich anschauen, mit Vorsicht zu genießen. Aber ich kann ja schon mal recherchieren lassen, was vielleicht draußen am Markt so passiert und wo es vielleicht Projekte gibt, wo sich ein Pitch vielleicht lohnt, weil was ausgeschrieben wurde oder so was. Also so eine, so eine Market Research, so ein Market Research Projekt kann ja ganz gut recherchieren. Wie gesagt, aufgrund der Einschränkungen bei manchen Websites hat es nicht immer Anspruch auf Vollständigkeit, aber ist ja schon mal ein Teil der Miete reingeholt, wenn, wenn zumindest 50% oder mehr von der, von der KI da erledigt werden oder ich das mal im Hintergrund laufen lassen kann, während ich mich um andere Sachen kümmere. Das ist ohnehin eins der großen Features hier mit Claude, Cowork auch und Code, was wir schon besprochen haben.
Ich kann es ja anwerfen und kann in der Zeit was anderes tun, kann dann wieder zurückkommen und habe dann mein Ergebnis im besten Fall.
Ja, mittlerweile ja sogar auch, wenn ich einen Rechner am hab, kann ich das mobil machen. Die Dispatch-Funktion. Ja, habe ich aber selber noch nicht ausprobiert. Also ich habe es nur. Ah ja, Chris zeigt mir gerade sein Handy.
Mein Mac Mini ist zu Hause allzeit bereit und kann Claude-Aufträge in Empfang nehmen.
So soll es sein. Vielleicht eine kleine Einschränkung, aber aus meiner Erfahrung heraus, der Deep Research, die Deep Research Funktion von ChatGPT finde ich noch mal um einiges mächtiger als das, was ich bis jetzt bei Claude so gesehen habe. Also Claude ist auch solide in der Websuche, aber das ist eben ein, ja, schon so ein es nimmt mir das Googeln ab. Und bei Deep Research, der Funktion von ChatGPT, bekomme ich schon sehr, sehr gute fundierte Kenntnisse. Also jetzt gerade, wenn ich so eine, wenn ich jetzt mal wirklich so eine Markt- und Wettbewerbsbeobachtung machen wollen würde, wäre mein Vorgehen wahrscheinlich, in ChatGPT Deep Research anzuwerfen und das dort evaluieren zu lassen. Das dauert dann auch eine halbe Stunde. Also wenn, wenn ich eben Sachen, ja, also so tatsächlich würde ich jetzt mal tippen, wenn ich jetzt für so eine Wettbewerbeanalyse losschicken würde, dann dauert die bestimmt eine halbe Stunde, aber dann kriege ich ein Word-Dokument von ChatGPT und das könnte ich nehmen als Wissensdatenbank für ein Projekt bei Claude und dann könnte ich von dort aus weitergehen. Das wäre wahrscheinlich gerade mein Tech Stack, wenn man so will dafür, weil ich diese Deep Research Funktion bei ChatGPT noch ein bisschen besser finde.
Ist auch relativ einzigartig, gerade. Den kann ich auch wirklich Studien durchforsten lassen und so weiter. Und der stellt mir am Ende halt ein richtig crazy detailliertes Dokument, eine richtige Abhandlung zu dem Thema, wenn ich das möchte. Und der kann mitunter auch mal sogar länger als die halbe Stunde recherchieren, aber der pingt einen dann an, wenn er fertig ist. Und das ist schon beeindruckend. Da würde ich hoffen, dass Claude da nachzieht oder so ein ähnliches Feature bekommt. Man kann sich da selber was basteln mit der API und so weiter. Aber das ist alles, also out of the box ist wirklich da ChatGPT in der Funktion vorne.
Und dadurch, dass das so ein Einmalding ist, das macht man ja nicht jeden Tag oder stündlich oder so, würde ich das wirklich manuell machen und dann rüberhauen. Aber ja, ich finde auch wirklich die Ergebnisse sehr gut. Ich musste ja in meinem Studium, ich habe Soziologie studiert, das bestand fast nur aus Hausarbeiten, nur Statistik waren Klausuren und ansonsten war es nur Hausarbeiten. Und wenn es das damals schon gegeben hätte, das hätte mir viele, viele Stunden in der Bibliothek damals noch erspart. Also ich finde das wirklich, wirklich krass, in welcher Qualität dieses Deep-Research-Berichte verfasst sind. Und das schon wirklich richtig gut.
Ich bin gleichzeitig glücklich und unglücklich, dass ich keine KI in meinem Studium hatte. Ja, ja, ja, muss ich sagen.
Ja, tatsächlich ist es genau so eine Entscheidung, ambivalent. Aber wenn wir das hätten, wenn wir Content hätten, der den Sales-Bereich, Kampagnen, Reporting und so ein bisschen Wettbewerber-Scanning, nenne ich es mal, dann ja, dann sind wir doch von der Marketingabteilung schon ganz gut abgedeckt. Und dann wird es wirklich um um Feinjustierung gehen. Also das, was ich an Grundsatzinformationen mitgeben kann, wird man in die Projekte packen und alle spezifischen Fähigkeiten, die kann man eben dann in diese Skills packen. LinkedIn zum Beispiel, Newsletter, keine Ahnung, irgendwelche Spezifika, die jetzt auf einen Kanal zugeschnitten sind zum Beispiel, oder was weiß ich, wie erstellen wir Briefing-Dokumente für eine Messe? Da gibt es ja immer für das Messepersonal so ein Briefing wie, keine Ahnung, was da zu tun ist, was die anhaben müssen, keine Ahnung was. Das wäre dann ein Skill zum Beispiel, den man immer bei jeder Messe wieder sozusagen nur noch individualisiert. Jetzt sind wir bei der Messe XY und bitte Folgendes beachten. Aber im Grundsatz bleibt dieses Messebriefing so, wie es ist. Also so könnte man sich das aufbauen innerhalb des Contentprojekts.
Und Grafikbriefing zum Beispiel. Dass man, wenn man vorhin, vorhin haben wir kurz drüber gesprochen, dass jetzt die Grafikgenerierung noch nicht so toll war oftmals. Wenn man sagt, man braucht für eine Werbe-, für eine Werbekampagne braucht man neue Creatives, dann wäre das innerhalb des Content-Projekts, könnte ich dann einen Skill starten, um dann Briefing für die Kollegen zu erstellen, die sich um die Grafik kümmern. Also all diese Sachen kann ich mit einem Skill dann sehr gut abbilden.
Und dann kann ich ja sogar noch Sachen timen, dass das jeden Monat automatisch passiert mit der Schedule Skill, dass eben wöchentlich bestimmte Dinge irgendwo hingelegt werden. Also der große Vorteil vom Claude ist ja, dass es so viele Konnektoren gibt und ich Sachen auch irgendwo hinlegen lassen kann. Also zum Beispiel unser Setup, was wir haben, wir arbeiten viel mit Asana, mit Notion, mit Slack. Die sind alle integrierbar, wenn man denn will. Und da könnte man eben auch sagen: Bitte leg mir wöchentlich in unseren, also eine Notion-Page ab für XY oder leg wöchentlich einen Task an, der das macht, oder informier das Team im Slack-Channel, dass es jetzt eine Neuerung zu irgendwas gibt. Also irgendwelche automatisierten Tätigkeiten, die einfach fortlaufend passieren müssen. In dem Fall greift sich Claude dann die Informationen, die er braucht, feuert dann in das jeweilige System rein.
Der ist, finde ich, einer der praktischsten Skills. Hatte OpenAI mit ChatGPT auch mal, weil da aufgrund der Einschränkung mit, ja, da gibt es ja keine Konnektoren oder so was in dem Sinne, waren die Use Cases für mich ein bisschen beschränkt und auch so was wie recherchiere online oder such mir News zu einem Thema regelmäßig. Ich habe versucht, mir da so Newsletter und so zu bauen. Das war so ein bisschen beschränkt, während ich jetzt hier Über diesen Skill in Kombination mit den anderen Sachen, die wir schon genannt haben, natürlich, ja, können wir freitags ein Reporting aufbauen für die Woche. Auch so was wie: Check mir mal bitte Asana, ob da alle Aufgaben erledigt sind, die wir uns die Woche vorgenommen haben, und liste mir die auf, die es nicht geschafft haben. Dann kann ich mir die noch mal angucken und schauen, ob da vielleicht jemand krank war oder irgendwas einfach nicht geklappt hat. Also eine Sache, das ist schon eine sehr starke Funktion.
Das könnte ich natürlich auch alles in den Tools jeweils selber machen, aber Claude wird dann eben so als die Schaltzentrale, und ich muss nicht selber mich in das Asana-Ding klicken und mir das angucken. Wie sieht der Backlog aus? Oder haben wir den Sprint geschafft? Sondern ich leg das eben einmal fest als Aufgabe, und dann kommt freitags um 15:00 Uhr, ist das Ding da. Also, und ich muss nicht selber dran denken, muss mir so, sondern es ist dann einfach da und jemand tippt dir auf die Schulter und sagt: Hier, du wolltest doch noch in Asana gucken.
Und du kannst ja natürlich dieses Thema auch kombinieren. Also du kannst sagen, haben wir alles in Asana geschafft? Schau bitte auch immer in mein E-Mail-Postfach, ob es da vielleicht außerhalb der Tickets Kommunikation gab, die das erklären, und kannst dir das sofort schon zusammenfassen lassen. Also die Stärke liegt dann da in der Kombination der verschiedenen Konnektoren.
Ja, genau. Also das würde ich auch sagen, ist so gerade der größte Vorteil, den es bei Claude gab. Es gab das ja auch mal für OpenAI, dass die gesagt haben, dass die connecten über die Desktop-App. Das hat aber nie funktioniert. Also es hat einfach nicht funktioniert. Also ich habe das wirklich mehrfach probiert, weil ich dachte, das wäre ja wirklich cool, aber das war – Es hat einfach nicht, es ging einfach nicht. Selbst bei Claude ist es so, dass der manchmal Verbindung verliert. Da muss man den Connector refreshen. Und auch hier ein Tipp aus der Praxis: Es ist besser, einen Connector aus einem Chat heraus zu aktivieren, als ihn über die Oberfläche zu aktivieren. Jedenfalls ist das jetzt meine Erfahrung. Fragt mich nicht warum. Also irgendwie kriegt er das dann besser hin. Aber dann läuft es auch. Also mindestens mal für die Session ist es wirklich dann sehr zuverlässig und läuft dann auch.
Wenn wir dann die Tools, die wir jetzt so genannt haben, jetzt sind wir ja schon so ein paar Beispiele reingegangen, wenn wir die im Setup dann zusammenführen wollen, da sind wir jetzt schon so ein bisschen reingesprungen, dann könnte man ja sagen, man hat Asana für die Aufgabenverwaltung, das kann auch woanders ein Jira zum Beispiel sein von Atlassian, auch sehr beliebtes Projektmanagement-Tool. Da kann die Aufgabenverwaltung dann schon drin passieren, also der Content-Kalender für die ganzen Artikel, Postings, die rausgehen sollen. Und Claude erstellt auf Anfrage dann direkt auch die nächsten Tasks und wann die fällig sein sollen. Also in Projektmanagement-Tools hat man ja dann noch immer das beliebte Due Date. Wenn die rot werden, ist schlecht. Kann man sich dann auch noch mal drauf hinweisen lassen. Dann könnte ich so ein Notion, nutzen wir viel, ist auch viel unterwegs, wäre analog vielleicht ein Confluence. Von Atlassian, vom gleichen Hersteller wie Jira. Da könnte die Content-Datenbank und Wissensarchiv drin sein, fertige Artikel, Briefings und so weiter. Also alles, was so Content dann angeht, auch die Personas. Da könnte Claude dann auch entsprechend drauf zugreifen und das eben zusammen mit den Aufgaben kombinieren. Und weil es einfacher ist, kann er dir das dann auch direkt in Google Kalender eintragen.
Auch ein Feature, was ich tatsächlich häufig nutze, vor allem wenn wenn ich nicht direkt eine Einladung bekomme, sondern irgendwie vielleicht auch mal am Telefon oder so schnell was ausmache, dass ich dann Claude sage, erstell mir bitte einen Termin und such mir gleich den Ort, trag den ein, wenn ich jetzt irgendwo hinfahren müsste.
Ist das so? Also ich benutze es noch nicht. Machst du das schon viel?
Da bin ich exzessiv. Oder auch mal, wenn du –
Du gibst Claude ein – also was ich spannend fände, wäre, ich brauche einen Termin mit Chris in der nächsten Woche. Bitte such du eine halbe Stunde Ich habe keinen Bock, unsere Kalender zu vergleichen.
Ich habe es jetzt noch nicht mit einem Kalender von jemand anders versucht, aber tatsächlich, man kriegt ja auch mal so eine Einladung in einem PDF, eine Einladung zu einer Veranstaltung oder so was.
Du kennst zu viele Leute.
Ja, ich sag mal, Veranstaltungen kommen ja schon öfter mal per PDF oder sogar gedruckt ins Hause und davon ein Foto werfe ich dann einfach rein, sagen also mit allen Informationen, die ich brauche, da einen Termin im Google Kalender erstellen und das funktioniert ziemlich gut. Also da habe ich noch nie irgendwie ein Problem gehabt. Auch Reiseplanung und so was hatten wir auch in einer anderen Episode schon mal, dass ich einfach alle Dokumente da reinwerfe, mein Bahnticket, Flugticket, Hotel, was weiß ich. Dann werden mir alle Termine angelegt, wo dann auch alle Flugnummern und Hotelbuchungsnummern und so weiter schon drinstehen, sodass ich nicht mehr Dokumente rumfummeln muss, sondern halt alles in meinem Kalendereintrag habe. Und den, den habe ich ja sowieso. Das finde ich ganz praktisch. Das kann er dir natürlich auch für deine Kampagnen machen. Ich plane auch LinkedIn und so weiter dann damit, dass ich das nicht vergesse. Jetzt auch die letzten Wochen bisschen arbeitsbedingt schleifen lassen, aber hätte Termine, hätte Termine im Kalender gehabt, da habe ich die, habe ich ihn jetzt neu setzen lassen, dass ich das jetzt die nächsten Wochen wieder verfolgen kann.
Ja, wenn das Setup so weiter durchgehen könnte, man könnte man mit Canva, da gibt es eben auch einen Connector und ja auch die eigene KI in Canva, dann direkt vielleicht schon Layouts und so weiter anlegen lassen mit dem, was man da vorhat. Wie gesagt, Bildbearbeitung, alles ein bisschen, ja, so gut, so gut wie es geht. Aber überall, wo schon mal der Rahmen da ist, man muss vielleicht nur noch ein Foto einsetzen für einen Social Post oder für ein Creative, ist ja auch schon die halbe Miete. Und dann kann ich das Claude-Plugin in Chrome im Browser nutzen, was dann aktiv da tatsächlich was machen kann. Also Wettbewerberrecherche, Branchen-News, LinkedIn-Trends, den kann ich ja wirklich was mit meinem Login einfach ohne ihm das Passwort zu geben. Da kommt bei mir immer die Meldung: Gib mir bitte nicht dein Passwort. Es reicht, wenn du dich einloggst und dann mich aktivierst. Also ganz gut. Gibt einem zumindest mal ein gutes Gefühl. Was wirklich passiert ist, ist immer noch was anderes. Aber das funktioniert dann. Dann kann ich den auch Aufgaben ausführen lassen. Also das habe ich auch schon gemacht. Ich habe kürzlich ein Google Form bauen müssen für intern, für eine Umfrage, und dann habe ich dem einfach das über das Plugin gegeben und angefangen, es auszufüllen.
Ich habe was anderes gemacht in der Zeit. Dauert natürlich viel länger, als ich das gemacht hätte. Aber wie gesagt, passiert ja im Hintergrund und kostet nichts. Und dann hat dieses Plugin da auch schon ordentlich geliefert. Also das wäre so eine, so könnte man das integrieren und miteinander sprechen lassen.
Genau. Also ich bin auch, Claude Plugin benutze ich immer häufiger. Der Nachteil ist, es nimmt so viel Platz weg in meiner URL-Leiste, weil es immer vorne fett stehen hat, was es denn gerade für eine Aufgabe macht. Aber das merke ich tatsächlich. Finde ich, dass das super praktisch ist beim Überführen von irgendwelchen Daten oder so. Oder ich hatte jetzt den Use Case heute, wir hatten internes Meeting und haben das auf einer Notion-Page mit dokumentiert, was wir da, also wir haben was erarbeitet, und ich wollte das jetzt in Asana überführen in ein bestehendes Projekt, wofür es ein Formular gibt. Also ich hätte jetzt auch einfach über den Connector Asana Task erstellen lassen, aber es gibt ein bestehendes Formular Formular, was eben so ein bisschen strukturiert die Themen abfragt. Es geht um interne Projekte und ich habe jetzt überlegt, mache ich das über den Connector oder nicht? Dann dachte ich, nee, ich glaube, das ist über das Plugin am schnellsten. Ich habe ihm einfach die Sachen, die wir erarbeitet haben, über das Plugin gepostet und war auf der Seite des Formulars und habe gesagt, bitte befülle die Felder sinnvoll. Also guck mal, dass du aus dem, was wir jetzt hier erarbeitet haben, wie das in die Struktur passt, die wir in diesem Formular haben. Und das Plugin arbeitet dann so, dass es einen Plan erstellt. Also es sagt, ich gucke mir erst mal den Text an, dann fülle ich die Felder aus. Und dann hat er bei mir erst gesagt, dann fülle ich die Felder aus und schicke ab. Und dann war ich so, ah nee, sag noch mal kurz Bescheid, ich gehe noch mal drüber. Und dann habe ich den Plan geändert und dann genau, hat er das aber super gut gemacht und ich muss nichts mehr machen außer tatsächlich abschicken. Aber das war ja auf jeden Fall, also immer wenn man eben im Browser irgendwas tun muss, was mehr Routinearbeit ist als jetzt wirklich Sachen nachdenken oder auch eben, wir hatten es ja schon bei der Bahn, recherchieren. Das funktioniert echt zuverlässig. Immer noch langsamer, als ein Mensch das machen würde, aber deutlich schneller als bei Atlas zum Beispiel. Wir haben doch auch mal den ChatGPT-Browser. Es ist total schlimm. Also wir machen hier so ein OpenAI-Bashing bisschen, seitdem wir Claude kennen. Das ist so ein bisschen gefixt.
Hoffe ich, dass sie zurückkommen jetzt.
Ja, genau. Aber es ist tatsächlich so, dass im Vergleich zu dem Atlas Browser die Plugin-Erweiterung einfach viel, viel besser funktioniert. Also die ist deutlich stabiler, deutlich schneller. Es ist kein neuer Browser, es ist ein Plugin. Das ist halt auch viel schlauer, als dass ich mich in einen neuen Browser – Also da, ich glaube, die Chrome-Erweiterung ist so in Gesprächen, habe ich das Gefühl, dass viele Leute die noch nicht so aktiv benutzen. Das wäre auf jeden Fall ein Tipp von mir, sich das mal genauer anzugucken, weil die echt noch mal Sachen abnehmen kann. Gerade wenn man so viel im Browser arbeitet. Wie das bei uns der Fall ist, weil ja im Prinzip alle Tools browserbasiert sind.
Ja, ja, absolut.
Was mich vielleicht zu einer Downside bringt von dem ganzen Claude-Geraffel, wenn man mit Teams arbeitet. Also wenn wir das Setup so nehmen, wie wir es jetzt beschrieben haben, dann, also wir glauben, dass man damit schon deutliche Produktivitätsgewinne hat. Und der große Vorteil ist ja, dass Claude Dokumente erstellen kann. Und wenn wir keine Connector haben zu Programmen hin, wo er direkt hinschreiben kann, dann legt er halt lokale Dateien ab. Also klar, ich kann auch mit ihm chatten und dann habe ich die Information im Chat. Aber wenn ich im Cowork arbeite, ist eigentlich das Ziel von Cowork meistens produktiv Dokumente zu erstellen oder HTML oder Präsentation oder was auch immer. Und die liegen dann lokal auf dem Rechner, wo sie erstellt wurden. Und dafür gibt es jetzt gerade noch keine andere Lösung. Also wenn ihr eine habt, meldet euch wirklich super gerne. Ich wäre auch bereit für diese Informationen – Nein, also, aber das ist wirklich was, was ich gerade nervig finde. Wir arbeiten zum Beispiel mit Google Drive, aber woanders ist es ja irgendwie in der Microsoft-Welt, wo man auch dann Cloudbasiert arbeitet, und wir produzieren gerade super viele lokale Dateien. Und klar, wir laden die dann in Drive hoch und machen die anderen zugänglich, aber das wäre natürlich viel, viel charmanter, wenn über eine Google-Drive-Connection, die es schon gibt, also es gibt einen Connector für Google Drive, aber der schreibt nicht dort sozusagen nativ Dateien hin, sondern der sagt dir, ja, ich mache hier ein Word-Dokument, kannst ja dann dahin legen. Also ja, nee, das ist jetzt aber nicht so automatisiert. Genau, das ist auf jeden Fall noch etwas Negatives, was es irgendwie wo man sich überlegen müsste, wie man, also entweder man geht damit um und hat einen Prozess, einen manuellen, oder wie man das noch mal lösen kann, dass da jetzt einfach sehr viele lokale Dateien generiert werden. Also es ist bei uns Netzstrategen auf jeden Fall so ziemlich gegen unsere DNA, würde ich mal sagen, dass wir mit lokalen, lokalen Dateien rummachen und andere Leute darauf keinen Zugriff haben. Das ist schon irgendwie, das ist schon ein Nachteil, finde ich.
Ja, also da gibt es natürlich Workarounds dann mit einem automatischen Upload und so, aber es wäre natürlich schöner, wenn er direkt im Drive ein Google Sheet anlegen könnte. Kann natürlich auch sein, dass Google da nicht so kooperativ ist, was da die entsprechenden Freigaben angeht. Aber vielleicht sehen wir das ja auch bis zur, bis, bis, bis zur Ausstrahlung dieser Folge. Obwohl es sehr zeitnah passiert, kann sich das ja auch schon überschlagen haben.
Stimmt ja, jetzt morgen schon wieder alles anders. Aber was man auf jeden Fall machen kann, das hatte ich jetzt auch erst einen Fall. Claude hat mir was generiert. Ich habe daraus ein Word-Dokument gemacht und dann Google Doc in unserer Umgebung und hatte dann das Plugin vom Browser geöffnet, um dort weitere Änderungen vorzunehmen. Also man muss ihm dann den Kontext mitgeben, weil er dann schon so: Was ist das für ein Text? Habe ich noch nie gesehen. Den hast du oder einer deiner Ableger eben gemacht. Egal, ich sage dir noch mal, worum es geht. Sehr gerne. Aber dann kann ich eben von dort Änderungen vornehmen lassen. Der Nachteil ist nur eben, dass es schon länger dauert, als wenn ich das nativ mit Claude mache. Also über die Plugin, über das Plugin ist es einfach, dauert es länger. Ja, ich habe das gestern gemacht, während ich einen anderen Call hatte. Und es ist immer, also wenn Claude gerade Sachen im Browser macht, dann gibt es oben immer eine Browser-Einblendung, dass er da gerade Zeug macht. So, dann springt es manchmal hin und her, das ist noch ein bisschen nervig, aber das kann man wahrscheinlich auch irgendwo ausmachen. Aber ja, das wäre zum Beispiel ein Workaround.
Einmal erstellen, einmal hochladen und dann über die Browser-Erweiterung weiter dran arbeiten.
Da müssen sie, glaube ich, noch mal ran, um Um auch mal was gegen Anthropic zu sagen.
So nämlich. Also ich hätte gerne Unterordner zu Ordnern, also Subfolder würde ich mir wünschen, wenn wir jetzt hier gerade schon die Wunschliste von, also ich denke Anthropic hört den Podcast, oder? Nach allem, was wir wissen und nachdem wir den Revenue jetzt so getrieben haben.
Genau, solche Zahlensorgen kann man auch mal reinhören.
Also insofern hätte ich gerne Subfolder zu Hauptordnern. Und ich hätte gerne spezifische Skills, die nur für Projekte gelten. Das gibt es nämlich auch noch nicht. Skills gelten immer global. Der kriegt die Connection ziemlich gut hin. Aber ja, das wäre noch ein bisschen leichter. So, Wunsch abgeschickt.
Jetzt müssen wir nur noch abwarten.
Ja, ich denke, morgen Abend, oder?
Ja, sollten wir das haben.
End of day. Ja, aber so könnte ein Setup sein, was da, was von dem wir glauben, dass es ganz gut funktionieren könnte und dass man damit erst mal produktiv arbeiten arbeitet und dass man in einem System arbeitet, wo man nicht in einem halben Jahr sagt: Oh, ich raffe überhaupt nicht mehr, was wir hier gemacht haben und wer hier was woran arbeitet, sondern von dort aus kann das eigentlich ganz gut weiterwachsen.
Genau, also ich glaube, man muss natürlich, je nachdem, was man für Tools und für Workflows hat, jetzt was wir so erzählt haben, abstrahieren. Ich denke, das ist klar, aber jetzt, also das sind gängige Tools, die wir haben im Einsatz, viele unserer Kunden haben die im Einsatz, die gibt es nicht selten und mit denen kann man auf jeden Fall anfangen, sich das so aufzubauen und hat damit schon mal eine Grundlage. Grundlage, um dann das auch später zu erweitern, weil wir werden jetzt in diesem Jahr noch viele andere Tools sehen und damit hat man auf jeden Fall eine solide Infrastruktur, mit der man arbeiten kann, würde ich sagen.
So, wir freuen uns drauf, was jetzt noch so kommt.
Ich glaube, da kommen noch ein paar coole Features. Da haben wir auch schon Material für die nächste Folge. Und ja, wie gesagt, das und mehr in der nächsten Folge.
Bis dahin.
Der Digital Impact Podcast ist ein Projekt der Digitalberatung netzstrategen GmbH aus Karlsruhe. Er wird vorbereitet und produziert von Sarah Stock. Die Inhalte verantworten die jeweiligen Moderator:innen der Aufnahme.
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